Monthly Archives: Januar 2013

Großer Ansturm auf ADAC Opel Rallye Cup

Opel Adam Rallye Fahrzeug

Opel Adam Rallye Fahrzeug

Der neue ADAC OPEL Rallye Cup ist schon jetzt eine Erfolgsgeschichte. 22 Tage nach der offiziellen Vorstellung des neuen Markenpokals hat der ADAC unter den 66 Bewerbern bereits alle 24 Startplätze vergeben. „Uns war bewusst, dass wir für den Nachwuchs im deutschen Rallye-Sport etwas tun müssen. Mit Opel haben wir dafür den idealen Partner gefunden. Dass wir mit dem ADAC OPEL Rallye Cup die richtige Plattform geschaffen haben, zeigt das große Interesse an diesem neuen Markenpokal“, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk.

Und Opel Motorsport-Chef Michael Meyer ergänzt: „Das enorme Interesse zeigt, dass wir zusammen mit dem ADAC den richtigen Weg gehen. Der ADAC OPEL Rallye Cup wird künftig die Basis für den Einstieg und die Weiterentwicklung von Talenten im Deutschen Rallyesport schaffen.“

Die 24-jährige Melanie Schulz (Drackenstein) tritt als einzige Frau mit ihrem Opel Adam gegen 19 männliche Kollegen an: „Ich freue mich richtig auf die Saison. Durch die vergleichbaren Autos gibt es einen fairen Wettbewerb. Der Opel Adam mit seiner konsequenten Rallye-Technik und dem sequentiellen Getriebe sowie die Starts im Rahmen des ADAC Rallye Masters bieten mir die Chance, mich weiter zu entwickeln. „Der 29-jährige Florian Niegel (Sachsendorf) ist einer der ältesten und routiniertesten Piloten im Feld des ADAC OPEL Rallye Cups, der im Rahmen des ADAC Rallye Masters an den Start geht. „Das ist eine Wahnsinns-Geschichte, die der ADAC und OPEL mit dem neuen Rallye Cup auf die Beine gestellt haben. Tolle Rahmenbedingungen und gleiche Chancen für alle durch identisches Material.“

Der Name Griebel taucht gleich zweimal in der Teilnehmerliste auf – die Brüder Marijan und Felix starten beide im ADAC OPEL Rallye Cup. Marijan Griebel gewann im vergangenen Jahr das HJS-Diesel Masters und die Diesel-Division in der Deutschen Rallye-Meisterschaft und dem ADAC Rallye Masters. Im ADAC Rallye Junior Cup wurde er im Opel Astra GTC Zweiter. Der 23-jährige Polizeikommissar aus Hahnweiler wird aufgrund der gezeigten Leistungen in diesem Jahr von der ADAC Stiftung Sport unterstützt. „Es ist eine tolle Sache von der ADAC Stiftung Sport gefördert zu werden – ein echtes Privileg. Aber dadurch entsteht natürlich auch ein Leistungsdruck.“ Der Saison sieht er dennoch gespannt entgegen. Einer seiner Konkurrenten ist sein 20-jähriger Bruder Felix, der ebenfalls aus dem Westrich kommt, der Grenzregion zwischen Saarland und Pfalz. „Das werden harte Kämpfe um den Titel“, ist sich Marijan Griebel sicher, „natürlich will ich vorne mitmischen, aber die Konkurrenz ist extrem stark. Und gegen den „kleinen Bruder“ zu fahren hat natürlich einen ganz besonderen Reiz.“ Interessant ist der Kampf der bis 27-jährigen, die um den Junior-Titel innerhalb des ADAC OPEL Rallye Cup kämpfen. Denn die drei Erstplatzierten werden vom ADAC und Opel zu einer weitergehenden Sichtung eingeladen. Einer von ihnen wird dann final für eine weitergehende Förderung ausgewählt. Darüber hinaus gibt es natürlich attraktives Preisgeld.

Weiterlesen...

Teilnehmer Liste ADAC Opel Cup
Bewerber Fahrer Beifahrer
ADAC Hansa e.V. N.N. N.N.
ADAC Hansa e.V. Timo Broda Heinke Möhrpahl
ADAC Hessen-Thüringen e.V. Björn Satorius Hans J. Grimberg
ADAC Mittelrhein e.V. Felix Griebel Anna C. Föhner
ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e.V. Marcel Becher Lennart Hahn
ADAC Nordbayern e.V. Dominik Dinkel Josefine C. Beinke
ADAC Nordbayern e.V. Florian Niegel Thomas Fuchs
ADAC Ostwestfalen-Lippe e.V. Marcel Wendt Kay Papenfusz
ADAC Ostwestfalen-Lippe e.V. Niklas Stötefalke Thomas Johannhardt
ADAC Pfalz e.V. (Sponsor) Marijan Griebel Alexander Rath
ADAC Saarland e.V. Jörg Broschart Marcel Piro
ADAC Team Südbayern Christian Allkofer Kathrin Götzenberger
ADAC Team Südbayern Fabian Ennser N.N.
ADAC Team Südbayern Leo Wolf Dennis Zenz
ADAC Team Südbayern Philipp Reich Sigi Schrankl
ADAC Team Südbayern Thomas Reiter Johannes Reiter
AMC Gießen im ADAC e.V. Benjamin Krusch Jens Schuchmann
Autohaus Heim GmbH Markus Fahrner Michael Wenzel
Autohaus Stahl GmbH Bernhard Pfältzer Reinhard Stahl

Heide Oste Pokal 2013 wieder mit dabei

Axel Potthast, Ford Escort

Axel Potthast, Sieger 2011 des Heide Oste Pokal

Der Heide Oste Pokal, eine Norddeutsche Rallyeserie seit Anfang der 80er Jahre, ist im Jahr 2013 wieder mit dabei. Nachdem die Veranstalterserie 2012 pausierte, meldet sich der HOP mit einem neuen Durchführungsbestimmung zurück. In diesem Jahr werden alle Fahrzeuge, egal in welcher Klasse sie starten, im Heide Oste Pokal gewertet. Zudem kehrt der Heide Oste Pokal wieder in seinen Ursprünglichen Wirkungsbereich zurück: Zwischen die Heide und der Oste. Damit sind alle 200er Rallye Veranstaltungen im Gebiet des ADAC Weser Ems als Wertungslauf des HOP angesiedelt.

Die Geplanten Wertungsläufe für 2013:

  • 42. und 43. ADAC / SMC Rallye Stade
  • 6. ADAC Rallye Grönegau
  • 48. ADAC Visselfahrt
  • XXII. ADAC Rallye „Buten un‘ Binnen“
  • 39. ADAC Fischereihafen Rallye-Sprint SC Bremerhaven
  • 39. ADAC Fischereihafen Rallye-Sprint Ritterhuder AC
  • 4. Visselhöveder Herbstrallye

Die Gesamte Ausschreibung findet sich auf der Homepage des Heide Oste Pokals: www.heide-oste-pokal.de

1. bis 3. Februar 2013: Bremen Classic Motorshow – "Heiße Reifen, wilde Jahre"

Walter Röhrl im Ascona B

Walter Röhrl im Ascona B im heißen Drift

Unter dem Motto „Heiße Reifen, wilde Jahre“ steht in diesem Jahr die Bremen Classic Motorshow. Noch bevor die Saison so richtig los geht, findet die Ausstellung mit großem Teilemarkt seit 11 Jahren in Bremen in den Messehallen statt. Über 220 Aussteller zeigten das neuste im Bereich Old- und Youngtimer. Von Werkzeug, über Fahrzeugpflege und Erhaltung bis zur Vorstellung von neuen Restaurations Projekten kann der Besucher alles bestaunen und passendes für sein eigenes Schätzchen dazu kaufen. Termine für die diversen Oldtimer Rallyes und Oldtimer Treffen werden natürlich auch wieder massenweise an den Ständen der Veranstalter und Ausrichter zu finden sein.

Lancia Stratos, das Auto nur für Rallye gebautLancia Stratos, das Auto nur für Rallye gebaut

Lancia Stratos, das Auto nur für Rallye gebautLancia Stratos, das Auto nur für Rallye gebaut

Die Sonderschau in diesem Jahr zeigt ganz das Motto der diesjährigen Messe. Die Wilden Rennwagen der 70er- und 80er-Jahre in der Rundstrecke und dem Rallyesport. Hintergrund zur Sonderschau sind die 1972 aus der Taufe gehobenen Deutschen Rennsport Meisterschaft und der 1973 ersten Rallye Weltmeisterschaft. Fahrzeuge wie der original Lancia Beta Montecarlo Turbo, in dem Hans Heyer 1980 Weltmeister wurde, sowie legendäre Autos wie der Ford Capri RS und ein Schnitzer BMW 2002 erzählen die aufregende Geschichte der frühen Anfänge des professionellen Motorsports. „Anders als heute kam der Sport buchstäblich zu den Menschen, man war ganz dicht dran“, sagt Projektleiter Frank Ruge. „Dieses Gefühl wollen wir in die Messehallen holen.“ Geschichten davon können einige erzählen. So sicherlich auch Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck, der für die Eröffnung am Freitag gewonnen werden konnte.

Ford Capri Kleint RS

Ford Capri Kleint RS Projekt, Illustration:Karsten Schade, Meine-Autozeichung.de

Angemeldet haben sich aber unter anderem auch Klaus-Joachim „Jochi“ Kleint, der 1979 mit seinem Opel Kadett GT/E und Ascona B die Europameisterschaft 1979 gewann. Vor dieser Zeit fuhr er im Ford Capri seine ersten Rallye Erfolge zusammen mit Walter Röhrl als Teampartner. In diesem Jahr auf der Bremen Classic Motorshow soll das Projekt „Wiedergeburt einer Rallye Legende“ beginnen und der Ford Capri aus den Anfängen von Jochi Kleint und auch Walter Röhrl wieder aufgebaut werden. Das Basis Fahrzeug kann in der Halle 6 auf Stand 6 A 41 schon angeschaut werden. Jochi Kleint hat sich zur Autogrammstunde am Samstag, 2. Februar zwischen 14 und 16 Uhr angekündigt und wird auch über gern über die alten Zeiten und das Capri Projekt berichten.

Auch die Fans der zweirädrigen Gefährte kommen voll auf ihre Kosten. Das Motto „Renn- und Rekordmaschinen“ zeigt rund 30 Motorräder, die auf den Rennstrecken der Welt Erfolge einfuhren, darunter so eigentümliche Modelle wie die aus den 20er Jahren stammende Megola, die mit ihrem Sternmotor im Vorderrad als eigenartigste Konstruktion der deutschen Zweiradgeschichte gilt.

Junge Klassiker in Halle 6

Junge Klassiker in Halle 6

In Halle 6 zeigen sich auf einer Sonderfläche wieder die Fahrzeuge der „jungen Klassiker“. Die Fahrzeuge die hier ausgestellt werden  haben eines gemeinsam: Sie stammen aus den späten 60er- bis zu den frühen 90er- Jahren und haben weit weniger als 100.000 Kilometer. Dazu sind sie aus erster oder zweiter Hand. Es sind die Fahrzeuge, die teilweise noch ein Mauerblümchen da sein haben, aber jetzt in die Hand der Sammler und Liebhaber über gehen. Meistens dazu noch sehr erschwinglich. So werden in diesem Jahr ein originaler Opel Manta S 1.9 Berlina von 1977, ein VW Passat L Variant von 1974 und ein Lancia Delta Integrale Evoluzione von 1992 zu sehen sein. Als besondere Rarität hat sich ein Ford Transit Reisebus mit 15 Fenstern für die Panoramasicht angekündigt. Nach Aussage des Besitzer sind von diesem Fahrzeug nur etwa 15 Exemplare in den Kölner Ford-Werken gefertigt worden.

Die Messe öffnet seine Tore wie gewohnt täglich von 9 bis 18 Uhr. Die Eintrittskarte kostet 15 Euro. Mehr Informationen und Aussteller Verzeichnis auf der Homepage der Messe: www.classicmotorshow.de