20./21. Juli: Street Mag Show Hannover 2013

Geschwungene Formen der 50th US Cars.

Geschwungene Formen der 50th US Cars.

US-Car & Harley Meeting auf dem Schützenplatz in Hannover. Jedes Jahr wieder und jedes Jahr wird es wieder viel Chrom, Blech und Motoren geben. Die großen V8 Motoren der 30er- bis 80er- Jahre sind legendär. Ein Traum vieler Autonarren. Hier können diese Schätze, mit ihrem sonor brummenden Motor live erlebt werden. Die Vielfalt streckt sich über alle Baujahre und alle Modelle. Besonders interessant die großen Limousinen der 50er Jahre. Automobile Kunst in Blech auf vier Rädern.

Mit dabei natürlich auch die Teilnehmer der Zweiräder aus dem Hause Harley Davidson. Auch diese US Marke ist ein Traum vieler Motorrad Fahrer. Der besondere Klang der Harley V-Motoren bekommt immer einen Blick nach geworfen. Mit dabei natürlich auch die Tuning Szene der US Modelle. Ob Hot-Rod, Lowrider, Customs, Dragster oder auch die VW-Bug Reihe (Luftgekühlte Käfer und Bullis). Alle werde sich am Wochenende ein Stell-dich-ein geben und ihre geliebten Fahrzeuge zur Show stellen.

Weniger ist oft mehr: Cockpit eines Hot-Rod

Weniger ist oft mehr: Cockpit eines Hot-Rod

Als Show-Höhepunkt ist neben der Vorstellung der einzelnen Fahrzeuge, die um eine Prämierung kämpfen, auch die Fahrkunst- und Akrobatik des Drift-Fahrers Patrick Becker mit seinem einzigartigen 29er Ford-Drift-Hot-Rod. Für das musikalische Vergnügen sorgen in diesem Jahr das Rockabilly Kult-Trio „Hepcazz“, die mit ihrem frischen und unverwechselbaren Rock’n’Roll für Unterhaltung sorgen. Am Sonntag präsentiert der Hamburger Elvis-Imitator Tode Banjanski die besten Stücke der Rock’n’Roll Legende.

Eintritt ist am Samstag von 11:00 – 22:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 – 18:00 Uhr. Der Eintrittspreis für Besucher beträgt 8,50 Euro pro Erwachsene (bis 17 Jahre 4,50 Euro und Kinder bis 12 Jahre frei). Wochenendticket für 13 Euro und Familienticket (2 Erw. + 2 Kinder) für 17 Euro.
Teilnehmer (jeweils 2 Tage gültig) mit Bikes  (+ Sozius) für 8,50 Euro und Show/US-Cars (inkl. Insassen) für 14 Euro.

Weitere Informationen auf der Homepage des Veranstalters Street Magazine: http://www.street-magazine.com

ADAC Niedersachsen Rallye Historic 2013

Rainer Schlesinger und Sabine haben nur 2,03 Sekunden verloren

Rainer Schlesinger und Sabine haben nur 2,03 Sekunden verloren

Im Rahmen des ADAC Rallye Masters wurde wie in den vergangenen Jahren ein Lauf der Historischen Rallye Serien Historic Rallye Cup (HRC) und Retro Rallye Serie (RRS). Bei dieser Art der Rallye müssen die Teilnehmer statt in Bestzeit, in einer Sollzeit die abgesperrte Prüfung bewerkstelligen. Gewertet wird die geringste Abweichung zur vorgegebenen Zeit an der Lichtschranke. In der Summe hat das über 13 Prüfungen in diesem Jahr das Team Rainer Schlesinger mit Beifahrerin Sabine Rade im ihrem BMW 1602 geschafft. Mit nur 2,03 Sekunden Abweichung lagen sie damit 0,23 Sekunden vor dem Zweitplatzierten Manfred und Rainer Adolfs im Porsche 911 T.

Diese engen Zeiten zeigen schon die Präzision die es dieser Sport in sich hat und in welche Perfektion die Teams nach Jahrelangen Training haben. Hier reiht sich auch das Drittplatzierte Team Jürgen Jochum und Rene Borsch im Lancia Delta Integrale mit nur 0,57 Sekunden Abstand auf die führenden ein. Für die Zuschauer gab es trotz der bremsenden Sollzeit immer etwas zu sehen. Für eine Show sind die meisten Historic Fahrer immer zu haben.

Mehr dazu auch in der Galerie: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/nds13/

8. ADAC Niedersachsen Rallye 2013

Gesamtsieger Jan Becker und Bianca Hutzfeldt im Subaru Impreza WRX

Gesamtsieger Jan Becker und Bianca Hutzfeldt im Subaru Impreza WRX

Bei bestem Rallye Wetter gewinnt Jan Becker und Bianca Hutzfeldt im Subaru Impreza WRX die 8. ADAC Niedersachsen Rallye 2013. Der fünfte Lauf zur ADAC Rallye Masters fand vom 5.-6. Juli im Harz Vorland statt. Rallyezentrum war wie in den Vorjahren in Osterrode am Harz. 80 Teilnehmer haben sich aus ganz Deutschland, Dänemark und den Niederlanden im schönen südlichen Niedersachsen eingefunden, um mit ihren Rennmaschinen den Kampf gegen die Zeit auf zunehmen.

Marcel Becher/Peter Sebralla im Opel ADAM Cup

Marcel Becher/Peter Sebralla im Opel ADAM Cup

Die Wetterbedingungen waren ideal um auf den überwiegend asphaltierten Strecken keine Vorteile zwischen den Allrad und Zweirad getriebenen Fahrzeugen zu geben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Kim Boisen (DK) und Dan Johannsen (DK) mit ihrem BMW M3 den zweiten Platz hinter Jan Becker gut behaupten konnten. Er schaffte es jedoch nicht, den von Anfang an in Führung gehend Becker zu bezwingen. So musste er sich mit einem Rückstand von 28,9 Sekunden geschlagen geben. Florian Stix und Harald Brock konnte sich auf den dritten Platz retten. Sie kämpften den ganzen Tag mit Rainer Noller/Stefan Kopczyk um das Treppchen und konnte sich zum Schluß mit 10,6 Vorsprung behaupten.

Die Teilnehmer im ADAC OPEL Adam Cup kämpften auf den sehr schnellen Passagen der Niedersachsen Rallye um jedes bisschen Zeit. Einer überdurchschnittlich großen Anzahl an Teilnehmer des Cups mussten durch Fahrfehler und technischen Defekten das Rennen auch vorzeitig beenden. Abbrüche der Wertungsprüfungen 2 und 5 waren nach Unfällen von Adam Cup Fahrern notwendig. Fast alle Fahrzeuge hatten am Ende des Tages sichtliche Kampfspuren. Gerade in der zweiten großen Runde nach dem zweiten Service wurde das Feld merklich geschmälert. Den Cup konnte dieses mal Marijan Griebel mit Alexander Roth für sich gewinnen.

Bilder der Veranstaltung hier in der Galerie: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/nds13/

Ergebnisse und weitere Informationen: http://www.rallye-niedersachsen.de

43. ADAC SMC Rallye Stade 2013

Gesamtsieger: Benjamin Hink und Matthias Lühmann, BMW M3

Gesamtsieger: Benjamin Hink und Matthias Lühmann, BMW M3

Die zweite Rallye des Stader Motorsport Club e.V. im ADAC in diesem Jahr. Jetzt wieder im Löverschen; im Wald. Seit dem Jubiläum der 40. Rallye im vergangenen Jahr, finden vom SMC Stade 2 Rallyes im Jahr statt. Die eine auf öffentlichen, gesperrten Straßen, die andere im Traditionsgelände im Löverschen. Das alte Militärgelände bietet alles, was man zu einer kompakten Rallye benötigt.

Die Streckenwahl war in dieses mal wieder einfach gehalten. So wurden 4 Wertungsprüfungen gefahren, wobei die Strecke jeweils  zweimal im Uhrzeigersinn und zweimal gegen den Uhrzeigersinn zu befahren war. Die Strecke selber entsprach der von 2012, selbst das Bordbuch wurde einfach übernommen. 23 Teilnehmer gingen an den Start, 19 davon sahen auch die Zielflagge. Gleich in Prüfung 2 musste sich der Gewinner der ersten Stader Rallye aus diesem Jahr verabschieden. Armin Holz und Frank Nowotny fuhren mal wieder mit dem Golf 3 Kitcar. Die etwas längere Standzeit hat der Wagen dem Team wohl etwas übel genommen und quittierte schon in WP1 seinen Dienst an den Bremsen. Ein kurzes Entflüften zwischen den Prüfungen half nicht. Der Wagen musste abgestellt werden.

Klassensieg in der ersten Saison: Henrik Grünhagen/Class Runge

Klassensieg in der ersten Saison: Henrik Grünhagen/Class Runge

Das Rennen konnte Benjamin Hink und Matthias Lühmann mit vier gewonnenen Wertungsprüfungen für sich entscheiden. Der BMW M3 war bei dem zum Glück trockenen Wetter einfach nicht zu schlagen. Nach der ersten Etappe und vor dem Richtungswechsel führte er mit gut 20 Sekunden Vorsprung und konnte es noch etwas ruhig angehen lassen. Kämpfen musste Lars Tietjen und Daniel Rohde auf dem zweiten Platz mit ihrem VW Golf 2 GTI. Erst in der zweiten Etappe konnte er sich vom Verfolger Team Friedrich Neumann und Ninette Harms (BMW M3) absetzen und somit seinen zweiten Platz an Ende halten. Helge Tamm musste sich mit seinem BMW M3 knapp geschlagen geben und wurde vierter hinter Friedrich Neumann.

Marcel Becher, der sich kurzfristig um entschied und seinen Opel Adam zu Hause gelassen hatte, reihte sich mit seinem Golf 2 GTI in die Reihe der Starter ein. Mit seiner neuen Beifahrerin Yasmin Mamerow, die ihre erste Rallye absolvierte, konnte er damit einen Gruppensieg der Gruppe F herausfahren. Gefolgt von Holger Stamm und Dieter Müller im BMW 318IS. Die Testfahrt für den Opel Adam wird Marcel Becher dann in einer Woche bei der Grönegau Rallye bestreiten.

Timo Broda und Heinke Möhrpahl testen im Opel Adam

Timo Broda und Heinke Möhrpahl testen im Opel Adam

Anders jedoch Timo Broda und Heinke Möhrpahl, sowie Phillip Reich mit Jennifer Lerch. Die beiden Teams nahmen die Gelegenheit wahr und testeten den Opel Adam Cup Wagen als Vorrauswagen der Rallye. Hier auf den Rundkursen boten sich für beide ideale Bedingungen um die eine oder andere Kurven- und Bremstechnik auszuprobieren. Die Ergebnisse der Tests werden sicherlich in zwei Wochen bei der Rallye Stemweder Berg im Opel Adam Cup, der im Rahmen des ADAC Rallye Masters ausgetragen wird,  zu sehen sein.

Alles in allem war die SMC Rallye Stade im Löverschen wieder eine sehr familiäre und kompakte Veranstaltung, die sicherlich mehr als 23 Starter hätte erwarten dürfen. Vielleicht kommen im nächsten Jahr wieder mehr Teilnehmer, denn der Wald könnte den einen oder anderen Teilnehmer noch gut vertragen.

Ergebnis in Kurzform:
1. Platz: Benjamin Hink / Matthias Lühmann (BMW M3) mit 28:40,4
2. Platz: Lars Tietjen / Daniel Rohde (VW Golf 2 GTI) mit 29:06,3
3. Platz: Friedrich Neumann / Ninette Harms (BMW M3) mit 29:22,5

Bilder der Veranstaltung hier in der Galerie: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/43stade

Ergebnisse auf der Homepage des Veranstalters: http://www.smc-stade.de

Impressionen: 2. VFM Jugend-Kart Slalom in Schwarmstedt 2013

Hier sind einige Impressionen des 2. VFM Jugend-Kart Slalom vom Pfingstsonntag auf dem BP-Truck Stop Schwarmstedt.

Wie schon im vergangenen Jahr wagt sich der Verein für Motorsport in Niedersachsen e.V. in den Kartsport. Im letzten Jahr noch als Lückenfüller, wurde dieses Jahr die Veranstaltung voll durch geplant. Als Wertungslauf für die Stadtmeisterschaft Hannover, dem Mittelweser Pokal und dem Niedersächsischen Fachverband für Motorsport (NFM) gingen rund 80 Teilnehmer der Klassen 1-5 an den Start. Der Parcour hatte es in sich: Die Schiedsrichter bauten am frühen Vormittag eine Y-Aufgabe mit auf, der von beiden Richtungen angefahren werden durfte. Wie sich herausstellte, war diese Aufgabe schon etwas besonderes: die richtige Entscheidung ob links oder rechts angefahren besser ist, die schnelle Wende nach der Durchfahrt und das wieder korrekte Ausfahren aus dem Pylonen-wirr-warr. Letztendlich war die Aufgabe gut zu meistern, aber die Posten hatten wegen verstellten und um gefahrenen Pylonen doch reichlich zu tun. Spaß gemacht hat die Veranstaltung bei gutem Wetter jedoch jedem und so freuen wir uns hoffentlich auf eine Wiederkehr im Jahr 2014.

Weiterführende Links: http://www.verein-fuer-motorsport.de

42. Rallye Stade 2013

Gesamtsieger: Armin Holz und Frank Nowotny / Mitsubishi Lancer Evo

Gesamtsieger: Armin Holz und Frank Nowotny / Mitsubishi Lancer Evo

Frühling ? Ja, laut Kalender. Aber die Realität der Rallyefahrer ist es nun mal, dass sie sich auf jedes Wetter einstellen müssen. So auch zur 42. Rallye Stade, die wie im Vorjahr als Jubiläumsveranstaltung im Kreis Stade „in freier Wildbahn“ statt gefunden hat. Traditionell veranstaltet der SMC Stade im ehemaligen Militärgelände im Löverschen im Kreis Visselhövede. Als Veranstaltung „Der Wald“ ist diese bekannt. Nun jedoch ging es als Frühjahrsveranstaltung wieder auf die kleinen, aber feinen Rundkurse rund um Kutenholz. Als Zugabe konnte der SMC einen Stadt-Rundkurs durch das Örtchen Mulsum realisieren. Damit wurden 7 Wertungsprüfungen, alle jeweils als Rundkurse, gefahren. Sehr kompakt und auf kurzen Wegen.

Friedrich und Hannes Neumann als Lokalmatadoren im Rundkurs Mulsum

Friedrich und Hannes Neumann als Lokalmatadoren im Rundkurs Mulsum

Das Wetter war allerdings sehr winterlich. Pünktlich zum Start der Rallye fing es an zu schneien und die am Morgen abgefahrenen Aufschriebe waren relativ hinfällig. Gut, wer noch auf passende Reifen wechseln konnte oder sowieso auf Winterreifen unterwegs war. Klassische Rennreifen waren eher fehl am Platz und diese schlechte Reifenwahl brachte auch das Beifahrer-Damen Team Hutzfeldt/Möhrpahl im Porsche 911 aus dem Ruder. Nach WP4 mussten sie den Wagen abstellen; das fahren war einfach zu unsicher. Schade, dass keine anderen Reifen am Start zur Verfügung standen. Der Besitzer des Porsche, Kai-Dieter Kölle, hatte mit seinem 911er auch kein Glück: Nach 1,5 Runden in WP1 blockierte die Hinterachsbremse und an ein vorankommen war nicht zu denken. Es bliebt nach der WP nur der Rückwärtsgang um das Fahrzeug mit viel quietschen aus der Bremse von der Strecke zu bekommen.

Henrik Grünhagen rutschte in WP1 gleich in die Bauabsperrungen

Henrik Grünhagen rutschte in WP1 gleich in die Bauabsperrungen

Andere Teilnehmer hatten auch nicht viel Glück. Das Wetter war ein entscheidender Faktor der Rallye. Gewinner Armin Holz mit Frank Nowotny als Beifahrer im Mitsubishi Lancer Evo 10 hatten hier eine gute Wahl getroffen und frische Winterreifen auf gezogen. Diese Strategie hatte schon zur Winter Welfenrallye in Oschersleben zum Gesamtsieger aller Prüfungen geführt und das Konzept wurde einfach wieder holt. Der Vorteil des Allrad war natürlich bei dem Wetter auch nicht zu verachten.

Der Stadtrundkurs war trotz des Wetters sehr gut mit Zuschauern besucht. Diese hatten sichtlich Spaß die rund 40 Teilnehmer im Gruppenstart durch den Ort flitzen zu sehen. Die Soundkulisse einiger Fahrzeuge gerade in den engen Passagen war schon atemberaubend. Diese Prüfung war auf jeden Fall eine Bereicherung zu den sonst auch sehr kompakten und Zuschauer freundlichen Prüfungen, die schon im letzten Jahr gefahren wurde. Das neue Rallyezentrum bot auch guten Platz für Teilnehmer, aber auch Zuschauer. Etwas Verzögerung gab es bei der Auswertung und die Zeiten wurden mehrfach an- und abgehängt. Letztendlich wurde die WP1 neutralisiert.

Bilder der Veranstaltung gibt es wie immer hier: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/42stade/
Ergebnisse und mehr Informationen auf der Homepage des Veranstalters: http://www.smc-stade.de

Bremen Classic Motorshow eröffnet

Wirtschaftssenator Martin Günthner eröffnet Classic Motorshow

Wirtschaftssenator Martin
Günthner (l.) und Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck (r.) eröffenen die Classic Motorshow

Symbolisch mit einer Startflagge haben Wirtschaftssenator Martin Günthner und Rennlegende Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck die elfte Bremen Classic Motorshow eröffnet. In einem kurzen Interview mit Ulrich Knaack vom F-Kubik Forum wurde noch einmal die Beziehung der Hansestadt Bremen zum Automobil und zur Bremen Classic Motorshow veranschaulicht. Rennfahrer Stuck und  Herbert Schnitzer verrieten den interessierten Zuhörern schon einmal etwas aus ihrer aktiven Zeit, die sich voll in das Motto der diesjährigen Show integriert: „Rennen und Rallye – die wilden Jahre“.

Die Messe ist noch bis Sonntag 3. Februar in der Zeit von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Tickets kosten 15 Euro pro Person (ermäßigt 13 Euro). Ein Zweitagesticket ist für 22 Euro  zu haben.

Auf sieben Messehallen zeigen und verkaufen hier Händler, Clubs und Organisatoren historsiche Autos und Motorräder, Accessoires und Ersatzteile. Das angrenzte Parkhaus bietet Gebrauchtfahrzeuge auf vier Etagen direkt zum Kauf.

Weitere Informationen: www.classicmotorshow.de

Großer Ansturm auf ADAC Opel Rallye Cup

Opel Adam Rallye Fahrzeug

Opel Adam Rallye Fahrzeug

Der neue ADAC OPEL Rallye Cup ist schon jetzt eine Erfolgsgeschichte. 22 Tage nach der offiziellen Vorstellung des neuen Markenpokals hat der ADAC unter den 66 Bewerbern bereits alle 24 Startplätze vergeben. „Uns war bewusst, dass wir für den Nachwuchs im deutschen Rallye-Sport etwas tun müssen. Mit Opel haben wir dafür den idealen Partner gefunden. Dass wir mit dem ADAC OPEL Rallye Cup die richtige Plattform geschaffen haben, zeigt das große Interesse an diesem neuen Markenpokal“, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk.

Und Opel Motorsport-Chef Michael Meyer ergänzt: „Das enorme Interesse zeigt, dass wir zusammen mit dem ADAC den richtigen Weg gehen. Der ADAC OPEL Rallye Cup wird künftig die Basis für den Einstieg und die Weiterentwicklung von Talenten im Deutschen Rallyesport schaffen.“

Die 24-jährige Melanie Schulz (Drackenstein) tritt als einzige Frau mit ihrem Opel Adam gegen 19 männliche Kollegen an: „Ich freue mich richtig auf die Saison. Durch die vergleichbaren Autos gibt es einen fairen Wettbewerb. Der Opel Adam mit seiner konsequenten Rallye-Technik und dem sequentiellen Getriebe sowie die Starts im Rahmen des ADAC Rallye Masters bieten mir die Chance, mich weiter zu entwickeln. „Der 29-jährige Florian Niegel (Sachsendorf) ist einer der ältesten und routiniertesten Piloten im Feld des ADAC OPEL Rallye Cups, der im Rahmen des ADAC Rallye Masters an den Start geht. „Das ist eine Wahnsinns-Geschichte, die der ADAC und OPEL mit dem neuen Rallye Cup auf die Beine gestellt haben. Tolle Rahmenbedingungen und gleiche Chancen für alle durch identisches Material.“

Der Name Griebel taucht gleich zweimal in der Teilnehmerliste auf – die Brüder Marijan und Felix starten beide im ADAC OPEL Rallye Cup. Marijan Griebel gewann im vergangenen Jahr das HJS-Diesel Masters und die Diesel-Division in der Deutschen Rallye-Meisterschaft und dem ADAC Rallye Masters. Im ADAC Rallye Junior Cup wurde er im Opel Astra GTC Zweiter. Der 23-jährige Polizeikommissar aus Hahnweiler wird aufgrund der gezeigten Leistungen in diesem Jahr von der ADAC Stiftung Sport unterstützt. „Es ist eine tolle Sache von der ADAC Stiftung Sport gefördert zu werden – ein echtes Privileg. Aber dadurch entsteht natürlich auch ein Leistungsdruck.“ Der Saison sieht er dennoch gespannt entgegen. Einer seiner Konkurrenten ist sein 20-jähriger Bruder Felix, der ebenfalls aus dem Westrich kommt, der Grenzregion zwischen Saarland und Pfalz. „Das werden harte Kämpfe um den Titel“, ist sich Marijan Griebel sicher, „natürlich will ich vorne mitmischen, aber die Konkurrenz ist extrem stark. Und gegen den „kleinen Bruder“ zu fahren hat natürlich einen ganz besonderen Reiz.“ Interessant ist der Kampf der bis 27-jährigen, die um den Junior-Titel innerhalb des ADAC OPEL Rallye Cup kämpfen. Denn die drei Erstplatzierten werden vom ADAC und Opel zu einer weitergehenden Sichtung eingeladen. Einer von ihnen wird dann final für eine weitergehende Förderung ausgewählt. Darüber hinaus gibt es natürlich attraktives Preisgeld.

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Teilnehmer Liste ADAC Opel Cup
Bewerber Fahrer Beifahrer
ADAC Hansa e.V. N.N. N.N.
ADAC Hansa e.V. Timo Broda Heinke Möhrpahl
ADAC Hessen-Thüringen e.V. Björn Satorius Hans J. Grimberg
ADAC Mittelrhein e.V. Felix Griebel Anna C. Föhner
ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e.V. Marcel Becher Lennart Hahn
ADAC Nordbayern e.V. Dominik Dinkel Josefine C. Beinke
ADAC Nordbayern e.V. Florian Niegel Thomas Fuchs
ADAC Ostwestfalen-Lippe e.V. Marcel Wendt Kay Papenfusz
ADAC Ostwestfalen-Lippe e.V. Niklas Stötefalke Thomas Johannhardt
ADAC Pfalz e.V. (Sponsor) Marijan Griebel Alexander Rath
ADAC Saarland e.V. Jörg Broschart Marcel Piro
ADAC Team Südbayern Christian Allkofer Kathrin Götzenberger
ADAC Team Südbayern Fabian Ennser N.N.
ADAC Team Südbayern Leo Wolf Dennis Zenz
ADAC Team Südbayern Philipp Reich Sigi Schrankl
ADAC Team Südbayern Thomas Reiter Johannes Reiter
AMC Gießen im ADAC e.V. Benjamin Krusch Jens Schuchmann
Autohaus Heim GmbH Markus Fahrner Michael Wenzel
Autohaus Stahl GmbH Bernhard Pfältzer Reinhard Stahl

Heide Oste Pokal 2013 wieder mit dabei

Axel Potthast, Ford Escort

Axel Potthast, Sieger 2011 des Heide Oste Pokal

Der Heide Oste Pokal, eine Norddeutsche Rallyeserie seit Anfang der 80er Jahre, ist im Jahr 2013 wieder mit dabei. Nachdem die Veranstalterserie 2012 pausierte, meldet sich der HOP mit einem neuen Durchführungsbestimmung zurück. In diesem Jahr werden alle Fahrzeuge, egal in welcher Klasse sie starten, im Heide Oste Pokal gewertet. Zudem kehrt der Heide Oste Pokal wieder in seinen Ursprünglichen Wirkungsbereich zurück: Zwischen die Heide und der Oste. Damit sind alle 200er Rallye Veranstaltungen im Gebiet des ADAC Weser Ems als Wertungslauf des HOP angesiedelt.

Die Geplanten Wertungsläufe für 2013:

  • 42. und 43. ADAC / SMC Rallye Stade
  • 6. ADAC Rallye Grönegau
  • 48. ADAC Visselfahrt
  • XXII. ADAC Rallye „Buten un‘ Binnen“
  • 39. ADAC Fischereihafen Rallye-Sprint SC Bremerhaven
  • 39. ADAC Fischereihafen Rallye-Sprint Ritterhuder AC
  • 4. Visselhöveder Herbstrallye

Die Gesamte Ausschreibung findet sich auf der Homepage des Heide Oste Pokals: www.heide-oste-pokal.de

1. bis 3. Februar 2013: Bremen Classic Motorshow – "Heiße Reifen, wilde Jahre"

Walter Röhrl im Ascona B

Walter Röhrl im Ascona B im heißen Drift

Unter dem Motto „Heiße Reifen, wilde Jahre“ steht in diesem Jahr die Bremen Classic Motorshow. Noch bevor die Saison so richtig los geht, findet die Ausstellung mit großem Teilemarkt seit 11 Jahren in Bremen in den Messehallen statt. Über 220 Aussteller zeigten das neuste im Bereich Old- und Youngtimer. Von Werkzeug, über Fahrzeugpflege und Erhaltung bis zur Vorstellung von neuen Restaurations Projekten kann der Besucher alles bestaunen und passendes für sein eigenes Schätzchen dazu kaufen. Termine für die diversen Oldtimer Rallyes und Oldtimer Treffen werden natürlich auch wieder massenweise an den Ständen der Veranstalter und Ausrichter zu finden sein.

Lancia Stratos, das Auto nur für Rallye gebautLancia Stratos, das Auto nur für Rallye gebaut

Lancia Stratos, das Auto nur für Rallye gebautLancia Stratos, das Auto nur für Rallye gebaut

Die Sonderschau in diesem Jahr zeigt ganz das Motto der diesjährigen Messe. Die Wilden Rennwagen der 70er- und 80er-Jahre in der Rundstrecke und dem Rallyesport. Hintergrund zur Sonderschau sind die 1972 aus der Taufe gehobenen Deutschen Rennsport Meisterschaft und der 1973 ersten Rallye Weltmeisterschaft. Fahrzeuge wie der original Lancia Beta Montecarlo Turbo, in dem Hans Heyer 1980 Weltmeister wurde, sowie legendäre Autos wie der Ford Capri RS und ein Schnitzer BMW 2002 erzählen die aufregende Geschichte der frühen Anfänge des professionellen Motorsports. „Anders als heute kam der Sport buchstäblich zu den Menschen, man war ganz dicht dran“, sagt Projektleiter Frank Ruge. „Dieses Gefühl wollen wir in die Messehallen holen.“ Geschichten davon können einige erzählen. So sicherlich auch Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck, der für die Eröffnung am Freitag gewonnen werden konnte.

Ford Capri Kleint RS

Ford Capri Kleint RS Projekt, Illustration:Karsten Schade, Meine-Autozeichung.de

Angemeldet haben sich aber unter anderem auch Klaus-Joachim „Jochi“ Kleint, der 1979 mit seinem Opel Kadett GT/E und Ascona B die Europameisterschaft 1979 gewann. Vor dieser Zeit fuhr er im Ford Capri seine ersten Rallye Erfolge zusammen mit Walter Röhrl als Teampartner. In diesem Jahr auf der Bremen Classic Motorshow soll das Projekt „Wiedergeburt einer Rallye Legende“ beginnen und der Ford Capri aus den Anfängen von Jochi Kleint und auch Walter Röhrl wieder aufgebaut werden. Das Basis Fahrzeug kann in der Halle 6 auf Stand 6 A 41 schon angeschaut werden. Jochi Kleint hat sich zur Autogrammstunde am Samstag, 2. Februar zwischen 14 und 16 Uhr angekündigt und wird auch über gern über die alten Zeiten und das Capri Projekt berichten.

Auch die Fans der zweirädrigen Gefährte kommen voll auf ihre Kosten. Das Motto „Renn- und Rekordmaschinen“ zeigt rund 30 Motorräder, die auf den Rennstrecken der Welt Erfolge einfuhren, darunter so eigentümliche Modelle wie die aus den 20er Jahren stammende Megola, die mit ihrem Sternmotor im Vorderrad als eigenartigste Konstruktion der deutschen Zweiradgeschichte gilt.

Junge Klassiker in Halle 6

Junge Klassiker in Halle 6

In Halle 6 zeigen sich auf einer Sonderfläche wieder die Fahrzeuge der „jungen Klassiker“. Die Fahrzeuge die hier ausgestellt werden  haben eines gemeinsam: Sie stammen aus den späten 60er- bis zu den frühen 90er- Jahren und haben weit weniger als 100.000 Kilometer. Dazu sind sie aus erster oder zweiter Hand. Es sind die Fahrzeuge, die teilweise noch ein Mauerblümchen da sein haben, aber jetzt in die Hand der Sammler und Liebhaber über gehen. Meistens dazu noch sehr erschwinglich. So werden in diesem Jahr ein originaler Opel Manta S 1.9 Berlina von 1977, ein VW Passat L Variant von 1974 und ein Lancia Delta Integrale Evoluzione von 1992 zu sehen sein. Als besondere Rarität hat sich ein Ford Transit Reisebus mit 15 Fenstern für die Panoramasicht angekündigt. Nach Aussage des Besitzer sind von diesem Fahrzeug nur etwa 15 Exemplare in den Kölner Ford-Werken gefertigt worden.

Die Messe öffnet seine Tore wie gewohnt täglich von 9 bis 18 Uhr. Die Eintrittskarte kostet 15 Euro. Mehr Informationen und Aussteller Verzeichnis auf der Homepage der Messe: www.classicmotorshow.de