Heide Oste Pokal 2013 wieder mit dabei

Axel Potthast, Ford Escort

Axel Potthast, Sieger 2011 des Heide Oste Pokal

Der Heide Oste Pokal, eine Norddeutsche Rallyeserie seit Anfang der 80er Jahre, ist im Jahr 2013 wieder mit dabei. Nachdem die Veranstalterserie 2012 pausierte, meldet sich der HOP mit einem neuen Durchführungsbestimmung zurück. In diesem Jahr werden alle Fahrzeuge, egal in welcher Klasse sie starten, im Heide Oste Pokal gewertet. Zudem kehrt der Heide Oste Pokal wieder in seinen Ursprünglichen Wirkungsbereich zurück: Zwischen die Heide und der Oste. Damit sind alle 200er Rallye Veranstaltungen im Gebiet des ADAC Weser Ems als Wertungslauf des HOP angesiedelt.

Die Geplanten Wertungsläufe für 2013:

  • 42. und 43. ADAC / SMC Rallye Stade
  • 6. ADAC Rallye Grönegau
  • 48. ADAC Visselfahrt
  • XXII. ADAC Rallye „Buten un‘ Binnen“
  • 39. ADAC Fischereihafen Rallye-Sprint SC Bremerhaven
  • 39. ADAC Fischereihafen Rallye-Sprint Ritterhuder AC
  • 4. Visselhöveder Herbstrallye

Die Gesamte Ausschreibung findet sich auf der Homepage des Heide Oste Pokals: www.heide-oste-pokal.de

1. bis 3. Februar 2013: Bremen Classic Motorshow – "Heiße Reifen, wilde Jahre"

Walter Röhrl im Ascona B

Walter Röhrl im Ascona B im heißen Drift

Unter dem Motto „Heiße Reifen, wilde Jahre“ steht in diesem Jahr die Bremen Classic Motorshow. Noch bevor die Saison so richtig los geht, findet die Ausstellung mit großem Teilemarkt seit 11 Jahren in Bremen in den Messehallen statt. Über 220 Aussteller zeigten das neuste im Bereich Old- und Youngtimer. Von Werkzeug, über Fahrzeugpflege und Erhaltung bis zur Vorstellung von neuen Restaurations Projekten kann der Besucher alles bestaunen und passendes für sein eigenes Schätzchen dazu kaufen. Termine für die diversen Oldtimer Rallyes und Oldtimer Treffen werden natürlich auch wieder massenweise an den Ständen der Veranstalter und Ausrichter zu finden sein.

Lancia Stratos, das Auto nur für Rallye gebautLancia Stratos, das Auto nur für Rallye gebaut

Lancia Stratos, das Auto nur für Rallye gebautLancia Stratos, das Auto nur für Rallye gebaut

Die Sonderschau in diesem Jahr zeigt ganz das Motto der diesjährigen Messe. Die Wilden Rennwagen der 70er- und 80er-Jahre in der Rundstrecke und dem Rallyesport. Hintergrund zur Sonderschau sind die 1972 aus der Taufe gehobenen Deutschen Rennsport Meisterschaft und der 1973 ersten Rallye Weltmeisterschaft. Fahrzeuge wie der original Lancia Beta Montecarlo Turbo, in dem Hans Heyer 1980 Weltmeister wurde, sowie legendäre Autos wie der Ford Capri RS und ein Schnitzer BMW 2002 erzählen die aufregende Geschichte der frühen Anfänge des professionellen Motorsports. „Anders als heute kam der Sport buchstäblich zu den Menschen, man war ganz dicht dran“, sagt Projektleiter Frank Ruge. „Dieses Gefühl wollen wir in die Messehallen holen.“ Geschichten davon können einige erzählen. So sicherlich auch Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck, der für die Eröffnung am Freitag gewonnen werden konnte.

Ford Capri Kleint RS

Ford Capri Kleint RS Projekt, Illustration:Karsten Schade, Meine-Autozeichung.de

Angemeldet haben sich aber unter anderem auch Klaus-Joachim „Jochi“ Kleint, der 1979 mit seinem Opel Kadett GT/E und Ascona B die Europameisterschaft 1979 gewann. Vor dieser Zeit fuhr er im Ford Capri seine ersten Rallye Erfolge zusammen mit Walter Röhrl als Teampartner. In diesem Jahr auf der Bremen Classic Motorshow soll das Projekt „Wiedergeburt einer Rallye Legende“ beginnen und der Ford Capri aus den Anfängen von Jochi Kleint und auch Walter Röhrl wieder aufgebaut werden. Das Basis Fahrzeug kann in der Halle 6 auf Stand 6 A 41 schon angeschaut werden. Jochi Kleint hat sich zur Autogrammstunde am Samstag, 2. Februar zwischen 14 und 16 Uhr angekündigt und wird auch über gern über die alten Zeiten und das Capri Projekt berichten.

Auch die Fans der zweirädrigen Gefährte kommen voll auf ihre Kosten. Das Motto „Renn- und Rekordmaschinen“ zeigt rund 30 Motorräder, die auf den Rennstrecken der Welt Erfolge einfuhren, darunter so eigentümliche Modelle wie die aus den 20er Jahren stammende Megola, die mit ihrem Sternmotor im Vorderrad als eigenartigste Konstruktion der deutschen Zweiradgeschichte gilt.

Junge Klassiker in Halle 6

Junge Klassiker in Halle 6

In Halle 6 zeigen sich auf einer Sonderfläche wieder die Fahrzeuge der „jungen Klassiker“. Die Fahrzeuge die hier ausgestellt werden  haben eines gemeinsam: Sie stammen aus den späten 60er- bis zu den frühen 90er- Jahren und haben weit weniger als 100.000 Kilometer. Dazu sind sie aus erster oder zweiter Hand. Es sind die Fahrzeuge, die teilweise noch ein Mauerblümchen da sein haben, aber jetzt in die Hand der Sammler und Liebhaber über gehen. Meistens dazu noch sehr erschwinglich. So werden in diesem Jahr ein originaler Opel Manta S 1.9 Berlina von 1977, ein VW Passat L Variant von 1974 und ein Lancia Delta Integrale Evoluzione von 1992 zu sehen sein. Als besondere Rarität hat sich ein Ford Transit Reisebus mit 15 Fenstern für die Panoramasicht angekündigt. Nach Aussage des Besitzer sind von diesem Fahrzeug nur etwa 15 Exemplare in den Kölner Ford-Werken gefertigt worden.

Die Messe öffnet seine Tore wie gewohnt täglich von 9 bis 18 Uhr. Die Eintrittskarte kostet 15 Euro. Mehr Informationen und Aussteller Verzeichnis auf der Homepage der Messe: www.classicmotorshow.de

39. und 40. ADAC Rallye Atlantis

Gesamtsieger: Jan Becker / Bianca Hutzfeldt, Subaru Impreza WRX

Wieder zurück auf dem Festplatz in Kaltenkirchen. Nach einem Jahr Pause ging es wieder los in die Herbst Rallye der Atlantis Rallye. Gleich als Doppel, so konnten Insgesamt 8 Wertungsprüfungen  gefahren werden. Wie üblich zu dieser Jahreszeit im Norden, waren die Wege reichlich rutschig. Da ist es egal, ob die Rallye zu 90% auf Asphalt ausgetragen wird. Es ist in jeder Kurve und in jeder Anbremszone einfach nur gefährlich. Die kleinen Rempler waren schon ab der ersten Prüfung den Fahrzeugen anzusehen.

Das Wetter spielte am Renntag voll mit, während es am Vortag und bis spät in die Nacht noch regnete. Herrliche Herbstsonne brachte viele Besucher an die Strecken und die Zuschauerpunkte waren gut besucht. Das erfreut auch die Teilnehmer, die trotz des Tempos gerne auch die eine oder andere Show Einlage für die Zuschauer geben. Als Saisonende für die meisten Teams und zur Vorbereitung auf die Winterpause, wurde noch einmal alles gegeben, oder ausprobiert. Nils Heitmann wollte noch einmal seinen Citroen C2R2 ausführen, nachdem er in dieser Saison viel Pech hatte und bei so gut wie jeder Veranstaltung ausgefallen war. Die Technik hielt für beide Prüfungen, leider war die Reifenwahl mit M+S Reifen eher Suboptimal. Jedoch ist der Wagen in guter Verfassung und es kann mit Zuversicht auf die neue Saison geschaut werden.

Nach dem Crash der Wikinger Rallye wieder aufgebaut: Citroen C2R2 von Hanser/Groth

Ebenso hatte Henrik Hanser und Stefan Groth noch eine Fahrt mit ihrem Citroen C2R2 offen. Nachdem beide das Fahrzeug am Anfang des Jahres auf der Wikinger Rallye zerstört hatten, war die Atlantis Rallye nach der erfolgreichen Visselhöveder Herbstrallye noch ein Test lauf, der gleich auf beiden Veranstaltungen mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung endete. Die Saison 2013 wird spannend. Kai-Dieter Kölle, der „schnellste Bauer Norddeutschlands“ war wieder mit einer Einsteigerin im Rallyesport unterwegs und konnte sich gut behaupten. Zusammen mit Lena Zornig konnte er einige WP-Bestzeiten erzielen, jedoch langte es nur für den zweiten Platz am Ende des Tages. Konstant jedoch für beide Veranstaltungen.

Benjamin Rochlitz und Haimo Lingl im Renault Twingo R1 auf Testfahrt

Sieger für ebenfalls beide Veranstaltungen wurde Jan Becker und Bianca Hutzfeldt. Das Dreamteam, welches schon die Ostsee Rallye als Gesamtsieger einfahren konnten, nahmen die Veranstaltung als Saisonabschluß und Dank an die Sponsoren und Helfer. Die Zuverlässigkeit des Subaru Impreza WRX war zum Ende der Saison immer besser und auch hier wird die Saison 2013 mit Sicherheit spannend werden. Marcel Becher führte seinen am Anfang des Jahres mit Motorschaden beschädigten Golf II wieder aus. Der neue Aufbau von Motor, Getriebe und Elektrik war jedoch noch nicht ausgereift. Hier wird sicher im Winter noch gearbeitet werden müssen, zudem muss der Citroen C2R2 revidiert werden. Der Erfolg in der ADAC Rallye Masters möchte wiederholt und verbessert werden.

Spongebob im Weihnachts Outfitt bei Heitmann/Hammerich

Pechvögel des Tages waren sicherlich Helge Tamm, der auf der ersten Veranstaltung mit einem Rübenhaufen angelegt hat und dabei im Feld stecken geblieben ist. Die zweite Veranstaltung dann in der WP1 den Wagen mit technischen Defekt abstellen musst. Sowie Rolf Albert und Clemens Wölpern, die jeweils eine Seitenscheibe auf der ersten Veranstaltung zerstörten und damit nicht mehr durch die technische Abnahme der zweiten Veranstaltung kamen und somit vorzeitig nach Hause fahren mussten. Daniel Grossmann-Riegel lud seinen Mini MKII auch nach der ersten Fahrt auf den Trailer und musste sich mit defekt geschlagen geben. Von den Ursprünglich 36 Teilnehmern konnten noch 31 in die zweite Runde gehen. Dennoch waren es für die Veranstaltung leider etwas zu wenig Teilnehmer und so kann nur auf 2013 gesetzt werden. Die Veranstaltung ist es allemal wert.

Bilder der Veranstaltung hier in der Galerie: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/atlantis12

Ergebnisse auf der Homepage des Veranstalters: http://www.rallye-atlantis.de

49. ADAC 3 Städte Rallye 2012 – WP1

Ruben und Petra Zeltner im Porsche 911 GT3 führen nach 2 Prüfungen

Die Bilder Galerie zum Auftakt der 3. Städte Rallye 2012. Ruben Zeltner liegt 8,4 Sekunden vor Hermann Gassner und 14,3 Sekunden vor Robert Pritzl auf Platz 3. Florian Stix Platz 4 trennt nur 0,2 Sekunden zum Treppchen. Es wird morgen ein spannender Tag mit weiteren 12 Wertungsprüfungen, bis die ADAC Rallye Masters dann mit einer Siegesfeier für 2012 zu Ende gehen wird. Olaf Müller, derzeit 2. Platz in der Rallye Masters Gesamtwertung konnte leider wegen Motorschaden nicht an den Start gehen und somit hat Kim Boisen alle Chancen den diesjährigen Titel einzufahren. Nach 2 Wertungsprüfungen liegt er auf Platz 6, führt jedoch die Division 2 an und hat gut 9 Sekunden Vorsprung auf Markus Moufang, der mit seinem BMW ebenfalls in der Division 2 unterwegs ist und auf Platz 10 in der Gesamtwertung der 3-StädteRallye liegt.

Bilder der WP1 und teile der WP2:

ADAC Bundesendlauf Kartslalom in Verden

Der Endlauf des ADAC Kartslalom war in diesem Jahr im Norden. Veranstaltet vom AC Verden und ADAC Weser Ems kamen aus allen ADAC Gauen die Teilnehmer in die Reiterstadt. Wie zum Mittelalter Ritterturnier waren die Pavillone der Teilnehmer aufgestellt. Auf dem Turnierplatz die Pylonen, die es galt geschickt mit dem Kart zu umfahren. Dabei immer schön die richtige Streckenreihenfolge in den Figuren einhalten und über den langen Schweitzer in den Kreisel, bevor es zur Zielgasse ging. Für einen Außen stehenden sind es einfach nur ein Haufen Pylonen, die scheinbar willkürlich auf dem Platz aufgestellt sind. Beim zu sehen, wie die Karts die Runden drehen, wird einem schnell klar wie die Strecke zu befahren ist.

Um einen Eindruck von diesem Sport zu bekommen, gibt es hier eine kleine Fotogalerie mit einer kleinen Auswahl an Bildern.

Ergebnisse auf der Homepage des AC Verden: http://www.acverden.com

3. ADAC Visselhöveder Herbstrallye 2012

Gesamtsieger 2012: Armin Holz / Sebastian Geipel, Mitsubishi EVO X

Bei bestem Wetter fand am 13. Oktober die 3. ADAC Visselhöveder Herbstrallye des MSG Visselhövede statt. Sieben Wertungsprüfungen mussten absolviert werden und das über Schotter und Stein. Die Wegen waren von den vorherigen Regentagen noch etwas rutschig und die WP1 sah beim abfahren auch noch sehr wie eine Matschig aus. Pünktlich zum Start jedoch waren die Strecken wieder fitt und für den einen oder anderen Teilnehmer überraschte der doch feste Boden. Der Aufschrieb vom Vormittag sah da noch anders aus.

Schwierige Streckenverhältnisse in der WP Gewerbegebiet

avorit Guido Imhoff konnte in der WP1 einen guten dritten Platz heraus fahren und war damit in Schlagdistanz zum Podium. Jedoch brachten erneute Probleme an Elektrik und Motor das vorzeitige aus und die WP2 konnte schon nicht mehr gestartet werden. Fortan kämpfte Lokalmatador Olaf Müller um den Gesamtsieg. Armin Holz und Kai-Dieter Kölle setzten sich jedoch mit an die Spitze. nach WP3 stellte nun auch Olaf Müller seinen BMW kurzfristig ab. Auf der WP stotterte der Motor schon bedenklich. Zum Glück konnte der Defekt noch gefunden werden und die Fahrt nach einsetzen einer neuen Sicherung wieder fortgesetzt werden. Die Prüfungen konnte Olaf auch für sich gewinnen, jedoch ereilte ihm eine Zeitstrafe von 10 Sekunden und somit blieb nur der zweite Platz nach Armin Holz, der souverän seinen Mitsubishi EVO X über die Prüfungen fuhr. Den dritten Platz konnte sich Kai-Dieter Kölle mit Bianca Hutzfeldt sichern.

Bilder der Veranstaltung gibt es hier: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/vissel12/

Ergebnisse auf der Homepage des Veranstalters: http://www.visselhoeveder-herbstrallye.de

21. Norddeutscher ADAC-Kart-Slalom-Endlauf 2012 in Gifhorn

Die Zuschauer brauchen erst einmal den Durchblick bei der Pylonenanzahl

Bei strahlendem Sonnenschein erkämpften sich rund 90 Teilnehmer in den Klassen 1-5 (8-18 Jahre) den Einzug für den Bundesendlauf in 3 Wochen in Verden. Der AC Gifhorn organisierte ein phantastisches Event und konnte wegen guter Leitung und bestem Wetter sogar den Zeitplan im Laufe des Tages vor ziehen.

Die Teilnehmer im Kart-Slalom müssen mit dem Kart schnellstmöglich einen Parcour möglichst fehlerfrei durchfahren. Was erst einmal sehr einfach klingt, sieht in Natur doch wesentlich schwerer aus. Die kleinen Kart sind im Bereich bis 40 km/h unterwegs. Dabei sind die zu durchfahrenden Tore gerade mal einige Zentimeter breiter, als das Kart selber. Genauigkeit in der Anfahrt und Beherrschung des Rennkart ist zwingend notwendig.

Gefahren werden ein Trainingslauf und ein Wertungslauf nach einander, mit einer kleinen Pause für den zweiten Teilnehmer. Für die Teilnehmer werden 2 Karts vom Veranstalter gestellt, die soweit Baugleich inklusive des Motors sind. Damit aber kleine Unstimmigkeiten in den Karts ausgeglichen werden, wird der zweite Wertungslauf im Anschluß des Feldes von jedem Teilnehmer im jeweils anderen Kart gefahren. So haben die Teilnehmer beide Karts benutzen müssen und die Chancengleichheit ist wieder gewährt.

Wie bei den großen: Die Sektdusche zur Siegerehrung

Die Zeiten werden mit eventuellen Fehlerzeitpunkten addiert. Fehler entstehen durch umwerfen oder verschieben der Pylonen, durch umfahren der Tore oder beim verlassen der Bremszone. Die beste Gesamtzeit gewinnt. Beim 21. Norddeutschen ADAC Kart Slalom Endlauf trafen sich nun die besten 18 jeder Klasse, um sich für den Bundesendlauf zu qualifizieren. Die Teilnehmer kamen aus den ADAC Gauen ADAC Berlin-Brandenburg, ADAC Hansa, ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, ADAC Ostwestfalen-Lippe, ADAC Schleswig-Holstein und ADAC Weser-Ems, die auch den Bundesendlauf 2012 ausrichten.

Um einen Einblick in den faszinierenden Jugendsport zu haben, gibt es nun eine kleine Galerie mit Fotos aus den Läufen der Klasse 4 und Klasse 5.

Mehr Informationen zur Veranstaltung auf der Homepage des Veranstalters: http://adac-ortsclubs.de

31. ADAC Reckenberg Rallye 2012

Gesamtsieger: Stefan Göttig und Andreas von Sknopik im Escort Kitcar

Göttig/von Skopnik gewinnen spannenden Schlagabtausch
Abbruch der Lintel-Prüfung nach Unfall

Zur 31. Auflage der ADAC Reckenberg Rallye nahmen insgesamt 129 Teams, darunter 37 Teams für die Historic-Wertung teil. Aufgrund eines Unfalls wurde die dritte Prüfung in Lintel abgebrochen und der zweite Durchgang abgesagt, damit die Bergung des Fahrers und die Räumung der Unfallstelle mit der notwendigen Umsicht erfolgen konnte. Uwe Schiffmann war mit seinem BMW nach dem Sprung über die Varenseller Straße rechts neben den Asphalt auf den Schotter gekommen, danach nach links gegen einen Baum geprallt und durch die Wucht des Aufpralls in die gegenüberliegende Wiese geschleudert worden. Dabei erlitt der Fahrer Frakturen an Fuß und Bein, die umgehend vor Ort medizinisch versorgt und später im Krankenhaus operiert wurden. Alle Beteiligten wünschen dem sympathischen Fahrer aus Nomborn eine gute und schnelle Genesung. Sein Beifahrer Michael Knaack blieb unverletzt, allerdings das Rallyefahrzeug hat nur noch Schrottwert.

Deshalb verkürzte sich die Rallye auf vier Prüfungen und rd. 25 Kilometer auf denen sich der Sieger von 2007, Stefan Göttig mit Co. Andreas von Skopnik im Ford Escort Kitcar gegen Hans-Joachim und Alexa Koske im BMW M3, Axel und Josefine Beinke im Opel Ascona 400 und Helge Tamm/Bianca Hutzfeldt im BMW M3 zur Wehr setzten musste. Trotz eines Drehers entschied Göttig die WP 1 auf dem Flughafen für sich. „Wir waren mit unseren Reifen nicht zufrieden, denn wir bekamen diese nicht auf Temperatur und hatten somit Probleme die Leistung auf den Boden zu bekommen. Hinzu kam Regen auf der zweiten Prüfung in Herzebrock“, schildert Göttig seine Eindrücke. Im weiteren Verlauf behakten sich die Teams und Göttig konnte immer wieder ein paar Zehntelsekunden oben drauf packen, bevor er den zweiten Durchgang in Herzebrock deutlich für sich entschied.

Rainer Schlesinger und Sabine Rade konnten die Historic Rallye gewinnen

Stefan Göttig im Ziel: „Dass es am Ende doch gereicht hat, freut uns sehr. Vor der Rallye sah es schon danach aus, dass wir nicht werden starten können, weil der Motor nur auf drei Zylindern lief. Da hat uns Ralf Schumacher (Team Schumacher Motorsport/Wiedenbrück) mit Zündkerzen ausgeholfen und dann lief der Escort bis zum Schluss einwandfrei.“ Sein Beifahrer Andreas von Skopnik ergänzt: „Ich kenne die Veranstaltung noch aus den 1990er Jahren und es ist immer wieder schön hier an den Start zu gehen. Gute Organisation und volles Teilnehmerfeld sind ein deutlicher Beleg für den hohen Stellenwert bei den Fahrern.“

Aus heimischer (ostwestfälischer) Sicht ging Platz 3 für Axel und Josefine Beinke voll in Ordnung und Matthias Homuth/Matthias Jung wurden im Opel Kadett GSi als 8. bestes Team vom veranstaltenden MSC Wiedenbrück.

Geschätzte 5.000 Zuschauer entlang der Prüfungen in Herzebrock und Rietberg-Mastholte  wurden vom Historic-Feld bestens „aufgewärmt“. Hierbei ist die genaue Erfüllung festgelegter Sollzeiten ausschlaggebend für die Wertung. Allerdings hieß das nicht, dass die Fahrzeuge bis Baujahr 1981 im Bummeltempo über die Strecken fuhren. Es wurde ordentlich Gas gegeben und um die Kurven gedriftet. Am Besten konnten das Ralf Schlesinger/Sabine Rade (Calden) im BMW 1602. Sie wichen nur um 0,7 Sekunden von der Vorgabe ab. Paul und Ramona Saar (Schaafheim) im Opel Kadett C Coupe und Michael Rudolph/Horst Diemer (Kassel) im Opel Kadett folgten mit 0,91 bzw. 0,94 Sekunden Abweichung auf den Plätzen 2 und 3. Heinz Lüke/Martin Oberteicher (Schloß Holte-Stukenbrock) im Sunbeam Tiger und Ulrich Weltken/Hartmut Löppenberg (Wiedenbrück) im Mitsubishi Starion hielten mit Platz 6 bzw. Platz 8 die heimischen Fahnen hoch.

Im Saftey-1 Vorwagen war Schulleiterin Elke Brost hautnnah mit dabei

In der Youngtimer Rallye Trophy setzte sich die Seriensieger des Jahres 2012 Axel Potthast/Elmar Pernsch mit dem Ford Escort erfolgreich durch und bauten den Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus.

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