Archiv für die Kategorie ‘Oldtimer Rallye’

44. ADAC RCK Kleeblattfahrt 2010

Chris KuhrDienstag, 07. September 2010

Jörg und Gudrun Campe mit einem DKW (Bj. 1963) Wohnwagen Gespann

Wie jedes Jahr am ersten September Sonntag, fand auch 2010 die RCK Kleeblattfahrt im Raum Lehrte statt. Zudem war es dieses Jahr noch eine Jubiläumsveranstaltung, denn der Rallye Club Kleefeld e.V. im ADAC wurde 50 Jahre alt. Besonders für Fahrzeuge der Baujahre 1950 wurde daher das Nenngeld herab gesetzt. So viele Fahrzeuge aus dem Bj. 1950 sind allerdings nicht gekommen, dennoch war das Starterfeld mit 120 Teilnehmer wie jedes Jahr sehr gut besetzt.

Gefahren wurden die üblichen Bordbuch Chinesenzeichen nach Kilometern, sowie 4 Gleichmäßigkeitsprüfungen, davon eine nach der Art À Cheval. Die Besonderheit der RCK Kleeblattfahrt. Dieses Jahr mit neuer Punktwertung, viel die Prüfung auch nicht mehr so hoch ins Gewicht. Die Platzierungen waren aber wieder eng beieinander; auch wie in jedem Jahr. Wer auf einer Bordkarte einen Orientierungskontrollen Fehler hatte, durfte sich gleich ins Mittelfeld der Rangliste setzen. Die ersten 5 Plätze haben weniger als einen Fehlerpunkt in der Gesamtwertung.

Ansonsten war die Fahrt wie üblich, das Wetter spielte auch mit und die Sonne kam am späten Vormittag sogar hinter der Wolkendecke hervor. Die Mittagspause im Landhof Lahmann in Otze/Burgdorf ist mittlerweile wohl auch schon der Standard, neu war hingegen der Start im Autohaus Sellmann. Das Autohaus hat sich auch alle Mühe gegeben und eine tolle Location für den Start und das Ziel geschaffen. 120 Fahrzeuge auf dem Platz gehen zwar schon an die Grenzen, aber mit guter Einweisung der Helfer hat man alle Teilnehmer unter bekommen.

Bilder der Veranstaltung wie immer auf meiner Seite: http://www.ckworks.de/wp/v/orallye/rck2010/
Link zum Veranstalter mit der Ergebnisliste: http://www.rck-hannover.de

5.9.2010: 44. ADAC RCK Kleeblattfahrt geht in den Endspurt

Chris KuhrDienstag, 31. August 2010

Teilnehmer 2009 RCK Kleeblattfahrt

50 Jahre ist es her, da haben sich ein paar verrückte Rallyefahrer – Rallyefahrer sind irgendwie immer verrückt – zusammengefunden und einen Club gegründet. Da dieses auch noch im netten Hannoverschen Stadtteil Kleefeld stattgefunden hat, wurde der Club also mal schnell in Rallye Club Kleefeld (RCK) getauft. Einige Jahre später wurde dieser Club ein Mitglied des großen ADAC und damit ein Ortsclub des selbigen. Mittlerweile ist der Club in Aligse bei Lehrte beheimatet und führt daher seit Jahren seine RCK Kleeblattfahrt rund um Lehrte durch.

In diesem Jahr ist Start und Ziel im Autohaus Sellmann, dem Italiener in Lehrte, zumindest was seine Fahrzeuge betrifft. Fiat feiert in diesem Jahr auch ein Jubiläum mit 111 Jahren Automobilbau. Da passt es doch in einem Fiat Autohaus auch eine Oldtimer Rallye zu starten. Rund 120 Teilnehmer werden sich ab 8 Uhr auf dem Gelände einfinden und die Papier- und Technische Abnahme über sich ergehen lassen. Ordnung muss sein, so werden Fahrzeugpapiere, Führerschein und Fahrzeug entsprechend der Ausschreibung überprüft.

Pünktlich um 9:31 Uhr wird das erste Fahrzeug die 44. Kleeblattfahrt eröffnen und sich auf die Strecke begeben. 2 Stunden später und einige Kilometer mehr auf dem Tacho gibt es bereits die Mittagspause auf dem Erlebnishof Lahmann in Otze/Burgdorf. Auch dieser Halt ist bereits seit Jahren Tradition und auch hier kann man sich die Fahrzeuge in Ruhe ansehen und mit den Teilnehmern einen netten Plausch halten.

Apropos Strecke, diese wird am Morgen über Immensen (Stempelkontrolle bei KFZ Strietzel, auch Tradition), Arpke, Sievershausen, Dollbergen, Uetze, Schwüblingsen, Sorgensen und Weferlingsen nach Otze führen. Nach dem Mittag geht es über Burgdorf, Röddensen, Aligse, Ahlten, Bilm, Müllingen, Wehmingen, Rethmar, Sehnde und Ilten nach Lehrte zum CCL (City Center Lehrte), wo diesen Sonntag wieder Verkaufsoffener Sonntag ist.

Die Aufgabenstellung für die Teilnehmer wird wohl wieder im üblichen RCK Stil erfolgen. Boardbuch Chinesen und eine eingezeichnete Strecke auf einer Übersichtskarte, gemischt mit der einen oder anderen Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP). In diesem Jahr wird sich erstmalig die Wertung der À Cheval Prüfung auf 0,1 Fehlerpunkte pro Sekunde ändern. Das ist aus Sicht vieler Teilnehmer ein Fortschritt, denn so ist die Gewichtung dieser Prüfung nicht mehr so stark und die Chancen auf eine gute Platzierung wird nicht am À Cheval entschieden.

Land Rover auf dem Golfplatz, very british

Übrigens, die besten Teams fahren bei dieser Veranstaltung die Strecke fehlerfrei und die GLP mit einer Abweichung von 1-2 Sekunden (über alle GLP!) von der Sollzeit. Dennoch steht bei vielen Teilnehmern der Spaßfaktor an dieser Veranstaltung eher ganz oben, die anderen kämpfen um Punkte in den Meisterschaften Classic Cup Nord und ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt Oldtimer Touristik Pokal. Das Oldtimer Jahr ist auch schon fast vorbei und die Veranstaltungen werden weniger. Daher kommt es nun auch auf jeden Punkt an.

Die Teilnehmerliste ist auf der Homepage des RCK einsehbar. Wer sich also vorab informieren will, sollte sich einfach dort mal umsehen.

Links:
Veranstalter: http://www.rck-hannover.de
Bilder von 2009: http://www.ckworks.de/wp/v/orallye/rck09/

5. September 2010: 44. ADAC/RCK Kleeblattfahrt für historische Fahrzeuge

Chris KuhrSamstag, 21. August 2010

Start zur Oldtimer Rallye Kleeblattfahrt

Start- und Zielort der 2010´er Ausfahrt ist das „Autohaus Sellmann“ in der Gaußstraße, Lehrte. Die Italienischen Automarken Alfa Romeo, Lancia, Fiat und die sportlichen Abarth`s haben lange Traditionen, schließlich feiert Fiat im Jahr 2010 – 111 Jahre Automobilbau.
Nicht ganz halb so lange gibt es den RCK. Vor 50 Jahren gründeten ein paar Auto-Narren in einer Kneipe im Hannoverschen Stadtteil Kleefeld den Rallye Club. So war auch gleich der Name gefunden: Rallye Club Kleefeld. Im November 1960 wurde der Verein im ADAC eingetragen und zum ADAC Ortsclub in Niedersachsen.
Dafür gibt es im fünfzigsten RCK Jubiläumsjahr für Teilnehmer der Kleeblattfahrt  mit einem Fahrzeug aus dem Baujahr 1960 einen fünfzig Prozent Nachlass auf das Startgeld, sowie eine einmalige Sonderauflage der Rallyeplakette für alle Starter.
Die hälfte der Startplätze sind heute schon vergeben, es können nicht mehr als 120 Fahrzeuge an der Oldtimerausfahrt teilnehmen, mehr lässt der Zeitplan nicht zu, schließlich wird der gesamte Veranstaltungstag auf die Minute genau geplant.
Am Vormittag rollen die Oldies durch die Region Lehrte – Uetze – Burgdorf zur Mittagspause auf den Erlebnishof Lahmann in Otze.
Die Nachmittagsrunde führt über Burgdorf, Ahlten und weiter durch Ortschaften der Stadt Sehnde. Bevor die Oldtimerparade zum Ziel und Siegerehrung ins Autohaus Sellmann rollt, wird der schon Traditionelle Sektempfang  durch den Stadtmarketing Verein Lehrte e.V. angefahren. Dort werden alle Teilnehmer und Fahrzeuge den zahlreichen Zuschauern am verkaufsoffenen Sonntag am City Center Lehrte vorgestellt.
Für das beste Lehrter Team wird erstmalig der Lehrter – Stadtpokal vergeben.
Auf der Homepage www.rck-hannover.de sind die vorläufigen Starter und Fahrzeuge in der Teilnehmerliste eingetragen. Interessierte Oldtimerbesitzer können die Einladung / Ausschreibung herunterladen und sich beim Veranstalter anmelden.

22. “Rund um das Göttinger Gänseliesel” des VFFG Göttingen 2010

Chris KuhrSonntag, 11. Juli 2010

Start zur 22. Rund um das Göttinger Gänseliesel

Die Hitzewelle hatte Deutschland am 10. Juli voll im Griff. Natürlich auch die Teilnehmer der 22. “Rund um das Göttinger Gänseliesel” des VFFG (Veteranen-Fahrzeug-Freunde Göttingen e.V.). Gut, wer ein “modernes” Fahrzeug der 70er Jahre hatte, wie Wolfgang und Cornelia Heidelbach mit ihrem 1976er Mercedes W116. Dieses stattliche Schiff mit V8 Motor und allen Extras der damaligen Zeit, hat natürlich auch eine Klimaanlage. Der Mehrverbrauch an Benzin wird gerne in Kauf genommen und mit viel Arbeit leistete diese Klima dann angenehmere Temperaturen im Innenraum.

Der Großteil der Teilnehmer durfte aber auf diesen Luxus verzichtet haben. Unfreiwillig versteht sich, denn die alten Schmuckstücke haben so etwas einfach nicht eingebaut. Gut hatten es noch die Roadster und Cabrio Fahrer, solange man den Kopf bedeckt hatte und sich vor allem auch bewegte. Denn im Stillstand gibt es auch hier keinen Fahrtwind und nur dieser bringt ein wenig Kühle. Die Fahrer der Limousinen aber mussten schwitzen.

Opel Admiral in der Startaufstellung. Es war jetzt schon zu warm.

Das natürlich nicht nur wegen des Wetters, nein auch die Orientierungsaufgaben mussten ja irgendwie gelöst werden. Wie üblich unterteilt in Sportlich und Touristisch gab es Kartenkopien mit eingedruckten Aufgaben. Die Klare Anweisung der jeweiligen Aufgabe gab es aber vorne auf dem ersten Blatt im Bordbuch und nun musste man immer fleissig hin und her blättern und hoffentlich auch alles lesen. Einige der Fehler wurden sicherlich hierdurch eingefahren, dazu kamen noch die Wechsel der Kartenausschnitte. Es wird solange auf der alten Karte gefahren, bis zum Anfang der neuen Aufgabe. Also genug Material um Straßen zu entfernen und damit die Teilnehmer zu irritieren. Auch Maßstabswechsel können Fahrwege einfach wegfallen lassen. Ärgerlich, wenn die Punkte in der 1:25.000 Karte so schön über die kleinen Schleichwege erreichbar, aber in der 1:50.000 Karte gar nicht vorhanden sind.

Fehlerquellen gab es also reichlich und die Teilnehmer kosteten diese auch aus. So sind nur zwei Teilnehmer in der Touristischen Wertung ohne Bordkarten Fehler ins Ziel gefahren, bei den Sportlichen hatten die Gesamtsieger der 22. “Rund um das Göttinger Gänseliesel”, Klaus Heidelberg und Dietmar Schüttler auf einem Kadett B Rallye, immerhin einen Fehler auf der Bordkarte. Die Restlichen rund 110 Teilnehmer fielen auf die Fallen des Veranstalters wunderbar herein und sammelten Punkte, nicht in Flensburg versteht sich.

Das "Gänseliesel" überreicht ein Präsent

Um eine saubere Wertung zu bekommen werden bei Oldtimer Rallyes üblicherweise Gleichmäßigkeitsprüfungen (GLP) gefahren. Der VFFG hatte zwei GLP bei dieser Veranstaltung ausgearbeitet und jeweils eine direkt vor dem Mittag und eine direkt vor dem Ziel fahren lassen. Auch hier gibt es eine Besonderheit des Göttinger Veranstalters. Gefahren werden vorgegebene Punkte auf einer Karte und diese muss man zu einer exakten Zeit überfahren. Hier können jeweils Lichtschranken stehen und damit die Zeit messen. Das Team braucht für die Bewältigung dieser Aufgabe lediglich eine Stoppuhr und halt einen Sinn für Orientierung um die Strecke der GLP unter Zeitdruck schnell erfassen zu können. Verfahren darf man sich kaum erlauben. Bei dieser Hitze war das schon recht anstrengend, zudem die zweite GLP am Nachmittag mit über 15 Kilometer Gesamtlänge schon auf die Konzentration ging.

Gesamtsieger 2010: Klaus Heidelberg und Dietmar Schüttler (Kadett B Rallye)

Die Teilnehmer haben aber auch diese Prüfungen wacker geschlagen. Etwas schwieriger war es für den einen oder anderen Wagen, der einfach bei der Hitze so seine Probleme machte. Seien es herausfallende Zündkerzen (Team Dr. Siebrecht und Körbel im BMW 1600-2) oder wie bei uns ein Teerklumpen, der sich von der Fahrbahn gelöst hatte und ein Vorderrad von unserem Mini Pickup damit in Unwucht brachte. Die Reparatur ging schnell, aber Manfred Wienzek büßte sein sauberes Klappmesser ein. Eine Gründliche Reinigung desselben steht noch an.

Wie üblich war am Samstagabend nach der Veranstaltung erst einmal feiern angesagt. Nicht zu lange, denn auch traditionell wurde am Sonntag ein Autokorso zum Göttinger Wahrzeichen gefahren. Dort am Gänseliesel wurden die Fahrzeuge dann präsentiert, bevor im Rallye Hotel “Freizeit In” die Siegerherung stattfand.

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25. ADAC Linnenbauer Oldtimerfahrt 2010

Chris KuhrSonntag, 06. Juni 2010

Teilnehmer der Linnenbauer Oldtimerfahrt

Der erste Sonnenbrand. Was hätte ich drum gegeben, eine Klimaanlage im Oldi gehabt zu haben. Doch Moment – die war doch da. Ab etwa Tempo 50 war es angenehm im TR3.

Doch mal von Anfang an. Eigentlich sollte es am 5. Juni zur Rallye des SMC Stade in den Wald gehen. Alles war geplant, Kamera fertig und dann kam Freitag morgen ein Anruf von Franz, ich müsse unbedingt für seine Frau Christel einspringen. Eine Zwickmühle, denn meine Zusage zur Rallye Stade hatte ich eigentlich schon gegeben. Andererseits bin ich seit 2004 nicht mehr in Herford gefahren und es wäre ja mal wieder an der Zeit. Franz schaffte es doch mich zu überreden. “Wir haben aber nur die kleine Scheibe auf dem TR3, ist das OK ?” Was weiß denn ich. Im TR3 bin ich noch nicht mitgefahren und ich weiß weder, wie die große noch die kleine Scheibe so ist.

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Stormarn im Rallyefieber

Chris KuhrDienstag, 13. April 2010

Kölle/Hutzfeldt im Porsche 911

Lieber zu spät als gar nicht, aber ich habe mich durch die Bilder durch gekämpft.

Drei Veranstaltungen an einem Tag. Hut ab für die  Leistung in der Organisation. Der Zeitplan war direkt in den ersten 5 Minuten der ersten WP hinüber, da Ralf-Michael Wierwille seinen Mitsubishi EVO 9 unfreiwillig an einen Baumstumpf gesetzt hat. Etwas zu schnell und der Wagen driftete leicht von der Fahrbahn ab. Alles ging gut, aber die Strecke sollte erst wieder frei gemacht werden. So verzögerte sich die gesamte WP und damit auch der Zeitplan für die ersten 3 WP vor der Pause. Der Zeitverzug wurde nicht mehr komplett eingeholt, dennoch verlief der weitere Tag ohne größere Probleme. Das letzte Fahrzeug der Classic Veranstaltung dürfte auch kurz vor 20 Uhr beim Ziellokal im Parc-Fermé gestanden haben.

Fünf Teilnehmer der Retro Rallye Serie des ADAC fuhren nach den Null-Fahrzeugen vor den schnellen Rennern der 200er DMSB Veranstaltung. Diese war mit rund 50 Fahrzeugen recht gut besetzt. Mehr geht aber immer, wobei – wenn man sich den Zeitplan ansieht, war die Grenze an Fahrzeugen eigentlich erreicht. Hinterher fuhren dann die Teilnehmer der Classic Veranstaltung, die für die WP1(4) und WP2(5) eine GLP A-E Prüfung hatten, sich aber innerhalb des Rundkurses der WP3(6) mit weiteren Lichtschranken und wechselnden Schnitten rum plagen durften. Leider war diese weitere Lichtschranke durch einen angrenzenden Modellflugplatz etwas gestört, sodass die Auswertung am Abend für einigen Trouble sorgte und sich leider extrem Verzögerte.

Gennat/Knop im Ascona A

Womit wir zum Überraschungspokal des Abends kommen: Das Team Gennat/Knop erhielt die Jochi Kleint Trophäe als Sonderpokal. Die Freude war riesig. Aber lest den Bericht von den beiden einfach selbst, hier im Anhang ist er im Download.

Aber nun genug der Worte, die Bilder sind natürlich in der Galerie und wollen betrachtet werden :)

5. ADAC Stormarn Classic 2010: http://www.ckworks.de/wp/v/orallye/stormarn2010
1. ADAC Stormarn Retro 2010 und 27. ADAC Stormarn Rallye 2010: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/storman2010/

Ergebnisse gibt es natürlich auf der Homepage des Veranstalters: http://www.msc-trittau.de

…und dann gibt es da noch die Berichte von:

Team Olaf Gennat und Volkmar Knop (Opel Ascona A): Presseinfo Stormarn-Rallye Team Gennat/Knop (PDF)
Webseite: http://rallyeteam.gw-motorsport.de

Team Kai-Dieter Kölle und Bianca Hutzfeldt (Porsche 911): Pressetext Stormarn Rallye 2010 (PDF)
Webseite: http://www.bianca-hutzfeldt.de

Schlag auf Schlag…

Chris KuhrMontag, 05. April 2010

Teilnehmer der Buten un' Binnen

… geht es weiter:

Die Ausschreibung für die Buten un’ Binnen Veranstaltung ist Online. Die Doppelveranstaltung der Rallye Gemeinschaft “Buten un’ Binnen” startet am 26. Juni 2010 auf dem IVG Gelände bei Liebenau (Kreis Nienburg). Erstmalig ist auch die Online-Nennung möglich. Damit folgt auch die RG Buten un’ Binnen dem Trend der Zeit.

Die Ausschreibung alle Informationen gibt es auf der Homepage der Rallye Gemeinschaft: http://www.rg-bubi.de
Fotos aus dem letzten Jahr bei mir in der Galerie: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/bubi09/

Und dann ist da noch die Stormarn Rallye des MSC Trittau. Noch gut 5 Tage, dann rockt das Umland in Trittau. Drei Veranstaltungen an einem Tag. Drei völlig unterschiedliche Fahrten. Und alles auf einem Terrain. Zum einen sind die Bestzeit Piloten der Rallye 200 unterwegs. Hier geht es um das schnelle ankommen. Geschick ist gefragt und natürlich auch das passende Material am Fahrzeug.

Dann gibt es noch die Sollzeit Fahrer. Hier geht es fix vom Start zum Ziel, das ganze aber mit etwas “veralteten” Material. Die Old- und Youngtimer sind hier in der Retro Rallye Serie des ADAC unterwegs. Die Zeit im Ziel ist vorgegeben, daher braucht es auch keine hast, die alten Rallyeboliden kommen gut mit.

Bleiben noch die Teilnehmer der Classic Serie. Hier geht es um GLP fahrten. Was unterscheidet nun die Classic von der Retro Serie ? Zum einen die Klasseneinteilung der Fahrzeuge in Baujahr Klassen. Soetwas wie eine Klasseneinteilung gibt es bei der Retro Serie nicht. Alle Fahrzeuge sind “gleich”. Die Classic unterscheidet hier sehr wohl. Zudem werden die Teilnehmer der Stormarn Classic ihre Fahrzeuge auf den jeweiligen Wertungsprüfungen durch mehrere Lichtschranken mit verschiedenen Schnitten bewegen. Also keine Start-Ziel Prüfung wie bei der Retro, sondern viele kleine Etappen pro Strecke. Jede dieser Lichtschrankenmessungen müssen natürlich zur richtigen Zeit durchfahren werden. Hier sind Fahrer und Beifahrer voll gefordert, sowie der Umgang mit dem Gasfuß und der Stoppuhr. Die Tempi sind natürlich dadurch nicht so hoch und für den Zuschauer könnte das ganze auch etwas langweilig aussehen, jedoch werden die Fahrzeuge für sich sprechen und die Teilnehmer haben auf jeden Fall gut zu tun.

Noch kann genannt werden für die drei Veranstaltungen. Wer also noch Lust hat sich zu den rund 50 Teilnehmern der 200er Rallye, den 15 Teilnehmern der Classic oder den 6 Teilnehmern der Retro zu gesellen, der sollte sich schnell die Nennung auf der Homepage des MSC Trittau besorgen. Auch hier kann natürlich Online genannt werden.

Informationen zum Stormarn Drilling gibt es auf der Homepage des MSC Trittau: http://www.msc-trittau.de

Bilder “Auf nach Melsungen” 2010

Chris KuhrSonntag, 21. März 2010

HRC Fahrzeug in der WP1

Heute mal kurz und bündig nur die Fotos zur Veranstaltung. Gefahren wurden auf sehr kompakten Raum 7 Wertungsprüfungen, wobei 2 x 3 WP auf gleicher Strecke, teils aber in der anderen Richtung, gefahren wurde und die WP7 am Ende in den Steinbruch führte. So als Abschluss der Veranstaltung, um sich die Reifen nicht unnötig zu zerstören.

Das Wetter hatte sich einigermaßen gehalten, wenn schon 80% Regenwahrscheinlichkeit vorhergesagt waren. Gefühlt regnete es aber nur etwa 10%, dennoch war die Sonne nicht da und die kurzen Regenschauer reichten, die Strecke auch entsprechend nass zu machen. Teilweise wurde also eher verhalten gefahren, zudem die Saison ja erst begonnen hat und die Reparaturen vom Winter nicht schon wieder in den Frühling gelegt werden sollten. Also wurde stellenweise eher auf ankommen gesetzt, als auf Teufel komm raus die Bestzeit zu fahren. So war jedenfalls mein Eindruck beim Fotografieren. Die Jungs vom HRC haben teilweise mehr spektakel Veranstaltet, als die Teilnehmer der 200er Rallye. Nun gut, man ist von der HRC aber auch nichts anderes gewohnt.

Alles in allem war es aber eine sehr interessante Veranstaltung und für das Wetter kann man bekanntlich nichts.

Schnell noch die Platzierung:

29. ADAC “Auf nach Melsungen” 2010: 1. Schuhej/Reith (Mitsubishi Lancer Evo7), 2. Hachenberger/Wustenhagen (Mitsubishi Lancer Evo 9; 18,10 Sek.), 3. Koch/Assmann (Kadett C; 22,90 Sek.)

10. ADAC Historic Rallye “Auf nach Melsungen”: 1. Schwärmle/Mehler (Fiat 127; 4 Sek.), 2. Seidel/Frey (Triumph TR4; 4,1 Sek.), 3. Metz/Führer (Opel Ascona B; 4,2 Sek.)

…und nun die Fotos: Auf nach Melsungen in Bildern

Der Veranstalter: http://www.asc-melsungen.de

HRC Champions-Day 21.3.: Ex-MEISTER REINHARD HAINBACH ehrt das OPEL-TEAM

Chris KuhrFreitag, 19. März 2010

Michael Brandes mit Kadett C GTE

Heute hat der zweifache Deutsche Rallyemeister Reinhard Hainbach (Schotten) zugesagt, am Sonntag 21.03. die Ehrung des
HRC-Marken-Cups für die siegreichen OPEL-TEAMS vorzunehmen. „Ich konnte den anderen Termin absagen….“

Der heute auch schon 61jährige Hainbach errang zwar 1978 und 1979 mit der Konkurrenzmarke Ford Escort seine Titel.
Die sehr enge Verbindung zur Marke Opel resultiert aber aus den Zeiten des legendären Opel Ascona- und Manta400 Anfang
der 80er Jahre. Seitdem fungierte der Schottener auch als Einsatzleiter der Marke in der Deutschen Rallyemeisterschaft. Später
wurde unter seiner Regie mit dem Kadett GSI der Titel durch Sepp Haider eingefahren (1989).
Noch viele Jahre nach den Werks-Einsätzen tauchten Hainbach-Opel immer wieder in der Deutschen Rallyespitze auf.

Folglich lässt sich die Verbindung zum historischen Rallyesport – und damit zum Historic-Rallye-Cup – leicht ableiten. Reinhard
Hainbach ist nicht nur eine der Deutschen Rallye-Legenden der 70er Jahre, sondern immer noch mit dem Herzen ein Opel-
Mann. Und wenn dann eine siegreiche Mannschaft seiner Marke zu ehren ist, lässt er sich nicht lange bitten.

Für die vergleichsweise jungen Opel-Fahrer des HRC – aber letztlich für die ganze IG – ist diese Geste der Anerkennung mindestens
so bedeutsam wie der Sieg im Marken-Cup. Und ganz sicher werden nach der Feier noch viele Geschichten von „damals“
zum Besten gegeben.

HRC-Marken-Cup 2009
Platz 1: OPEL mit den Fahrern

Lothar Köhler (Opel Kadett C 1200SR, Laubach/Hess)
Jochen Metz (Opel Ascona B, Stadtallendorf/Hess)
Jochen Möckl (Opel Ascona B /-400, Knittlingen/BaWü)
Michael Brandes (Opel Kadett C/GTE, Braunschweig/Nds)

Mehr Informationen zum Historic Rallye Cup: http://www.historic-rallye-cup.de
presse-info_historic-rallye-cup_2010_0318

10. April 2010: Stormarn Rallye Trittau Teilnehmerlisten

Chris KuhrSonntag, 14. März 2010

Kai Dieter Kölle mit Porsche 911

Die ersten Teilnehmerlisten sind auf der Homepage des MSC Trittau verfügbar.

Am 10.4.2010 ist es soweit: Die Stormarn Rallye in Trittau findet wieder statt. Die Tripel Veranstaltung unterteilt in eine 200er DMSB Rallye, eine Classic Rallye und eine Historic Rallye. Das Konzept, gesperrte Strecken auch parallel für andere Veranstaltungen zu nutzen, wird in Trittau auf die Spitze getrieben.

Die 200er Rallye Lizenzfahrer werden auf Bestzeit auf den WP unterwegs sein. Danach sind auf den WP die Sollzeit Fahrzeuge der ADAC Retro Rallye Serie mit ihrer Norddeutschen Auftaktveranstaltung unterwegs. Parallel dazu findet eine Oldtimer Rallye mit GLP Prüfungen, die ebenfalls auf teilen der WP ausgetragen werden.

Ausschreibungen für die Retro und die Classic Stormarn Rallye sind, wie auch sämtliche Unterlagen für die 200er Stormarn Rallye, auf der Homepage des MSC Trittau zu finden

http://www.msc-trittau.de