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2. Visselhöveder Herbstrallye 2011

Chris KuhrMontag, 17. Oktober 2011

Gesamtsieger Imhoff/Walker im Golf III Kit Car

Was für ein schöner Herbsttag und dazu gab es auch noch eine Rallye Veranstaltung. Was will ein Rallyefan mehr. Das dachten sich auch 52 Teilnehmer bei der 2. Visselhöveder Herbstrallye. Die Wasserdurchfahrt aus dem letzten Jahr wurde gestrichen, aber die Action der Rallye blieb mehr als erhalten. Der neue Rundkurs im Gewerbegebiet versprach nicht zuviel und war ein super Start zur Rallye.

Wertungsprüfung 1 im Gewerbegebiet mit 1,5 Runden und gefühlten 50% Schotteranteil ging schon richtig ins eingemachte. Die Schotterpassagen zwangen das Team gleich am Anfang nach dem Rampenstart alles ab. WP 2 wie schon im vergangenen Jahr durch den Wald im Löverschen. Wo die Rallye Stade sich den ganzen Tag tummelt, reicht es für die Visselhöveder hier eine WP abzuhalten. Das reicht auch, um die ersten Fahrzeuge wieder mit leichten Dellen und Beulen auf die Strecke zu schicken.

WP 3 mit einem Teil der Strecke aus 2010 beinhaltete wieder nette Schotter, bzw. Graspassagen. Auch hier durfte die Konzentration der Teams nicht nachlassen. Die WP 4 als Start-Ziel Prüfung ähnelte der Streckenführung aus dem letzten Jahr. Nur innerhalb des Dorfes Jeddingen, wo auch das Ziellokal der Veranstaltung seine Heimat hat, verlief die Strecke diesmal länger durch den Ort. Ortsdurchfahrten haben ja doch immer etwas eigenes, so auch hier in Jeddingen. Die Zuschauerpunkte waren super gefüllt und mit Grillbuden bestückt. WP 1,3,4 wurden zweimal gefahren und so mit wurden 7 Wertungsprüfungen gefahren.

Peter und Jenny Lerch im Vorwagen: Toyota Celica RA20 Original Werkswagen von 1976

Guido Imhoff und Sebastian Walker im ihrem Golf III Kitcar flogen nur so durch die Prüfungen und holten sich schon früh die Führung. Härtester Konkurent Olaf Müller mit Henrik Grünhagen versuchten mit ihrem BMW 320 alles um den Vorsprung nicht allzu groß werden zu lassen, mussten sich aber am Ende mit 44 Sekunden geschlagen geben. Auf den dritten Platz kämpfte sich Henrik Hanser und Stephanie Weidel (BMW 318is) mit 50 Sekunden Rückstand.

Großes Potential war von Bodo Friebertshäuser und Timo Rau im Mitsubishi Lancer Evo 8 zu erwarten. Gerade der Allrad sollte doch bei der Mischung aus Schotter und Asphalt für den nötigen Grip sorgen. Leider brachte ihn ein Problem in der WP2 im Löverschen einen Abstand von 14 Minuten ein und damit war der Kampf und die ersten Plätze dahin. Mathias Fröhlich und Katja Geyer stellten ihren Mitsubishi Lancer Evo 7 leider auch nach der ersten WP ab und konnten damit auch nicht um den Sieg mitspielen.

Marcel Becher und Jan Roth liehen sich für die Rallye einen Citroen C2R2 aus und fuhren auch damit prompt auf den Klassensieg (H13, 8. Gesamt). Ebenso war Martin Schütte mit Heinke Möhrpahl mit einem geliehenen BMW E30 von Andreas Karg unterwegs. Der Clio wollte nicht fahren und hatte wohl noch das miese Wetter der Bad Emstal Rallye in seinen Blechen. Mit dem G-Fahrzeug waren sie natürlich nicht mehr Konkurrenzfähig. Schade, denn mit dem Clio wären sie sicherlich auch vorne mit dabei gewesen.

Mehr zu Visselhöveder Herbstrallye gibt es auf der Homepage: http://www.visselhoeveder-herbstrallye.de

…und die Bilder zur Veranstaltung natürlich hier in der Galerie: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/vissel11

16. ADAC Rallye Bad Emstal 2011

Chris KuhrSonntag, 09. Oktober 2011

Gesamtsieg 2011: Jörg Schuhej und Tanja Timmer, Mitsubishi Lancer Evo 7

Gut 70 Teams haben sich an einem wirklichen Herbsttag bei Bad Emstal eingefunden, um die 16. ADAC Rallye Bad Emstal anzugehen. Sechs Wertungsprüfungen sollten bezwungen werden. Davon die Mehrheit als Asphaltrallye und ein wenig Schotter. Dank dem Regen- und Sonnenwetter, wurden die Asphaltstrecken nun aber nicht wirklich berechenbar. Rutschig und Glatt sollte es werden, nicht nur auf den Schotterpassagen. So wundert es auch nicht wirklich, dass 21 Teams das Ziel nicht erreichten und vorzeitig einen Werkstattbesuch einplanen müssen.

Im vorderen Bereich kämpften Jörg Schuhej, Marcus Hesse und Axel Nörenberg um die Spitze. Marco Koch schied mit seinem Kadett C leider vorzeitig wegen technischen Defekt aus und konnte daher nicht mehr vorne mitkämpfen. Letztendlich konnte sich Jörg Schuhej und Tanja Timmer mit ihrem Mitsubishi Lancer Evo 7 gut 15 Sekunden vor Marcus Hesse und Uwe Kunze (Mitsubishi Lancer Evo 6) auf Platz 1 setzen.  Axel Nörenberg und Markus Steinfadt (BMW M3 CSL) musste sich mit Platz 3 zufrieden geben.

Die Gesamten Ergebnisse gibt es auf der Homepage vom Veranstalter: http://www.msc-emstal.de

Bilder wie gewohnt hier in der Galerie: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/emstal2011

30. ADAC Reckenberg Rallye startet am 24. September 2011

Chris KuhrSamstag, 27. August 2011

Walter Gromöller/Klaus Brökelmann setzen auf den Opel Ascona 400 und mischen in der Youngtimer Rallye Trophy als derzeit Drittplatzierte vorne mit.

MSC Wiedebrück freut sich auf über 100 Teams.

Die ADAC Reckenberg Rallye erlebt am 24. September 2011 ab 13.16 Uhr in Rheda den Start zur 30. Ausgabe. Das Rallyezentrum wird im A2-Forum sein und dort bekommen die Zuschauer am Samstagmorgen auch die ausführlichen Unterlagen mit Strecken- und Zeitplänen. Bereits am Freitagabend bietet ab ca. 18.30 Uhr die technische Abnahme der Rallyefahrzeuge im Autohaus Funke an der Herzebrocker Straße interessante Einblicke in den Rallyesport.

Der MSC Wiedenbrück rechnet mit mehr als 100 Startern und für diese Tagesveranstaltung können noch bis zum Samstagmorgen um 10.00 Uhr Nennungen abgegeben werden. So auch für die gleichzeitig durchgeführte 5. ADAC Reckenberg Historic Rallye, eine Gleichmäßigkeitsveranstaltung mit Fahrzeugen die 30 Jahre und älter sind. Für alle Teams erfolgt der Start ab dem Messezentrum A2-Forum an der Gütersloher Straße 100. Vorjahressieger Walter Gromöller peilt mit seinem Opel Ascona 400 wieder den Sieg an. Holger Knöbel im Allrad-Subaru Impreza WRX und weitere starke Konkurrenten werden dem Rekordsieger das Leben bis zum Zieleinlauf um ca. 18.00 Uhr schwer machen. Parc fermé, Rallyeparty mit Live-Band und Siegerehrung finden dann im A2-Forum statt.

Ralf und Nina Kleinemenke gewannen 2010 den Lauf zum Historic Rallye Cup

Es stehen fünf Wertungsprüfungen mit rd. 35 Kilometer auf dem Programm, die auf Bestzeit zu absolvieren sind. Für die Historic-Rallye gibt es Sollzeitvorgaben. Die Gesamtstrecke beträgt rd. 185 km und führt die Teams nach Herzebrock-Clarholz, Rietberg und auf den Gütersloher Flugplatz.

Rallyeleiter Hans-Udo Weckheuer: „Wir freuen uns auf ein großes und gut besetztes Starterfeld. Es wird eine Rallye mit anspruchsvollen Prüfungen, die den Zuschauern an zahlreichen, ausgewiesenen Punkten hochkarätigen, spannenden Motorsport bietet.“

Um den Umweltschutz und die Einbindung alternativer Antriebe kümmert sich der Vorsitzende des MSC Wiedenbrück, Heinz Sasse, persönlich: „Wie in den vergangenen Jahren werde ich als Umweltbeauftragter auf die Einhaltung der Vorgaben achten. Derzeit führe ich Gespräche mit dem Ziel, Fahrzeuge mit Elektroantrieb in die Veranstaltung einzubinden. Auf drei Prüfungen soll den Zuschauern ein Eindruck vermittelt werden, in welche Richtung die technische Entwicklung gehen wird.“

Ausschreibung und Nennung, sowie weitere Informationen gibt es beim Veranstalter: http://www.msc-wiedenbrueck.de

46. Visselfahrt / XX. Buten un’ Binnen 2011

Chris KuhrSonntag, 10. Juli 2011

Sieger Visselfahrt 2011: Berlandy/Schaaf BMW M3

Das IVG Gelände in der Nähe von Liebenau (Kreis Nienburg a.d.Weser) war wieder einen Tag voll in Rallye Hand. Nachdem die Pegasus Rallye des MSG Sulinger Land schon vor 2 Monaten zwei Wertungsprüfungen auf dem Gelände gefahren hat, wurde dieses mal 2 Veranstaltungen mit jeweils 4 Wertungsprüfungen auf 2 Strecken, die doppelt gefahren wurden, ausgerichtet. Dabei wurden gegenüber dem letzten Jahr 2 Wertungsprüfungen zu einer zusammengefasst, was gut 10 Kilometer Wertungsstrecke brachte. Zehn Kilometer Kurven und Abzweige, alte Bunker, viel Wald und ab und an mal ein bisschen geradeaus. Der Beifahrer hat also richtig zu tun und wohl dem, der dabei nicht aus dem Takt kommt. Das Gelände sieht überall gleich aus, wie einige Teilnehmer schon beim abfahren bemerkten und sich nur schwerlich im Gelände orientieren konnten. Aber keine Sorge: Keiner geht verloren, alle kommen wieder raus, sei es auf der eigenen Achse oder auf dem Anhänger.

Sieger Buten un' Binnen 2011: Imhoff/Walker Golf Kitcar

Leider musste auf der Visselfahrt am Morgen die WP1 nach 3 Unfällen abgebrochen werden, da die Bergungsarbeiten einfach mehr Zeit in Anspruch nahmen, als zur Verfügung stand. Die WP3, die auf der gleichen Strecke gefahren wurde, konnte nach dem Regrouping wieder aufgenommen werden und so waren nur 3 WP in Wertung. Auf den verbleibenden Strecken wurde heiß gekämpft. Letztendlich konnte sich Georg Berlandy und Peter Schaaf mit dem BMW M3 durchsetzen. Olaf Müller/Henrik Grünhagen (BMW 320is) und Guido Imhoff/Sebastian Walker (Golf 3 Kitcar) mussten sich beide mit 11,4 Sekunden Abstand auf die Plätze 2 und 3 gesellen. Walter Gromöller und Maik Bredenförder fuhren mit ihrem Ascona B 400, der auf der Stemweder Berg Rallye nach Unfall ausgeschieden war, auf Platz 4 und hatten auch nur 12 Sekunden Abstand zum führenden. Martin Schütte/Heinke Möhrpahl (Renault Clio) schafften nur Platz 5 mit 33 Sekunden Rückstand.

Immer vorn mit dabei: Olaf Müller mit seinem BMW 320is

Die Buten un’ Binnen Fahrt am Nachmittag startete mit 10 Teilnehmern weniger. Die Ausfälle wollten aber auch am Nachmittag nicht enden, jedoch waren hier oft nur technische Defekte Schuld daran. Die Wertungsprüfungen, identisch mit der Visselfahrt, konnte alle in Wertung gefahren werden. Der eine oder andere größere Blechschaden erfolgte dann doch eher auf WP4, nachdem das letzte aus dem Wagen und der Strecke noch herauszuholen war. Guido Imhoff konnte den Nachmittag mit seinem Golf Kitcar für sich entscheiden. Die Plätze zwei bis vier waren aber wieder knapp. Georg Berlandy (BMW M3) konnte sich mit 17 Sekunden den zweiten Platz holen, dicht gefolgt von Olaf Müller, der mit seinem BMW nur 21 Sekunden zum führenden Einbüßen musste.  Martin Schütte konnte sich diesmal den vierten Platz mit einer halben Minute Abstand zu Imhoff erhaschen. Walter Gromöller musste sich auf dem fünften Platz mit über einer Minute Rückstand geschlagen geben.

Ein paar Bilder gibt es hier: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/bubi11/

Ergebnisse auf der Homepage der Rallye-Gemeinschaft Buten un’ Binnen: http://www.rg-bubi.de

Stormarn Rallye Tag am 2. April 2011

Chris KuhrSamstag, 09. April 2011

Wilde Triffts in WP3

Drei Veranstaltungen an einem Tag und auf den gleichen Prüfungen. Drei verschiedene Ansätze von Motorsport.

Fangen wir mit den schnellen an: DMSB 200er Rallye in Bestzeit. Je schneller, je besser. Die Fahrzeuge entsprechend dem Tempo angepasst und umgebaut. Die Sicherheit der Insassen durch Käfige, bessere Gurte und Sitze verbessert. Die Fahrzeuge von allem unnötigen befreit und die Motoren und das Fahrwerk angepasst. So stellen sie sich dar, die Rennboliden.

Dazu gesellen sich die Rennfahrzeuge aus alten Zeiten. Die Technik ist stehen geblieben, die Sicherheitsausstattung jedoch verbessert und auf aktuellen Niveau. Aber es sind Oldtimer, Fahrzeuge aus alten Zeiten, die sich nicht in der Garage ausruhen, sondern sich dort aufhalten, wofür sich einst gebaut wurden: Auf der Rennstrecke. Damit das ganze aber nicht zu sehr auf das Material geht, bewegen sich die Fahrzeug der ADAC Retro Rallye Serie auf einer Sollzeit Prüfung. Die Zeit ist vorgegeben und muss exakt an der Ziellichtschranke eingehalten werden. Jede hundertstel Sekunde Abweichung gibt Fehlerpunkte. Klingt einfach ? Ist es aber nicht ! Probiert es mal aus.

ADAC Retro Rallye Serie mit Rallyefahrzeugen auf Sollzeit

Damit das Trio komplett wird, gibt es nun noch Oldtimer der Strassenvariante. Auch hier sind einstige Rallye Fahrzeuge unterwegs, jedoch werden diese schon mehr oder weniger gemütlich über die gesperrten Strecken bewegt. Dazu kommen noch die Oldtimer-Diven, die üblicherweise in ein Museum gehören, sich dort aber nicht wohlfühlen. Und die Besitze fühlen sich auch nur wohl, wenn das Fahrzeug bewegt wird und damit seinem eigentlichen Produktionssinn wieder entspricht. Natürlich sollen diese Fahrzeuge sich nicht überanstrengen, daher gibt es hier auch nur Sollzeiten, jedoch mit dem Hinderniss, dass weitere Lichtschranken auf der Strecke zu finden sein können. Diese Art der Prüfung wird als Gleichmässigkeits Rallye bezeichnet. Der Teilnehmer bekommt einen Schnittgeschwindigkeit, die er zu jeder Zeit auf der Strecke einzuhalten hat. Klingt noch einfacher ? Ist es aber überhaupt nicht. Das Tempo ist nicht hoch, aber die exakten Lichtschranken einzuhalten ist schwer und mit der Zeit summieren sich Fehler.

So, diese drei Arten des Rallye fahrens konnte man sich nun also, wie auch schon in den letzten Jahren, auf dem Stormarn Rallye Tag ansehen. Die Wertungsprüfungen entsprachen denen des letzten Jahres, teilweise aber anderes herum gefahren. 100% Asphalt waren ausgeschrieben, auf der WP3/6 hatte der Landwirtschaftliche Verkehr der Vortage aber den einen oder anderen Dreck auf der Fahrbahn verteilt. Dieser trocknete bei herrlichem Frühlingswetter schnell ab und hinterließ feinen Sand und Staub. Eine Herausforderung für die schnellen Rallyepiloten, die im ersten Durchlauf also erst mal die Straße reinigen mussten. Der eine oder andere Ausritt in die Angrenzenden Felder war die Folge.

Classic Rallye mit Gleichmäßigkeits Prüfungen

Die Streckenfolge war eher unspektakulär und für den einen oder anderen Teilnehmer sogar eine kleine Erholung zur Wikinger Rallye, die eine Woche vorher in entfernterer Nachbarschaft gefahren wurde. Um schnell zu sein, musste das Team dennoch funktionieren, die Kurven waren nicht unbedingt schnell, aber mussten dennoch angesagt werden, denn sonst passte der Bremspunkt nicht mehr. Zudem die, wie erwähnten, etwas sandigen Strecken auf den Feldwegen.

Wer also in den nächsten Jahren Lust auf einen kleinen Ausflug hat, sollte ich den “Tag der Rallyes” rund um Trittau nicht entgehen lassen. Es gibt viel für die Augen und Ohren. Es lohnt sich, sogar bei schlechterem Wetter.

Gesamtsieg schaffte in diesem Jahr Axel Nörenberg und Markus Steinfadt (BMW M3), vor Martin Schütte und Heinke Möhrpahl (Renault Clio) und Raphael Ramonat und Steffen Schmidt (Mitsubishi Lancer Evo 6). Die Gesamten Ergebnisse, auch der Retro Rallye und Classic Rallye, finden sich auf der Homepage des Veranstalters MSC Trittau.

Bilder der Veranstaltung gibt es hier:
DMSB 200er und Retro Rallye: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/stormarn11/
Classic Rallye: http://www.ckworks.de/wp/v/orallye/stormarn11/

Die Homepage des Veranstalters: http://www.msc-trittau.de

25. und 26. Februar: ADAC Welfen Winter Rallye 2011

Chris KuhrSonntag, 20. Februar 2011

Axel Nörenberg auf BMW M3, Sieger Welfen Winter Rallye 2010

Der Norden beginnt in einer Woche mit seinem Rallye Theater. Den Auftakt macht dabei die Triple Veranstaltung des Braunschweiger Auto Touren Club (BATC) zusammen mit der Motorsport Arena Oschersleben GmbH auf dem Gelände der Motorsport Arena in Oschersleben. Da, wo sonst die Tourenwagen ihre Kreise ziehen, werden Teile des Rundkurses und der angrenzenden Kartbahn zur Rallyestrecke. Sechs Wertungsprüfungen auf drei verschiedenen Abschnitten stehen zur Verfügung und ergeben dabei 34 Kilometer Wertungsprüfung bei nur 40 km gesamter Streckenlänge. Somit ist das ganze Spektakel sehr kompakt.
Wertungen für diverse Pokalserien runden die ganze Veranstaltung auch noch ab. Rund 26 Teilnehmer haben bereits für das Wochenende genannt, wobei scheinbar das Einstellen der Fahrzeuge auch stark im Vordergrund steht. Die Fahrer und Beifahrer tauschen doch das eine oder andere mal die Plätze. Bei 3 Veranstaltungen an zwei Tagen ist das sicherlich auch eine gute Methode.

Wer noch Lust hat teilzunehmen, der kann noch bis zum 25.2.11 in Oschersleben nennen.

Informationen zur Veranstaltung: http://www.batc.de

Nachtrag: 15. ADAC Rallye Bad Emstal 2010

Chris KuhrSamstag, 30. Oktober 2010

Marcus Hesse im Tiefflug auf der WP7

Ist doch hier direkt untergegangen. Aber, es ist ja nie zu spät noch ein paar Worte zur Rallye Bad Emstal 2010 zu verlieren. Bilder gibt es natürlich auch, wenn diesmal leider nur von der WP1 und teile der WP7, denn es wurde duster.

Verzögerungen auf der WP6 und teilweise schon vorher auf den WP brachten den Zeitplan mächtig durcheinander. Für die letzten Teilnehmer war die WP7 auch eine Nachtveranstaltung. Das Wetter zeigte sich zum Glück den ganzen Tag von der guten Seite. Die Teilnehmer waren natürlich gut drauf. Es ging noch um Punkte von einigen Meisterschaften, u.a. Heide Oste Pokal, Nordhessen Pokal und auch für die Youngtimer Rallye Trophy.

Man sieht es schon an den Prädikaten: Das Teilnehmerfeld war gut gemischt mit alten und neuen Rallyefahrzeugen. Zwei davon lieferten sich dann auch gleich ein dickes Duell, welches am Ende der WP7 zugunsten von Marco Koch (Kadett C) gegen Marcus Hesse (Mitsubishi Evo) ausgegangen ist. Immer wieder wechselte im Laufe der Veranstaltung die Führung der beiden.

So, nun zu den Bildern: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/emstal10

Und natürlich noch die Homepage des Veranstalters: http://www.msc-emstal.de

3. und 4. Hildesheimer AC Rallyesprint 2010

Chris KuhrSonntag, 24. Oktober 2010

Axel Nörenberg trifftet sich auf den Gesamtsieg

Herrliches Wetter auf der Rennstrecke in Oschersleben. Der Oktober zeigte sich gegen Ende noch einmal von seiner besten Seite. Er hatte aber auch das schlechte Wetter vom letzten Jahr gut zu machen. 27 Wackere Teams gingen ab 10 Uhr auf die Rennstrecke. Gefahren wurden 6 WP auf zwei Unterschiedlichen Strecken. Wie schon im vergangenen Jahr wurde ein Teil der Grand-Prix Strecke, sowie die Kartbahn für den Rallyesprint mit kleinen Schikanen präpariert und die Teilnehmer durften sich darauf auslassen. Die Gesamte Veranstaltung ist damit extrem kompakt aufgebaut. Beide Strecken sind jeweils als Rundkurs aufgebaut. Der Beifahrer wird mehr oder weniger zum Rundenzähler und der Fahrer kennt die Strecke eh bald Auswendig.

Der 4. HAC Rallyesprint wurde auf den gleichen Strecken allerdings entgegengesetzt gefahren. Die Tücken liegen im Details der jeweiligen Strecken. Gerade auf der Kartbahn hat es der Tunnel in sich, der in der Richtung gegen den Uhrzeiger eine kleine Kuppe aufweist, wobei die Bremszone für die folgende Rechts 2 doch arg eng wird. Auch in diesem Jahr ging für einige Teilnehmer die Strecke wieder aus und der Notausgang über den Rasen musste herhalten. Kleine Blessuren an den Fahrzeugen waren die Folge.

Lennart Hahn gewinnt den Heide Oste Pokal 2010

Die Teilnehmer schlugen sich Wacker, dennoch konnte man Axel Nörenberg und Markus Steinfadt nicht einholen. Er holte sich mit seinem BMW M3 beide Gesamtsiege mit jeweils gut einer Minute Vorsprung. Platz 3 war bei beiden Veranstaltungen auch fest in der Hand von Hans-Werner und Kevin Kreutzer (Golf I GTI). Nur die beiden Teams Lennart Hahn/Mathias Bremer (BMW 320is) und Marcel Mahr-Graulich/Nadja Hartung (Mitsubishi Lancer Evo) tauschten die Plätze 2 und 4 bei den beiden Veranstaltungen. Hahn/Bremer übernahmen den 2. Platz beim 3. HAC Sprint und Mahr-Graulich/Hartung holten sich den Titel einfach beim 4. HAC Sprint.

Lennart Hahn konnte sich mit den beiden Erfolgen den Sieg im Heide Oste Pokal sichern. Sein Verfolger Müller/Grünhagen war leider nicht am Start und damit war der Weg frei für den Sieg in der Pokalserie.

Bilder der Veranstaltung natürlich hier in der Galerie: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/hac2010/

Ergebnisse und weitere Informationen auf der Homepage des Veranstalters: http://www.hildesheimer-ac.de

29. ADAC Reckenberg Rallye 2010

Chris KuhrSonntag, 26. September 2010

Gesamtsieger Walter Gromöller/Klaus Bröckelmann im Opel Manta 400

(ph) Zur 29. Auflage der ADAC Reckenberg Rallye nahmen insgesamt 93 Teams die 6 Wertungsprüfungen unter die Räder. 69 Starter absolvierten die rd. 35 km auf Bestzeit und 24 Teams wollten die Sollzeitvorgaben des Historic Rallye Cup (HRC) möglichst ohne Abweichungen erfüllen.

Die Vielzahl von Zuschauern entlang der Prüfungen in Herzebrock und Rietberg-Mastholte (die Prüfung auf der Air Base fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt) wurden von den Historischen bestens „aufgewärmt“, denn die Erfüllung der Sollzeit heißt nicht dass mit den Fahrzeugen der Baujahre 1961 bis 1981 über die Strecken geschlichen wird. Am besten lösten Ralf Kleinemenke und seine Tochter Nina im Buckel-Volvo die Herausforderungen. Mit einer Abweichung von 0,8 Sekunden sicherte sich das Team des MSC Gütersloh den Sieg vor Lothar Köhler und Ursula Göde (Laubach) mit einem Opel Kadett C-Coupe.

HRC-Serienkoordinator Rolf Blaschke, der selbst auf den 8. Platz das Ziel ereichte, zeigte sich begeistert von dem gut besetzten Starterfeld, den selektiven Prüfungen und der reibungslosen Organisation.

HRC: Ralf und Nina Kleinemenke im Volvo 544 hatten im Ziel die geringste Sollzeitabweichung

Auch die Fraktion der Schnellfahrer schloss sich diesen Lob gerne an, aber bis die Teams das tun konnten, gab es eine spannende Rallye. Der Sieger von 2007, Stefan Göttig mit Co. Marcus Kolltsch im Ford Escort Maxi Kitcar setzte auf der Air-Base die erste Bestzeit und damit den Seriensieger Walter Gromöller mit Co. Klaus Bröckelmann im Opel Manta 400 unter Druck. Zwar setzte sich der Gütersloher mit der Bestzeit in WP 2 an die Spitze doch WP 3 und 4 gingen deutlich an Göttig, dessen Vorsprung 7 Sekunden betrug. Im zweiten Durchgang der WP Herzebrock drehte Gromöller den Spieß um und war 7,4 Sekunden schneller. Den hauchdünnen Vorsprung baute er mit einer Schlussattacke im Rundkurs von Rietberg-Mastholte auf insgesamt 7,7 Sekunden aus und sicherte sich den insgesamt 10. Gesamtsieg bei der Reckenberg Rallye. Das Podium komplettierten Bodo Friebertshausen/Timo Rau mit dem allradgetriebenen Mitsubishi Lancer Evo VIII.

Gesamtsieger Walter Gromöller im Ziel: „Ich wusste, dass Stefan Göttig ein harter Konkurrent sein wird, aber ich habe mir heute das Leben auch selbst schwer gemacht. Zusammen mit einer kürzeren Achsübersetzung habe ich eine kleinere Rädergröße getestet, was aber nicht funktioniert hat. Auf den schnellen Passagen hat der Motor mehrmals in den Drehzahlbegrenzer gedreht und ich hatte nicht die präzise Kontrolle über die Fahrwerksreaktionen. Sei es drum, am Ende hat es doch noch gereicht und ich bin mit dem Sieg sehr zufrieden.“

Von 69 Teams erreichten 56 das Ziel in Wertung. Bis auf kleine Ausrutscher verlief die Veranstaltung reibungslos. Für die 30. Auflage der Reckenberg Rallye versprach Heinz Sasse, Vorsitzender des MSC Wiedenbrück, den Teams ein pralles Programm mit Wertungsprüfungen vom Feinsten. Also schon mal vormerken: September 2011 (vermutlich letztes Wochenende)  = 30. ADAC Reckenberg Rallye !

Fotos zur Veranstaltung gibt es hier: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/recken10/

Die Homepage des Veranstalters mit Ergebnislisten: http://www.msc-wiedenbrueck.de

Rallyesprint Bremerhaven 2010

Chris KuhrDienstag, 17. August 2010

Brusch/Mehlhorn im Rundkurs in Bremerhaven

Diese Veranstaltung gehört wohl zu der Kategorie: “Wer nicht dabei war, hat was verpasst!”.
Kompakt auf kleinem Raum mit vielen Kurven und Schikanen. Trockenes Wetter versprach eine gute Strecke, denn bei Nässe wäre das ganze auf dem teilweisen wechselnden Streckenbelag doch recht rutschig geworden.

Die Teilnehmer ließen es aber so richtig fliegen. Tolle Überholmanöver an diversen Stellen, edle Trifts von den Heckgetriebenen Fahrzeugen und auch die kleine Sprungkuppe wurde am Nachmittag, teilweise wohl auch sehr überraschend, mit viel Speed durchflogen. Genau vor dem Zuschauerpunkt am Festzelt, wo auch die Zuschauer durch eine gelungene Moderation über den Ablauf der Veranstaltung informiert wurden.

Die beiden Veranstalter haben eine tolle Show organisiert, der Zeitplan wurde gut eingehalten und die gut 40 Teilnehmer hatten sichtlich Spaß an dem Rundkurs, der mehrfach durchfahren wurde. Die Richtung wechselte von der einen zur anderen Veranstaltung, während der WP wurde die Strecke jedoch nicht umgebaut. So konnte sich das Team pro Runde mehr an die Grenze der Strecke und des Fahrzeugs heranwagen.

Mein Fazit: Super Veranstaltung am Hafenbecken von Bremerhaven.
Meine Bilder zur Veranstaltung wie immer hier in der Galerie: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/bhv10/

Die Homepages der Veranstalter:
Ritterhuder AC: http://www.ritterhuder-ac.de/
Sportfahrerclub Bremerhaven: http://www.sportfahrer-club-bhv.de/