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Dukaten- und Regenstein Rallye 2010

Montag, 30. August 2010

Imhoff/Walker im Recyclinghof Heudeber

Das Debüt ist geglückt ! Die Regenstein-Rallye war ein voller Erfolg, zumindest wenn man das Engagement des Veranstalters sieht. Leider waren nur 4 Teilnehmer am Start, aber diese hatten definitiv Spaß an der Veranstaltung. Gerade die Start-Ziel Schotter Passage der WP1 bis WP3 war zwar eher ein kleiner Sprint, aber dennoch eine sehr ausbaufähige Strecke.

Und der MSC Blankenburg hat noch viel vor für das Jahr 2011. Der Verein hat sich nicht abschrecken lassen und trotz der nur spärlich genannten Teilnehmer zusammen mit dem AC Goslar die Doppelveranstaltung laufen lassen. 7 Teilnehmer zur Dukatenrallye sind morgens in Goslar an den Start gegangen und haben 6 Wertungsprüfungen auf 3 Strecken gemeistert. Da die Prüfungen mit rund 15 km Überführung jeweils weit auseinander waren, wurden also die WP immer doppelt gefahren. Die weiteren WP wurden dann auch im Vorfeld der WP abgefahren und dann zweimal durchfahren. Erinnerte ein wenig an einen Slalom, mit Einführungsrunde und 2 Wertungsprüfungen. Dennoch, das war die beste Lösung bei der gegebenen Lage.

Die Regenstein Rallye hat jeweils 2 Prüfungen jeweils dreimal zu durch fahren, aber das Schema blieb gleich. Erst WP1,2,3 und anschließend auf dem Recyclinghof in Heudeber die WP 4,5 und 6. Die Richtungen blieben unverändert zur Dukaten Rallye, sodass man sich das Abfahren in diesem Fall sparen konnte, denn der Aufschrieb der Dukaten Rallye war ja noch vorhanden und ggf. sogar schon verfeinert worden.

Hoffmeister im Volvo Original, Studie

Auch wenn für das Team die beiden Recyclinghöfe etwas langweilig sind, für uns Zuschauer sind diese genial. Super Kompakt und Action pur ! Auch der langweiligste Fronttriebler kommt quer um die Ecke und darf gleich wieder Gegenlenken. Als Rundkurse kann man sich auch pro Runde an die Idealstrecke heran tasten und mehr und mehr an die Grenzen des Fahrzeugs gehen.

Hoffmeister/Teuerkauf in der WP1 der Regensteinrallye

Ausfälle gab es leider auch, denn in der WP3 der Dukatenrallye musste sich das Team Nußbeck (Golf II) und Faulbaum (Kadett E) leider geschlagen geben. Der Kadett hat sich wohl einen kräftigen Zug aus der Wasserpfütze gegönnt. Vielleicht hätte man dem Motor mal sagen sollen, dass er Benzin futtert und kein Wasser im Brennraum braucht. Die restlichen Teilnehmer hatten allerdings keine größeren Probleme mit ihrem Gefährt und so konnte am Abend das Team Imhoff/Walker mit ihrem Golf III Kitcar einen Doppel Gesamtsieg einfahren.

Mein Fazit: Tolle Veranstaltung mit viel Potenzial für 2011. Es fehlen nur Teilnehmer und Prädikate. Vielleicht hat die eine oder andere Veranstalterserie ja noch einen oder zwei Plätze für die Dukaten- und Regensteinrallye 2011 frei.

Meine Bilder: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/dukaten2010/

Homepage der Veranstalter:
AC Goslar: http://www.acgoslar.de
MSC Blankenburg: http://www.msc-blankenburg.de
Und zur Diskussion der Veranstaltung im Forum des AC Goslar: klick zum Forum

Dukatenrallye + Regensteinrallye 2010

Mittwoch, 25. August 2010

Drift bei der Dukatenrallye

Nach einigem Hin und Her findet die Veranstaltung nun doch endgültig statt. Ein kleines Fragezeichen schwebte seit einigen Tagen über der Veranstaltung, da keine Nennungen eingegangen sind. Nun sind die ersten Nennung da und die Kostenrechnung ergibt einen Gleichstand zwischen Absage und Veranstaltung.

Wer also noch nennen möchte, ist herzlich eingeladen bis Sonntag seine Nennung noch bei den Veranstaltern abzugeben.

Informationen zur Nennung und Ausschreibung findet man im Forum des AC Goslar.

Die Goslarer-Dukaten-Rallye wird sich wieder auf den beiden Recyclinghöfen austoben, wie schon im vergangenen Jahr. Die Regenstein Rallye wird dieses Jahr zum ersten mal befahren. Leider steht nur eine WP Strecke zur Verfügung, die dann aber mehrfach befahren wird. Dennoch sehen die Fotos (siehe Forum) interessant aus und ich denke, das ganze ist ausbaufähig.

4. ADMV Wedemark Rallye 2010

Dienstag, 10. August 2010

Erneuter Finnen-Sieg in der Wedemark

Gesamtsieger Jaakko Keskinen / Juha Heikkilä, Mitsubishi Lancer Evo 10

(kf) Mit Jaakko Keskinen  und Juha Heikkilä im Mitsubishi Lancer Evo 10 geht auch in diesem Jahr der Siegerpokal nach Finnland.

Sichtlich  Spaß  hatten die beiden Vorfahrzeuge.
Aus den Niederlanden angereist – Dennis Kuipers mit Beifahrer Erwin Berkhof  mit einem Ford Focus WRC sowie der Hesse  Marcus Hesse und Uwe Kunze im Mitsubishi Evo 6. Sie sollten die Zuschauer auf das Teilnehmerfeld einstimmen und das taten Sie auch.

Fünf Wertungsprüfungen, mit einem Schotter+Sand Anteil von 55%, und unterschiedlichen Kursen bei den Durchfahrten,  standen auf dem Programm. Für Fahrer und Beifahrer hieß es volle Konzentration schon bei der Besichtigung der Strecken. Der Veranstalter baute die Prüfungen (1+3+5 und  2+4) zwischendurch um. Keine leichte Aufgabe, aber die Sandgruben waren bestens präpariert und boten jede Menge Spaß für Fahrer und Zuschauer.

Kuipers/Berkhof mit ihrem Ford Focus WRC als Vorwagen der Wedemark Rallye

Jaakko Keskinen  setzte sich sofort an die Spitze des Feldes und gewann die erste WP mit 11 Sekunden Vorsprung. Dabei begeisterte der Finne die Fans mit herrlichen  Drifts. Der Fritzlarer Michael Neuschäfer-Rube mit seiner Beifahrerin Nina Becker ebenfalls im Mitsubishi Lancer unterwegs (allerdings in einer älteren Evolutionsstufe Evo 8 ) , schafft auf WP 2 die zeitgleiche Zeit und auf der 4. WP sogar eine Bestzeit, doch im Ziel lagen die Finnen mit 20 sec. vorne.
Traktion war Trumpf in der Wedemark, dass nutzen auch die dritt und viertplatzierten  Allrad-Piloten Ronald Kaspar und Jean Ihlefeldt  aus dem Mecklenburgischen
Michendorf  mit ihrem Mitsubishi Lancer Evo 6 und Jörg Mittelsdorf und Rigo Sonntag
auf einem Subaru Impreza GT.
Bestes zweiradangetriebenes Fahrzeug wurden der Chemnitzer Mark Muschiol mit seiner Beifahrerin Kerstin Munkwitz  aus Bad Schmiedeberg auf einem Renault Clio Ragnotti.
Durch ihre spektakuläre Fahrweise wurden sie nicht nur fünfte in der Gesamtwertung sondern  gewannen auch ihre Klasse, wie schon im Vorjahr.

Spannende Duelle gab es zwischen Sebastian Vollak /Patrick Weber und Günther Werner/Hans Peter Schmitz im BMW 318is auf den Plätzen, auf der letzten WP sicherte sich Vollak dann den Sieg.
Beim  Volvo-Original-Cup setzt sich der erst 19-jährige Philipp Knof/Mike Dohms einmal mehr durch und gewinnt vor Cup-Verteidiger Andreas Leue/Bianca Lustig und Ralf Schmidt/Haimo Lingl
Beim Historic-Rallye-Cup siegte überraschend das Porsche-Team Frank Meinhardt/Sabine Ehseluns  im 924 vor Ulli Nieweg/Frank Schrader im 911er, dritter wurde Cuporganisator Rolf Blaschke/Heiner Brandes im VW Käfer 1500.

Ergebnis 4. ADMV-Wedemark-Rallye:

01. J. Keskinen / J. Heikkilä, Mitsubishi Evo 10, NF-5, 24:00,9 Minuten
02. M. Neuschäfer-Rube / N. Becker, Mitsubishi Evo 8, NF-5, + 20,0 Sek.
03. R. Kaspar / J. Ihlefeldt, Mitsubishi Evo 6, H-16, + 53,9 Sek.

Von den 58 Startern erreichen 47 das Ziel.

Infoseiten:
Ergebnisse:  http://www.motor-sport-as.de/rallye.htm
Veranstalter: http://www.wedemark-rallye.de
Bilder: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/wedemark10/

4. ADMV-Wedemark-Rallye am 7. August 2010

Mittwoch, 04. August 2010

Schotter-Festival bei Wedemark-Rallye
Dennis Kuipers startet im Ford Focus WRC als Vorwagen

Ruokonen/Haataja - Sieger 2009 in der Wedemark

Am Samstag erlebt die Gemeinde Wedemark die vierte Auflage der ADMV-Rallye Wedemark, bei der über 60 Rallye-Teams aus vier Nationen an den Start gehen.
Die Streckenführung mit fünf Wertungsprüfungen wird sich gegenüber 2009 nur wenig ändern. Die Prüfungen 1, 3 und 5 finden zwischen Mellendorf, Brelingen und Bennemühlen statt. Im Brennpunkt für Piloten und Zuschauer stehen die Kiesgruben, die durch Wirtschaftswege – teils asphaltiert, teils auf losem Untergrund – verbunden sind. Die Prüfungen 2 und 4 werden zwischen Wennebostel und Gailhof ausgetragen, auch hier wechselt der Belag mehrmals, der attraktivste Zuschauerpunkt liegt in Wennebostel am Ortsausgang Richtung Gailhof. Neu ist das Rallyezentrum, das in diesem Jahr in der Jugendhalle am Freizeitpark Mellendorf eingerichtet wird, wo viel Parkraum für Fahrer, Zuschauer, Wohnmobile und Anhänger zur Verfügung steht.
Aus sportlicher Sicht stehen die Fahrer des Schotter-Cups im Mittelpunkt. “Beim Schotter-Cup fahren die Fahrer vorwiegend auf losem Untergrund,” erläutert Cup-Chef Alfred Gorny, “da spielt das Fahrkönnen der Piloten ein viel größere Rolle als die PS-Zahl. Deswegen ist der Schotter-Cup mit 70 Einschreibungen bundesweit die populärste Rallye-Meisterschaft.” Selbst aus dem Ausland kommen Fahrer: Nachdem 2009 der Finne Pekka Ruokonen den Cup gewonnen hat, führt in dieser Saison sein Landsmann Jaakko Keskinen die Tabelle an. Mit einem Mitsubishi Evo 10 (300 PS, Allradantrieb) wird der Finne mit Startnummer 1 die Sekundenhatz eröffnen. Zuvor können die Zuschauer ein weiteres Highlight genießen. Als Vorauswagen wird der junge Holländer Dennis Kuipers im Ford Focus WRC starten – mit dem gleichen Modell hat Jari Latvala am Wochenende den Weltmeisterschaftslauf in Finnland gewonnen!

BMW318is-Cup auch in diesem Jahr wieder stark dabei

Zwei Markenpokale, mit dem Schotter-Cup eng verbunden, sorgten vor 12 Monaten für besonders viel Spaß bei den Zuschauern. Sie kommen 2010 erneut zur ADMV-Wedemark-Rallye. Der BMW-318is-Cup wird mit den heckgetriebenen BMW – fast im Serienzustand – ausgetragen. Rund 160 PS reichen locker aus, damit die Piloten herrlich quer durch die Kurven driften können. Beim Volvo-Cup werden die großen schwedischen Limousinen spektakulär über die Pisten gescheucht. 2009 begeisterten in der Wedemark zwei Neueinsteiger mit serienmäßigen Volvo 940, ein Jahr später zählen sie nach einem Doppelsieg beim letzten Cup-Lauf zu den Favoriten: der 19-jährige Philipp Knof aus dem Rheinland und der 22-jährige Arne Hoffmeister aus Lutter bei Goslar.

Die Nachwuchsförderung steht bei Bernd Depping seit vielen Jahren hoch im Kurs. Zunächst unterstützte er seinen jüngeren Bruder Dieter, der drei Deutsche Meistertitel einfuhr. Danach widmete er sich von 1996 bis 2000 dem DD-Junior-Cup für Neueinsteiger, in dem viele Rallyefahrer ihre ersten Erfahrungen sammelten. Seit diesem Jahr startet er sein drittes Youngster-Projekt, den ADMV-HD-Junior-Cup. Die Fahrer sind nicht älter als 23 Jahre, teure Fahrzeuge sind nicht zugelassen. Elf Teams bestreiten den Cup im Auftaktjahr; zur Halbzeit führt der 20-jährige Franke Bastian Limpert im BMW 318 – zuvor vier Jahre als Copilot auf den Pisten – vor Philipp Knof und dem 23-jährigen Berliner Robby Fechner.

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Teaminfo: Wierwille-Partisch/Hutzfeldt Rallye Baden Württemberg 2010

Montag, 26. Juli 2010

Glück im Unglück – die Rallye Baden-Württemberg 2010

Wierwille-Partisch/Hutzfeldt Rallye Baden Württemberg (Foto Sascha-smf.de)

Nachdem unsere „Susi“ beim letzten Einsatz zur Niedersachsen Rallye doch stark beschädigt war und es zunächst nicht sicher war, ob sie repariert oder gegen eine neue eingetauscht werden musste, wurde sie am Donnerstag repariert und mit „Tarnlook“ (Dach, Kotflügel, hinteres Seitenteil) versehen auf den Trailer geladen. Vormittags rollte das Gespann dann Richtung Süden, diesmal lediglich besetzt mit Antje, ihrem Mann Ralf als „Teambetreuer“ und mir. Während wir dann am Freitag die Wertungsprüfungen abfuhren und unseren Aufschrieb erstellten, kümmerte Ralf sich darum, dass der Tarnlook verschwand und beklebte die Susi. Leider konnte Ralf selbst nicht mit seinem Evo IX an den Start gehen, da nach dem Unfall bei der Niedersachen-Rallye das Fahrzeug doch erheblich mehr beschädigt war, als vorerst angenommen. So übernahm Ralf kurzerhand unsere Betreuung, während sich die Servicecrew um das Team Wallenwein um die Betreuung der Susi kümmerte.

Insgesamt umfasste die Rallye 5 verschiedene Wertungsprüfungen, die jeweils 2-mal zu befahren waren. Die Rallye selbst gilt in Baden-Württemberg zwar als legendär, jedoch lief die Veranstaltung nunmehr erstmalig unter der Leitung des ADAC Baden-Württemberg. In Ablauf und Organisation zeigte sich der Veranstalter höchst professionell und auch die Streckencharakteristik war trotz einiger langer Geraden sehr selektiv. Für uns „Flachlandindianer“ war es einmal mehr Erfahrung sammeln beim Kuppen fahren und wir waren vollends begeistert von der Beschaffenheit des Schotters. Die Rallye am darauffolgenden Samstag konnte also nur gut werden, zumal auch unsere sonst eher dürftig besetzte Division mit insgesamt 11 Fahrzeugen sehr gut vertreten war.

Der Samstagmorgen begrüßte uns sodann mit strömendem Regen. Die Reifenwahl war schnell getroffen und so machten wir uns mit Regenreifen auf den Weg zur ersten Prüfung, welche wir zunächst ruhiger als gewohnt angehen ließen, da Antje selbst noch keine Erfahrung mit den Reifen sammeln konnte und es zudem wieder ihr erster Start nach dem doch recht heftigen Abflug bei der Niedersachsen Rallye war. Innerhalb kürzester Zeit konnte Antje Vertrauen zu Auto und Reifen aufbauen und steigerte ihre Zeiten kontinuierlich. Leider kündigte sich dann in der 4. Wertungsprüfung ein technischer Defekt an, der sich schließlich ganz stark in der 5. Prüfung zeigte. Dies äußerte sich in der Weise, dass die Sperre an engen Stellen, wie Schikanen, derart hart sperrte, dass das Lenkrad kaum noch zu bewegen war.

Im Service angekommen stellte die Servicecrew fest, dass unser Differenzial gebrochen war – wohl als Folge des Unfalls bei der Niedersachsen Rallye. Für uns bedeutete dies, nicht wie üblich, Schwung mit in die langsamen engen Ecken zu nehmen, sondern rechtzeitig bremsen und erst einmal austesten, ob die Sperre greift oder nicht, wodurch wir naturgemäß viel Zeit auf den Prüfungen, besonders dem Zuschauerrundkurs verloren. Als weiteres „I-Tüpfelchen“ funktionierte dann auf besagtem Zuschauerrundkurs auch noch unsere Gegensprechanlage nicht mehr, so dass Brüllen angesagt war.

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7. August: 40. und 41. ADAC Holsten Rallye 2010

Freitag, 23. Juli 2010

40.+41. ADAC Holsten Rallye am 07. Aug. 2010

Carsten Alexy im Audi Quattro

Das Jahr ist wieder um, am 07. August erwartet der MSC Holstein die Rallyezunft des Nordens auf dem Truppen-Übungsplatz- Putlos. Zweimal ca. 35 Kilometer Wertungsprüfungen sind von den ca. 50 Teilnehmern zu bewältigen.

Die Situation im Rallye Cup Nord könnte spannender nicht sein, nach dem Holsten Doppel, wird vermutlich nur noch die Herbstfahrt der Visselhöveder Crew über den Gewinn des Cups entscheiden, denn im Moment scheint die „Rallye Atlantis“ nicht statt zu finden. Die drei Sieganwärter (vielleicht sogar 4) liegen nur knapp 4 Punkte auseinander, so führt Marcel Becher im VW Golf GTI mit 437 Punkten, Matthias Rathkamp im BMW folgt mit 435 Zählern und auf Platz 3 teilen sich mit jeweils 434 Punkten Lennart Hahn (BMW) und Axel Potthast (Ford Escort) die Stufe des Treppchens. In Lauerstellung noch Günter Vogt im Fiat Punto (430) auf Platz 4.

Ebenso eng sieht es in der Wertung der Beifahrer aus, punktgleich auf Platz 1 Heinke Möhrpahl und Jan Roth (437), Platz 2 belegt Elmar Pernsch (434) und Vierter im Bunde ist Jörg Michels mit 430 Punkten.

Für alle eine knappe Angelegenheit, die Tatsache das beide Läufe zum Cup zählen, lässt fast keinen Platz für Fehler und trotzdem müssen sie „Maximum-Attack“ machen um ihre Positionen zu festigen oder zu halten. Das sollte, bleiben die heißen und trockenen Wetterverhältnisse bis August erhalten, nicht leicht werden. Auch Vorjahres
Doppelsieger Carsten Alexy im Audi Quattro wird wohl dabei ein Wörtchen mitreden wollen und versuchen sein Ergebnis aus 2009 zu wiederholen.

In den Vorjahren überraschte das Wetter die Teilnehmer aber auch schon mal mit starken Regenschauern auf dem Tr.-Üb.-Platz Putlos, das könnte das Pokerspiel noch einmal richtig spannend machen.

2010 mit dabei ist auch der ADAC Retro Rallye Cup, Rallye-Fahrzeuge die älter als 20 Jahre sind, einige von ihnen sind natürlich noch betagter, was aber die Fahrfreude der Insassen nicht hindert einige recht gute Driftwinkel zu zeigen. Auch hier wird kräftig um Punkte für die Meisterschaft gefightet. Führender ist zurzeit Tino Schmidt im Porsche 911 vor Jörg Stoll im Toyota Starlet, dritter ist Jan Stoll ebenfalls Toyota Starlet.

Münch /Diller - Saab 96 V4

Dafür sogt das Rallyezentrum Gut Görtz mit seinem Ambiente, am Start und in der Pause, für Entspannung. Ebenso die Siegerehrung am Abend findet hier statt. Leider muss dieses Event ohne Zuschauer auskommen, auf Putlos gibt es keine Möglichkeit dabei zu sein. Nur am Gut Görtz sind die Fahrzeuge zu bestaunen. Wer allerdings viel Interesse am Rallyesport hat sollte sich den 10.+11. September vormerken, zur 3. ADAC Ostsee Rallye, Endlauf zum NARC und Lauf zum ADAC Rallye Masters, gibt es viele interessante Zuschauerpunkte die im Programm ab Mittwoch dem 08.09. zur Verfügung stehen. Auch das internationale Starterfeld dürfte recht spannend sein. Das Rallyezentrum ist im Ferienpark Weissenhaus, www.ostsee-rallye.de.

Infos zu den Holsten Rallyes unter www.msc-holstein.de
Pressemitteilung Holsten Rallye 1

10./11. September: 3. ADAC Ostsee Rallye 2010

Mittwoch, 14. Juli 2010

„Ostsee Rallye mit neuen Herausforderungen“

Heitmann/Hammerich, derzeit führend im ADAC Masters

Nicht nur der z. Zt. an der Ostsee herrschende „heiße Sommer“ bringt das Team der 3. ADAC Ostsee Rallye zum Schwitzen. Nachdem man über das Jahr viele Ideen gefunden und zwischenzeitlich auch mit Hilfe neuer Partner und Sponsoren in die Tat umgesetzt hat, stehen erneut Veränderungen bei der Veranstaltung an, die noch mehr Attraktivität und Fahrfreude bedeuten. Die hingegen von den Teams so geliebte Kompaktheit wurde nicht verändert sondern noch besser umgesetzt.

So gilt dank des neuen Partners, dem Ferienpark Weißenhäuser Strand, klar das Motto „alles an einem Punkt“. Großzügige Unterkünfte zu „Rallye-Package-Preisen“, viel Platz im Servicepark, der natürlich über Imbiss und WC verfügt, kurze Wege zwischen „Wohnen und Rallye“ und noch mehr WP-Kilometer durch das durchaus hügelige Ostholstein bilden
das Grundgerüst der 2010er Ausgabe.

In der Gesamtstrecke von rund 340,00 Kilometern sind wie im Vorjahr 13 Wertungsprüfungen über insgesamt 135,50 Kilometer (vorbehaltlich Behördengenehmigung) eingebettet.  Der Straßenbelag liegt dabei bei 97% festem Untergrund und wird von 3% losem Geläuf ergänzt. Trotz identischer WP Anzahl „verstecken“ sich wiederum neue Strecken in der geplanten Liste. Also erneut „Überraschungen in Ostholstein“. Neu ist auch die technische Abnahme im Autozentrum Milon in Oldenburg, das gerade in der Entstehung ist.

Traditionell hingegen der Start vor dem historischen Rathaus auf dem Oldenburger Marktplatz, der Wechsel zwischen einer Etappe in Richtung Norden und der Wertungsrunde südlich dem Rallyezentrum in der in diesem Jahr der 2. Servicepark fehlen wird. An seine Stelle rückt ein kurzer Reifenwechsel- und Tankstop auf einem Firmengelände. Somit auch eine deutliche Entlastung für die Servicecrews.

Mit der Zielankunft inmitten des Ferienparks, einer stilvollen Preisverleihung der Ostsee Rallye und der Siegerehrung im Norddeutschen ADAC Rallye Cup wird die 3. Auflage der  „Ostsee“ im großen Festsaal einen schönen Ausklang finden.

Die Bühne im Norden ist vorbereitet
- jetzt warten wir auf die Akteure…………..

Herzliche Grüße vom Presseteam
Jürgen von Schassen
Peter Steffen

Webseite für mehr Ausschreibungen, Nennungen, Zuschauer Infos und Bulletins auf der Homepage der ADAC Ostsee Rallye: http://www.ostsee-rallye.de

PDF Download: PM1-ostsee 14-7-10

Bilder RG BuBi 2010

Sonntag, 27. Juni 2010

Wierwille-Partisch/Hutzfeld am Start WP1 Buten un' Binnen

Ein paar Bilder und Impressionen zur 45. ADAC Visselfahrt und zur XIX. ADAC Rallye Buten un’ Binnen 2010 der Rallyegemeinschaft Buten un’ Binnen.

Wie immer auf dem IVG Gelände bei Liebenau (Nienburg a.d.Weser). Das Gelände wird zweimal im Jahr mit einer Rallye beglückt, jedoch nur bei der BuBi ausschliesslich. Da es hier verdammt eng ist, der Beifahrer richtig anzusagen hat und jeder Fehler sofort bestraft wird, hat dieses Gelände seinen besonderen Reiz, der immer wieder viele Teilnehmer aus ganz Deutschland anzieht. Dominierend waren die Youngtimer und haben dieses mal auch wieder vorrangig gewonnen. Axel Potthast (Ford Escort RS2000) und Georg Berlandy (Opel Ascona A)  tauschten bei beiden Veranstaltungen einfach nur Platz 1 und Platz 2 aus und ließen die anderen einfach hinter sich. Gesamtsieg für beide Veranstaltungen und damit Sieger des “Wolfgang-Oswald-Pokal” ging an Axel Potthast, der wenige Sekunden Vorsprung hatte.

Berlandy/Schaaf ganz vorne mit dabei

Die Sonne schien übrigens mal den ganzen Tag, obwohl es nicht zu heiß war. Die Strecke war im Vorfeld auch sehr gut präpariert worden. Eine Kehrmaschine dürfte fleißig gearbeitet haben und den überwiegend aus Beton bestehenden Fahrbahnbelag frei gemacht von Blättern der umliegenden Bäume. Gehalten hat dieser Zustand aber höchstens die ersten 10 Teilnehmer, dann war Schottern und Dreck wieder auf der Strecke. Nicht gerade ideal für den Aufschrieb. Hinter jeder Ecke könnte sich die Strecke durch massives Cutten wieder mit Dreck zugelegt haben. Und das teilweise sogar massiv. Der Waldboden ist halt doch recht locker, wenn man mal neben der Strecke fährt, wirbelt er sofort auf.

Potthast/Pernsch im Ford Escort RS2000

Das Teilnehmerfeld dezimierte sich Erwartungsgemäß auf Grund von Blechschäden durch Baumberührung oder einfach nur technischen defekten, wie bei Ralf-Michael Wierwille, dem sich bei der Visselfahrt am Start der WP3 das Hinterachsdiff. zerlegte. Schade, denn die ersten beiden WP am Tag zeigten schon gutes Potential für einen der vorderen Gesamtplätze. So war aber auch die Bahn frei für die alten Youngtimer. Altes Gelände braucht halt alte Technik, so könnte man das ganze interpretieren und die CTC/CGT sind bei beiden Läufen immer ganz vorne mit dabei. Die Teilnehmer der Youngtimer Trophy waren aber auch mit einem guten Startefeld angetreten und da war es wohl nur eine Frage der Wahrscheinlichkeit, dass die Teams auch vorne mitmischen.

Alles in allem war es aber wieder eine gelugende Veranstaltung und man darf sich auf das Jahr 2011 freuen.

Hier eben noch die Top 3 beider Veranstaltungen:

Visselfahrt: 1. Berlandy/Schaaf (Opel Ascona A), 2. Potthast/Pernsch (Ford Escort RS2000), 3. Lennarz/Müller (Opel Kadett GT/E)
Buten un’ Binnen: 1. Potthast/Pernsch (Ford Escort RS2000), 2. Berlandy/Schaaf (Opel Ascona A), 3. Schackenberg/Birko (VW Golf II)

Bilder zur Veranstaltung: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/bubi10/

Veranstalter Homepage: http://www.rg-bubi.de

40. ADAC Rallye Stemweder Berg 2010

Sonntag, 20. Juni 2010

Team Becker/Wicha, Gesamtsieger Rallye Stemweder Berg

Man wurde vorher gewarnt. Das Wetter sei in Stemwede am Berg immer schlecht, wenn gleichzeitig eine Rallye stattfindet. Nun fanden auch noch drei Rallyes statt, einmal der ADAC Masters Lauf, eine DMSB 200er Rallye und die ADAC Retro Rallye Serie. Die Befürchtungen wegen dem Wetter waren allerdings nicht ganz so schlimm, dennoch gab es im Laufe des Tages immer mal wieder kleine und auch heftige Regenschauer, die die Teilnehmer dann ein wenig auf die Probe stellten.

Rallyefahrer sind hart im nehmen und meckern nicht, wenn das Wetter umspringt. Schließlich fahren sie bei jedem Wetter. Weder Eis noch Schnee oder starker Nebel (siehe ADAC Rallyesprint in Oschersleben 2009). Die Zuschauer und Fotografen sind nicht so hart im nehmen und verziehen sich bei so einem Wetter dann doch gerne unter Regenschirme oder einfach ins Auto. Dennoch waren an den Strecken rund um Stemwede und dem Rallyezentrum in Levern beim Autohaus Weitkamp genügend Zuschauer unterwegs und schauten sich das Spektakel auf den Strecken an.

Gesamt wurden 11 Wertungsprüfungen bei den ADAC Rallye Masters gefahren und 6 WP bei den Piloten der DMSB 200er und der Retro Rallye. Diese beiden Rallyes fuhren ab dem Mittag ab der WP6 hinter dem Hauptfeld hinterher. Insgesamt 30 Teilnehmer waren für den Kampf um die Punkte beim Masters an den Start gegangen. 38 Teilnehmer waren gemeldet, jedoch waren einige nicht erschienen oder nicht angetreten. Da waren wohl noch die Rallyes der vergangenen Wochen dran schuld, dass das eine oder andere Fahrzeug nicht fertig wurde. Die 200er Rallye hatte leider nur 7 Teilnehmer, wobei einer im Verlauf der Veranstaltung auch noch ausgefallen war und so im letzten Zuschauer Rundkurs nur noch 6 Teilnehmer auf den Endspurt gegangen waren. Die Retro Rallye Serie hat hingegen einen guten Schwung an Teilnehmern bekommen startete mit 13 Teilnehmern in den Tag. Das waren immerhin 3 mehr, also noch eine Woche zuvor auf der Grönegau Rallye. Hier scheint es sich auf etwa 10-15 Fahrer zu stabilisieren. Wäre schon ein guter Erfolg gegenüber dem letzten Jahr, wo bei der Niedersachsen Rallye nur 3 Teams an den Start gegangen waren.

Baehr/Tiebe im Regen der WP5

Die Wertungsprüfungen als solche waren ein Mix aus Start – Ziel Prüfungen und Rundkursen, wobei die WP11 als letzte Prüfung als Zuschauerrundkurs mit 3-4 Teilnehmern auf der Strecke gefahren wurde. Die Stimmung der Teams zu den doch recht vielen Rundkursen ist etwas zwiespältig. Für den Masters muss man einfach auf die Kilometer kommen. So wurden die Strecken auch gerne 3-5 mal gefahren, um einfach Kilometer auf den kompakten Prüfungen zu machen. Die Teilnehmer der 200er Rallye und der Retro waren da besser dran und brauchten teilweise nur zweimal um den Kurs fahren. Hier sind die zu fahrenden WP Kilometer ja auch stark beschränkt und so passen die Prüfungen auch einfach besser auf die 200er Rallye.

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4. ADMV Wedemark Rallye Ausschreibung verfügbar

Montag, 14. Juni 2010

Staub und Schotter in den Sandkuhlen der Wedemark Rallye

Die Schotterrallye im Norden. Oder soll ich lieber Wüstenrallye sagen ? Denn im letzten Jahr waren die Sandgruben in der Wedemark  bei Sonnenschein und 30 Grad im Schatten eher einer Wüstenlandschaft gleich, als einer Schotterpiste. Eine wahre Schotterrallye hier im Norden bei Hannover und entsprechend sieht auch in diesem Jahr wieder die Prädikatsliste aus: Schotter-Cup, Volvo Original Cup, BMW 318is Cup, ADMV Trabant Rallye Cup, ADMV Rallye 200 Meisterschaft, ADMV Landesmeisterschaft Sachsen-Anhalt/Brandenburg, HD-Rallye-Junior Cup und natürlich sind auch wieder die Sollzeitfahrer mit ihrem Historic Rallye Cup Region Nord im Landkreis Hannover unterwegs.

Letztes Jahr hat das Starterfeld einen richtig schub nach vorne bekommen und mit knapp 80 Teilnehmern war es wohl eine der meistbesuchten Veranstaltungen im nördlichen Bereich. Auch in diesem Jahr darf man gespannt sein, wie sich die Teilnehmer Zahlen entwickeln werden, zudem jetzt im Monat Juni und Juli noch einige Veranstaltungen hier im Bereich stattfinden werden. Dennoch hat die Wedemark Rallye ihr eigenes Flair und wird so in der Form hier einzigartig ausgetragen.

Wer also auf driftende Fahrzeuge steht oder als Teilnehmer einfach mal das letzte aus dem Fahrzeug raus holen möchte, der sollte doch bei der Wedemark Rallye 2010 vorbei schauen. Mit 55% Schotteranteil ist der Staub und Dreck schon in der Ausschreibung zu finden. Bitte vor dem Ausfüllen ausschütteln.

Ausschreibung und Nennung sind ab sofort auf der Homepage der Wedemark Rallye im Download: http://www.wedemark-rallye.de

Das Team um Bernd und Janina Depping, Marcus Hesse, Michael Rudolf und Manfred Stüwe hat sicher wieder tolle Wertungsprüfungen in den Sandkuhlen im Norden von Hannover ausgearbeitet. Man darf mehr als gespannt sein…