Tag Archives: Historic-Rallye-Cup

ADAC Niedersachsen Rallye Historic 2013

Rainer Schlesinger und Sabine haben nur 2,03 Sekunden verloren

Rainer Schlesinger und Sabine haben nur 2,03 Sekunden verloren

Im Rahmen des ADAC Rallye Masters wurde wie in den vergangenen Jahren ein Lauf der Historischen Rallye Serien Historic Rallye Cup (HRC) und Retro Rallye Serie (RRS). Bei dieser Art der Rallye müssen die Teilnehmer statt in Bestzeit, in einer Sollzeit die abgesperrte Prüfung bewerkstelligen. Gewertet wird die geringste Abweichung zur vorgegebenen Zeit an der Lichtschranke. In der Summe hat das über 13 Prüfungen in diesem Jahr das Team Rainer Schlesinger mit Beifahrerin Sabine Rade im ihrem BMW 1602 geschafft. Mit nur 2,03 Sekunden Abweichung lagen sie damit 0,23 Sekunden vor dem Zweitplatzierten Manfred und Rainer Adolfs im Porsche 911 T.

Diese engen Zeiten zeigen schon die Präzision die es dieser Sport in sich hat und in welche Perfektion die Teams nach Jahrelangen Training haben. Hier reiht sich auch das Drittplatzierte Team Jürgen Jochum und Rene Borsch im Lancia Delta Integrale mit nur 0,57 Sekunden Abstand auf die führenden ein. Für die Zuschauer gab es trotz der bremsenden Sollzeit immer etwas zu sehen. Für eine Show sind die meisten Historic Fahrer immer zu haben.

Mehr dazu auch in der Galerie: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/nds13/

49. ADMV Rallye Erzgebirge 2012

Ruben und Petra Zeltner: Gesamtsieger der Erzgebirgsrallye 2012

Hier noch der Nachtrag der Bilder der Veranstaltung.

Ruben und Petra Zeltner holen sich den Gesamtsieg mit 46 Sekunden Vorsprung zum Vorjahressieger Carsten Mohe und Katrin Becker. Trotz 2 Minuten Zeitstrafe für zu frühes Stempeln an einer Zeitkontrolle. Der Porsche 911 GT3 fuhr souverän die 10 Wertungsprüfungen und konnte seine Stärken voll ausnutzen. Auf den dritten Platz konnte sich Guido Imhoff und Sebastian Walker mit ihrem Golf III Kitcar nieder lassen. Maik Stölzel und Thomas Windisch starteten am Samstag eine Aufholjagd, nachdem sie am Freitag nach einem Fahrfehler viel Zeit verloren hatten.

Bilder der ADAC Rallye Masters, sowie des Historic Rallye Cups sind hier: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/erze12

Die Homepage des Veranstalters: http://www.erzgebirgsrallye.de

30. ADAC Reckenberg Rallye startet am 24. September 2011

Walter Gromöller/Klaus Brökelmann setzen auf den Opel Ascona 400 und mischen in der Youngtimer Rallye Trophy als derzeit Drittplatzierte vorne mit.

MSC Wiedebrück freut sich auf über 100 Teams.

Die ADAC Reckenberg Rallye erlebt am 24. September 2011 ab 13.16 Uhr in Rheda den Start zur 30. Ausgabe. Das Rallyezentrum wird im A2-Forum sein und dort bekommen die Zuschauer am Samstagmorgen auch die ausführlichen Unterlagen mit Strecken- und Zeitplänen. Bereits am Freitagabend bietet ab ca. 18.30 Uhr die technische Abnahme der Rallyefahrzeuge im Autohaus Funke an der Herzebrocker Straße interessante Einblicke in den Rallyesport.

Der MSC Wiedenbrück rechnet mit mehr als 100 Startern und für diese Tagesveranstaltung können noch bis zum Samstagmorgen um 10.00 Uhr Nennungen abgegeben werden. So auch für die gleichzeitig durchgeführte 5. ADAC Reckenberg Historic Rallye, eine Gleichmäßigkeitsveranstaltung mit Fahrzeugen die 30 Jahre und älter sind. Für alle Teams erfolgt der Start ab dem Messezentrum A2-Forum an der Gütersloher Straße 100. Vorjahressieger Walter Gromöller peilt mit seinem Opel Ascona 400 wieder den Sieg an. Holger Knöbel im Allrad-Subaru Impreza WRX und weitere starke Konkurrenten werden dem Rekordsieger das Leben bis zum Zieleinlauf um ca. 18.00 Uhr schwer machen. Parc fermé, Rallyeparty mit Live-Band und Siegerehrung finden dann im A2-Forum statt.

Ralf und Nina Kleinemenke gewannen 2010 den Lauf zum Historic Rallye Cup

Es stehen fünf Wertungsprüfungen mit rd. 35 Kilometer auf dem Programm, die auf Bestzeit zu absolvieren sind. Für die Historic-Rallye gibt es Sollzeitvorgaben. Die Gesamtstrecke beträgt rd. 185 km und führt die Teams nach Herzebrock-Clarholz, Rietberg und auf den Gütersloher Flugplatz.

Rallyeleiter Hans-Udo Weckheuer: „Wir freuen uns auf ein großes und gut besetztes Starterfeld. Es wird eine Rallye mit anspruchsvollen Prüfungen, die den Zuschauern an zahlreichen, ausgewiesenen Punkten hochkarätigen, spannenden Motorsport bietet.“

Um den Umweltschutz und die Einbindung alternativer Antriebe kümmert sich der Vorsitzende des MSC Wiedenbrück, Heinz Sasse, persönlich: „Wie in den vergangenen Jahren werde ich als Umweltbeauftragter auf die Einhaltung der Vorgaben achten. Derzeit führe ich Gespräche mit dem Ziel, Fahrzeuge mit Elektroantrieb in die Veranstaltung einzubinden. Auf drei Prüfungen soll den Zuschauern ein Eindruck vermittelt werden, in welche Richtung die technische Entwicklung gehen wird.“

Ausschreibung und Nennung, sowie weitere Informationen gibt es beim Veranstalter: http://www.msc-wiedenbrueck.de

4. Rallye Grönegau am 11. Juni 2011

Axel Nörenberg / Markus Steinfadt im neuen BMW M3 Foto: T.Kratz-rennblick.de

Nach drei erfolgreichen Veranstaltungen in den vergangenen Jahren veranstaltet der AMC Hoyel in Zusammenarbeit mit dem AC Melle in diesem Jahr die 4. Auflage der ADAC- Rallye Grönegau.

Die Veranstaltung findet am Samstag, 11. Juni 2011 im Großraum Melle-Bruchmühlen- Spenge-Rödinghausen statt. Die Veranstalter sind gespannt, ob das Teilnehmerfeld in diesem Jahr die Anzahl der Fahrzeuge aus 2010 (damals gingen 70 Autos an den Start) übertreffen wird: aktuell 4 Wochen vor der Veranstaltung liegen schon jetzt 50 feste Anmeldungen vor, allein aus den benachbarten Niederlanden werden mehr als zwei  Dutzend Fahrzeuge rasanten Motorsport bieten (der aktuelle Stand der gemeldeten Teilnehmer sowie weitere interessante Informationen rund um die Rallye sind  jederzeit unter www.rallye-groenegau.de einzusehen).

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30. ADAC Rallye "Auf nach Melsungen" 2011

Gesamtsieger Rainer Noller/Uwe Walz (Mitsubishi Lancer Evo8)

Jubiläumsjahr in Malsfeld. Zum 30. mal fand nun Ende März die ADAC Rallye „Auf nach Melsungen“ statt. Dazu dann noch zum elften mal die Historic Rallye „Auf nach Melsungen“, die das Konzept der abgesperrten Strecke für Sollzeit Prüfungen mit Old- und Youngtimern vorsieht.

Das Wetter hätte wirklich besser sein dürfen. Es war schon recht kühl, zum Glück gab es keinen wirklichen Regen. Nur im Bereich der WP1 und zum Start der WP6 tröpfelte es etwas vom Himmel. Dennoch war es recht kühl für Sportreifen und viele Reifen konnten einfach nicht auf die nötige Temperatur gebracht werden. Verhalteneres fahren war die Folge bei dem einen oder anderen Team.

Letztendlich gingen 55 Teilnehmern der 200er Rallye auf die Strecke gingen. 25 Teilnehmer haben sich bei der Historic Rallye eingefunden, die als Prädikatslauf für den Historic Rallye Cup und die ADAC Retro Rallye Serie diente. Damit war das Feld an der Grenze der Teilnehmer, bei den lizenzierten  hätten es ruhig mehr sein dürfen. Das teilnehmende Feld war aber auch so reichlich gemischt und interessante und schnelle Wagen gingen an den Start.

Rotbauer/Friemel auf den Feldwegen der WP3

Auf dem Plan standen sieben Wertungsprüfungen. Die Strecken entsprachen dem letzten Jahr, geändert wurde die WP3 / 6 vor den Toren von Melsungen. Die Strecken 1/4 und 3/6 wurden jeweils in entgegengesetzter Richtung durchfahren, WP 2/5 als Rundkurs und die WP7 wie im letzten Jahr durch die Kiesgruben als Abschluß. Die Streckenverhältnisse waren überwiegen Asphalt, die Wp3/6 allerdings durch die Feldmark mit stark herunter gefahrenen Wegen, die teilweise schon Schottercharakter aufwiesen.

Die Top gesetzten Fahrer machten ihrer Startnummer alle Ehre und so Gewann Rainer Noller und Uwe Walz mit ihrem Mitsubishi Lancer Evo 8 und der Startnummer 1, mit gut 15 Sekunden Vorsprung vor Raphael Ramonat und Steffen Schmidt (Mitsubishi Lancer Evo 6.5). Auf Platz drei findet sich mit 31 Sekuden Rückstand, Axel Nörenberg und Markus Steinfadt mit ihrem BMW M3 E36 wieder. So ganz passten die Strecken wohl nicht mit dem Hecktriebler und die Allradler konnten die WP besser bewältigen.

Peter Diller/Walter Münch im Saab 96 Rallye V4 gewinnen die Historic

Die Historic Fahrer konnte am Ziel den WP-Zeitlisten irgendwie auch nicht glauben. Ein ständiges Wechseln der gefahrenen Sollzeiten, keine wirkliche Konstanz zu erkennen. Letztendlich konnte sich Peter Diller und Walter Münch mit ihren Saab 96 Rallye mit einer Gesamtabweichung von 2,6 Sekunden zur Sollzeit durchsetzen. Sehr dicht gefolgt von Hans-Jürgen  Pfohle und Karin Pfohle schoben sich mit ihrem Opel Corsa A mit nur 0,1 Sekunden Rückstand auf Platz 2 und erfuhren sich damit einen Respektablen Abstand von 1 Sekunde zu Platz 3, der mit Holger Palm und Thalia Hinz mit ihrem VW Polo 86c belegt wurde.

Bilder zur Veranstaltung gibt es hier: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/melsungen11/
Die Ergebnislisten auf der Homepage des Veranstalters: http://www.asc-melsungen.de

Nachtrag: 15. ADAC Rallye Bad Emstal 2010

Marcus Hesse im Tiefflug auf der WP7

Ist doch hier direkt untergegangen. Aber, es ist ja nie zu spät noch ein paar Worte zur Rallye Bad Emstal 2010 zu verlieren. Bilder gibt es natürlich auch, wenn diesmal leider nur von der WP1 und teile der WP7, denn es wurde duster.

Verzögerungen auf der WP6 und teilweise schon vorher auf den WP brachten den Zeitplan mächtig durcheinander. Für die letzten Teilnehmer war die WP7 auch eine Nachtveranstaltung. Das Wetter zeigte sich zum Glück den ganzen Tag von der guten Seite. Die Teilnehmer waren natürlich gut drauf. Es ging noch um Punkte von einigen Meisterschaften, u.a. Heide Oste Pokal, Nordhessen Pokal und auch für die Youngtimer Rallye Trophy.

Man sieht es schon an den Prädikaten: Das Teilnehmerfeld war gut gemischt mit alten und neuen Rallyefahrzeugen. Zwei davon lieferten sich dann auch gleich ein dickes Duell, welches am Ende der WP7 zugunsten von Marco Koch (Kadett C) gegen Marcus Hesse (Mitsubishi Evo) ausgegangen ist. Immer wieder wechselte im Laufe der Veranstaltung die Führung der beiden.

So, nun zu den Bildern: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/emstal10

Und natürlich noch die Homepage des Veranstalters: http://www.msc-emstal.de

29. ADAC Reckenberg Rallye 2010

Gesamtsieger Walter Gromöller/Klaus Bröckelmann im Opel Manta 400

(ph) Zur 29. Auflage der ADAC Reckenberg Rallye nahmen insgesamt 93 Teams die 6 Wertungsprüfungen unter die Räder. 69 Starter absolvierten die rd. 35 km auf Bestzeit und 24 Teams wollten die Sollzeitvorgaben des Historic Rallye Cup (HRC) möglichst ohne Abweichungen erfüllen.

Die Vielzahl von Zuschauern entlang der Prüfungen in Herzebrock und Rietberg-Mastholte (die Prüfung auf der Air Base fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt) wurden von den Historischen bestens „aufgewärmt“, denn die Erfüllung der Sollzeit heißt nicht dass mit den Fahrzeugen der Baujahre 1961 bis 1981 über die Strecken geschlichen wird. Am besten lösten Ralf Kleinemenke und seine Tochter Nina im Buckel-Volvo die Herausforderungen. Mit einer Abweichung von 0,8 Sekunden sicherte sich das Team des MSC Gütersloh den Sieg vor Lothar Köhler und Ursula Göde (Laubach) mit einem Opel Kadett C-Coupe.

HRC-Serienkoordinator Rolf Blaschke, der selbst auf den 8. Platz das Ziel ereichte, zeigte sich begeistert von dem gut besetzten Starterfeld, den selektiven Prüfungen und der reibungslosen Organisation.

HRC: Ralf und Nina Kleinemenke im Volvo 544 hatten im Ziel die geringste Sollzeitabweichung

Auch die Fraktion der Schnellfahrer schloss sich diesen Lob gerne an, aber bis die Teams das tun konnten, gab es eine spannende Rallye. Der Sieger von 2007, Stefan Göttig mit Co. Marcus Kolltsch im Ford Escort Maxi Kitcar setzte auf der Air-Base die erste Bestzeit und damit den Seriensieger Walter Gromöller mit Co. Klaus Bröckelmann im Opel Manta 400 unter Druck. Zwar setzte sich der Gütersloher mit der Bestzeit in WP 2 an die Spitze doch WP 3 und 4 gingen deutlich an Göttig, dessen Vorsprung 7 Sekunden betrug. Im zweiten Durchgang der WP Herzebrock drehte Gromöller den Spieß um und war 7,4 Sekunden schneller. Den hauchdünnen Vorsprung baute er mit einer Schlussattacke im Rundkurs von Rietberg-Mastholte auf insgesamt 7,7 Sekunden aus und sicherte sich den insgesamt 10. Gesamtsieg bei der Reckenberg Rallye. Das Podium komplettierten Bodo Friebertshausen/Timo Rau mit dem allradgetriebenen Mitsubishi Lancer Evo VIII.

Gesamtsieger Walter Gromöller im Ziel: „Ich wusste, dass Stefan Göttig ein harter Konkurrent sein wird, aber ich habe mir heute das Leben auch selbst schwer gemacht. Zusammen mit einer kürzeren Achsübersetzung habe ich eine kleinere Rädergröße getestet, was aber nicht funktioniert hat. Auf den schnellen Passagen hat der Motor mehrmals in den Drehzahlbegrenzer gedreht und ich hatte nicht die präzise Kontrolle über die Fahrwerksreaktionen. Sei es drum, am Ende hat es doch noch gereicht und ich bin mit dem Sieg sehr zufrieden.“

Von 69 Teams erreichten 56 das Ziel in Wertung. Bis auf kleine Ausrutscher verlief die Veranstaltung reibungslos. Für die 30. Auflage der Reckenberg Rallye versprach Heinz Sasse, Vorsitzender des MSC Wiedenbrück, den Teams ein pralles Programm mit Wertungsprüfungen vom Feinsten. Also schon mal vormerken: September 2011 (vermutlich letztes Wochenende)  = 30. ADAC Reckenberg Rallye !

Fotos zur Veranstaltung gibt es hier: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/recken10/

Die Homepage des Veranstalters mit Ergebnislisten: http://www.msc-wiedenbrueck.de

4. ADMV Wedemark Rallye 2010

Erneuter Finnen-Sieg in der Wedemark

Gesamtsieger Jaakko Keskinen / Juha Heikkilä, Mitsubishi Lancer Evo 10

(kf) Mit Jaakko Keskinen  und Juha Heikkilä im Mitsubishi Lancer Evo 10 geht auch in diesem Jahr der Siegerpokal nach Finnland.

Sichtlich  Spaß  hatten die beiden Vorfahrzeuge.
Aus den Niederlanden angereist – Dennis Kuipers mit Beifahrer Erwin Berkhof  mit einem Ford Focus WRC sowie der Hesse  Marcus Hesse und Uwe Kunze im Mitsubishi Evo 6. Sie sollten die Zuschauer auf das Teilnehmerfeld einstimmen und das taten Sie auch.

Fünf Wertungsprüfungen, mit einem Schotter+Sand Anteil von 55%, und unterschiedlichen Kursen bei den Durchfahrten,  standen auf dem Programm. Für Fahrer und Beifahrer hieß es volle Konzentration schon bei der Besichtigung der Strecken. Der Veranstalter baute die Prüfungen (1+3+5 und  2+4) zwischendurch um. Keine leichte Aufgabe, aber die Sandgruben waren bestens präpariert und boten jede Menge Spaß für Fahrer und Zuschauer.

Kuipers/Berkhof mit ihrem Ford Focus WRC als Vorwagen der Wedemark Rallye

Jaakko Keskinen  setzte sich sofort an die Spitze des Feldes und gewann die erste WP mit 11 Sekunden Vorsprung. Dabei begeisterte der Finne die Fans mit herrlichen  Drifts. Der Fritzlarer Michael Neuschäfer-Rube mit seiner Beifahrerin Nina Becker ebenfalls im Mitsubishi Lancer unterwegs (allerdings in einer älteren Evolutionsstufe Evo 8 ) , schafft auf WP 2 die zeitgleiche Zeit und auf der 4. WP sogar eine Bestzeit, doch im Ziel lagen die Finnen mit 20 sec. vorne.
Traktion war Trumpf in der Wedemark, dass nutzen auch die dritt und viertplatzierten  Allrad-Piloten Ronald Kaspar und Jean Ihlefeldt  aus dem Mecklenburgischen
Michendorf  mit ihrem Mitsubishi Lancer Evo 6 und Jörg Mittelsdorf und Rigo Sonntag
auf einem Subaru Impreza GT.
Bestes zweiradangetriebenes Fahrzeug wurden der Chemnitzer Mark Muschiol mit seiner Beifahrerin Kerstin Munkwitz  aus Bad Schmiedeberg auf einem Renault Clio Ragnotti.
Durch ihre spektakuläre Fahrweise wurden sie nicht nur fünfte in der Gesamtwertung sondern  gewannen auch ihre Klasse, wie schon im Vorjahr.

Spannende Duelle gab es zwischen Sebastian Vollak /Patrick Weber und Günther Werner/Hans Peter Schmitz im BMW 318is auf den Plätzen, auf der letzten WP sicherte sich Vollak dann den Sieg.
Beim  Volvo-Original-Cup setzt sich der erst 19-jährige Philipp Knof/Mike Dohms einmal mehr durch und gewinnt vor Cup-Verteidiger Andreas Leue/Bianca Lustig und Ralf Schmidt/Haimo Lingl
Beim Historic-Rallye-Cup siegte überraschend das Porsche-Team Frank Meinhardt/Sabine Ehseluns  im 924 vor Ulli Nieweg/Frank Schrader im 911er, dritter wurde Cuporganisator Rolf Blaschke/Heiner Brandes im VW Käfer 1500.

Ergebnis 4. ADMV-Wedemark-Rallye:

01. J. Keskinen / J. Heikkilä, Mitsubishi Evo 10, NF-5, 24:00,9 Minuten
02. M. Neuschäfer-Rube / N. Becker, Mitsubishi Evo 8, NF-5, + 20,0 Sek.
03. R. Kaspar / J. Ihlefeldt, Mitsubishi Evo 6, H-16, + 53,9 Sek.

Von den 58 Startern erreichen 47 das Ziel.

Infoseiten:
Ergebnisse:  http://www.motor-sport-as.de/rallye.htm
Veranstalter: http://www.wedemark-rallye.de
Bilder: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/wedemark10/

4. ADMV-Wedemark-Rallye am 7. August 2010

Schotter-Festival bei Wedemark-Rallye
Dennis Kuipers startet im Ford Focus WRC als Vorwagen

Ruokonen/Haataja - Sieger 2009 in der Wedemark

Am Samstag erlebt die Gemeinde Wedemark die vierte Auflage der ADMV-Rallye Wedemark, bei der über 60 Rallye-Teams aus vier Nationen an den Start gehen.
Die Streckenführung mit fünf Wertungsprüfungen wird sich gegenüber 2009 nur wenig ändern. Die Prüfungen 1, 3 und 5 finden zwischen Mellendorf, Brelingen und Bennemühlen statt. Im Brennpunkt für Piloten und Zuschauer stehen die Kiesgruben, die durch Wirtschaftswege – teils asphaltiert, teils auf losem Untergrund – verbunden sind. Die Prüfungen 2 und 4 werden zwischen Wennebostel und Gailhof ausgetragen, auch hier wechselt der Belag mehrmals, der attraktivste Zuschauerpunkt liegt in Wennebostel am Ortsausgang Richtung Gailhof. Neu ist das Rallyezentrum, das in diesem Jahr in der Jugendhalle am Freizeitpark Mellendorf eingerichtet wird, wo viel Parkraum für Fahrer, Zuschauer, Wohnmobile und Anhänger zur Verfügung steht.
Aus sportlicher Sicht stehen die Fahrer des Schotter-Cups im Mittelpunkt. „Beim Schotter-Cup fahren die Fahrer vorwiegend auf losem Untergrund,“ erläutert Cup-Chef Alfred Gorny, „da spielt das Fahrkönnen der Piloten ein viel größere Rolle als die PS-Zahl. Deswegen ist der Schotter-Cup mit 70 Einschreibungen bundesweit die populärste Rallye-Meisterschaft.“ Selbst aus dem Ausland kommen Fahrer: Nachdem 2009 der Finne Pekka Ruokonen den Cup gewonnen hat, führt in dieser Saison sein Landsmann Jaakko Keskinen die Tabelle an. Mit einem Mitsubishi Evo 10 (300 PS, Allradantrieb) wird der Finne mit Startnummer 1 die Sekundenhatz eröffnen. Zuvor können die Zuschauer ein weiteres Highlight genießen. Als Vorauswagen wird der junge Holländer Dennis Kuipers im Ford Focus WRC starten – mit dem gleichen Modell hat Jari Latvala am Wochenende den Weltmeisterschaftslauf in Finnland gewonnen!

BMW318is-Cup auch in diesem Jahr wieder stark dabei

Zwei Markenpokale, mit dem Schotter-Cup eng verbunden, sorgten vor 12 Monaten für besonders viel Spaß bei den Zuschauern. Sie kommen 2010 erneut zur ADMV-Wedemark-Rallye. Der BMW-318is-Cup wird mit den heckgetriebenen BMW – fast im Serienzustand – ausgetragen. Rund 160 PS reichen locker aus, damit die Piloten herrlich quer durch die Kurven driften können. Beim Volvo-Cup werden die großen schwedischen Limousinen spektakulär über die Pisten gescheucht. 2009 begeisterten in der Wedemark zwei Neueinsteiger mit serienmäßigen Volvo 940, ein Jahr später zählen sie nach einem Doppelsieg beim letzten Cup-Lauf zu den Favoriten: der 19-jährige Philipp Knof aus dem Rheinland und der 22-jährige Arne Hoffmeister aus Lutter bei Goslar.

Die Nachwuchsförderung steht bei Bernd Depping seit vielen Jahren hoch im Kurs. Zunächst unterstützte er seinen jüngeren Bruder Dieter, der drei Deutsche Meistertitel einfuhr. Danach widmete er sich von 1996 bis 2000 dem DD-Junior-Cup für Neueinsteiger, in dem viele Rallyefahrer ihre ersten Erfahrungen sammelten. Seit diesem Jahr startet er sein drittes Youngster-Projekt, den ADMV-HD-Junior-Cup. Die Fahrer sind nicht älter als 23 Jahre, teure Fahrzeuge sind nicht zugelassen. Elf Teams bestreiten den Cup im Auftaktjahr; zur Halbzeit führt der 20-jährige Franke Bastian Limpert im BMW 318 – zuvor vier Jahre als Copilot auf den Pisten – vor Philipp Knof und dem 23-jährigen Berliner Robby Fechner.

Im Rahmenprogramm starten „Rallye-Oldtimer“ aus den Historic-Rallye-Cup. Unter den neun gemeldeten Fahrzeugen finden sich Raritäten wie ein Triumph TR 4 von 1962, ein Buckel-Volvo von 1964 und ein aufgemotzter Rallye-Käfer aus dem Jahr 1966.

Das Rallyezentrum der 4. ADMV-Wedemark-Rallye wird ab Freitag in der Jugendhalle am Freizeitpark im Ortsteil Mellendorf eingerichtet. Dort erfolgt am Samstag, den 7. August, ab 13 Uhr der Start.

Mehr Informationen auf der Homepage des Veranstalters: http://www.wedemark-rallye.de