Category Archives: Rallye Sport

29. ADAC Stormarn Rallye 2012 – Ausschreibung verfügbar

Gesamtsieger 2011: Axel Nörenberg im BMW M3

Das neue Jahr startet auch gleich wieder voll los mit aktuellen Terminen. Der MSC-Trittau hat seine Ausschreibung zur 29. ADAC Stormarn Rallye 2012 auf ihrer Homepage veröffentlicht. Die Online Nennung ist freigeschaltet.

Gleichzeitig zur DMSB 200er Rallye, wird auch im Jahr 2012 die Stormarn Classic, sowie die Stormarn Retro durchgeführt. Die Ausschreibung ist bis jetzt noch nicht verfügbar, die Online Nennung ist aber schon frei geschaltet.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des MSC Trittau unter http://www.msc-trittau.de

2. Visselhöveder Herbstrallye 2011

Gesamtsieger Imhoff/Walker im Golf III Kit Car

Was für ein schöner Herbsttag und dazu gab es auch noch eine Rallye Veranstaltung. Was will ein Rallyefan mehr. Das dachten sich auch 52 Teilnehmer bei der 2. Visselhöveder Herbstrallye. Die Wasserdurchfahrt aus dem letzten Jahr wurde gestrichen, aber die Action der Rallye blieb mehr als erhalten. Der neue Rundkurs im Gewerbegebiet versprach nicht zuviel und war ein super Start zur Rallye.

Wertungsprüfung 1 im Gewerbegebiet mit 1,5 Runden und gefühlten 50% Schotteranteil ging schon richtig ins eingemachte. Die Schotterpassagen zwangen das Team gleich am Anfang nach dem Rampenstart alles ab. WP 2 wie schon im vergangenen Jahr durch den Wald im Löverschen. Wo die Rallye Stade sich den ganzen Tag tummelt, reicht es für die Visselhöveder hier eine WP abzuhalten. Das reicht auch, um die ersten Fahrzeuge wieder mit leichten Dellen und Beulen auf die Strecke zu schicken.

WP 3 mit einem Teil der Strecke aus 2010 beinhaltete wieder nette Schotter, bzw. Graspassagen. Auch hier durfte die Konzentration der Teams nicht nachlassen. Die WP 4 als Start-Ziel Prüfung ähnelte der Streckenführung aus dem letzten Jahr. Nur innerhalb des Dorfes Jeddingen, wo auch das Ziellokal der Veranstaltung seine Heimat hat, verlief die Strecke diesmal länger durch den Ort. Ortsdurchfahrten haben ja doch immer etwas eigenes, so auch hier in Jeddingen. Die Zuschauerpunkte waren super gefüllt und mit Grillbuden bestückt. WP 1,3,4 wurden zweimal gefahren und so mit wurden 7 Wertungsprüfungen gefahren.

Peter und Jenny Lerch im Vorwagen: Toyota Celica RA20 Original Werkswagen von 1976

Guido Imhoff und Sebastian Walker im ihrem Golf III Kitcar flogen nur so durch die Prüfungen und holten sich schon früh die Führung. Härtester Konkurent Olaf Müller mit Henrik Grünhagen versuchten mit ihrem BMW 320 alles um den Vorsprung nicht allzu groß werden zu lassen, mussten sich aber am Ende mit 44 Sekunden geschlagen geben. Auf den dritten Platz kämpfte sich Henrik Hanser und Stephanie Weidel (BMW 318is) mit 50 Sekunden Rückstand.

Großes Potential war von Bodo Friebertshäuser und Timo Rau im Mitsubishi Lancer Evo 8 zu erwarten. Gerade der Allrad sollte doch bei der Mischung aus Schotter und Asphalt für den nötigen Grip sorgen. Leider brachte ihn ein Problem in der WP2 im Löverschen einen Abstand von 14 Minuten ein und damit war der Kampf und die ersten Plätze dahin. Mathias Fröhlich und Katja Geyer stellten ihren Mitsubishi Lancer Evo 7 leider auch nach der ersten WP ab und konnten damit auch nicht um den Sieg mitspielen.

Marcel Becher und Jan Roth liehen sich für die Rallye einen Citroen C2R2 aus und fuhren auch damit prompt auf den Klassensieg (H13, 8. Gesamt). Ebenso war Martin Schütte mit Heinke Möhrpahl mit einem geliehenen BMW E30 von Andreas Karg unterwegs. Der Clio wollte nicht fahren und hatte wohl noch das miese Wetter der Bad Emstal Rallye in seinen Blechen. Mit dem G-Fahrzeug waren sie natürlich nicht mehr Konkurrenzfähig. Schade, denn mit dem Clio wären sie sicherlich auch vorne mit dabei gewesen.

Mehr zu Visselhöveder Herbstrallye gibt es auf der Homepage: http://www.visselhoeveder-herbstrallye.de

…und die Bilder zur Veranstaltung natürlich hier in der Galerie: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/vissel11

16. ADAC Rallye Bad Emstal 2011

Gesamtsieg 2011: Jörg Schuhej und Tanja Timmer, Mitsubishi Lancer Evo 7

Gut 70 Teams haben sich an einem wirklichen Herbsttag bei Bad Emstal eingefunden, um die 16. ADAC Rallye Bad Emstal anzugehen. Sechs Wertungsprüfungen sollten bezwungen werden. Davon die Mehrheit als Asphaltrallye und ein wenig Schotter. Dank dem Regen- und Sonnenwetter, wurden die Asphaltstrecken nun aber nicht wirklich berechenbar. Rutschig und Glatt sollte es werden, nicht nur auf den Schotterpassagen. So wundert es auch nicht wirklich, dass 21 Teams das Ziel nicht erreichten und vorzeitig einen Werkstattbesuch einplanen müssen.

Im vorderen Bereich kämpften Jörg Schuhej, Marcus Hesse und Axel Nörenberg um die Spitze. Marco Koch schied mit seinem Kadett C leider vorzeitig wegen technischen Defekt aus und konnte daher nicht mehr vorne mitkämpfen. Letztendlich konnte sich Jörg Schuhej und Tanja Timmer mit ihrem Mitsubishi Lancer Evo 7 gut 15 Sekunden vor Marcus Hesse und Uwe Kunze (Mitsubishi Lancer Evo 6) auf Platz 1 setzen.  Axel Nörenberg und Markus Steinfadt (BMW M3 CSL) musste sich mit Platz 3 zufrieden geben.

Die Gesamten Ergebnisse gibt es auf der Homepage vom Veranstalter: http://www.msc-emstal.de

Bilder wie gewohnt hier in der Galerie: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/emstal2011

30. ADAC Reckenberg Rallye 2011

Gesamtsieg 2011: Holger Knöbel / Thomas Mönkemöller, Subaru Impreza WRX

Bei einem wunderschönen Spätsommer Tag trafen sich rund 120 Teilnehmer der Reckenberg Rallye in Rheda Wiedenbrück, um sich auf sechs Wertungsprüfungen zu messen. Für den Großteil der Teilnehmer ging es auf Bestzeit, rund 40 Teams nahmen an der Histo-Rallye Veranstaltung teil und hatten damit eine Sollzeit auf den Prüfungen zu absolvieren.

Die Lokalmatadoren Walter Gromöller aus Gütersloh (Opel Ascona 400) und Holger Knöbel aus Rheda-Wiedenbrück (Subaru Impreza WRX) kämpften auf jeder WP um die beste Zeit. Holger Knöbel und sein Beifahrer Thomas Mönkemöller aus Bielfeld hatten am Ende des Tages die Nase vorn und gewannen die Jubiläumsausgabe der Reckenberg Rallye. Gefolgt von Walter Gromöller/Klaus Brökelmann und auf dem dritten Platz Torben Nebel/Frank Römer (Subaru Impreza).

Weitere Informationen zur Reckenberg Rallye gibt es auf der Homepage des Veranstalters: http://www.msc-wiedenbrueck.de

Bilder der Veranstaltung hier in der Galerie: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/recken11

30. ADAC Reckenberg Rallye startet am 24. September 2011

Walter Gromöller/Klaus Brökelmann setzen auf den Opel Ascona 400 und mischen in der Youngtimer Rallye Trophy als derzeit Drittplatzierte vorne mit.

MSC Wiedebrück freut sich auf über 100 Teams.

Die ADAC Reckenberg Rallye erlebt am 24. September 2011 ab 13.16 Uhr in Rheda den Start zur 30. Ausgabe. Das Rallyezentrum wird im A2-Forum sein und dort bekommen die Zuschauer am Samstagmorgen auch die ausführlichen Unterlagen mit Strecken- und Zeitplänen. Bereits am Freitagabend bietet ab ca. 18.30 Uhr die technische Abnahme der Rallyefahrzeuge im Autohaus Funke an der Herzebrocker Straße interessante Einblicke in den Rallyesport.

Der MSC Wiedenbrück rechnet mit mehr als 100 Startern und für diese Tagesveranstaltung können noch bis zum Samstagmorgen um 10.00 Uhr Nennungen abgegeben werden. So auch für die gleichzeitig durchgeführte 5. ADAC Reckenberg Historic Rallye, eine Gleichmäßigkeitsveranstaltung mit Fahrzeugen die 30 Jahre und älter sind. Für alle Teams erfolgt der Start ab dem Messezentrum A2-Forum an der Gütersloher Straße 100. Vorjahressieger Walter Gromöller peilt mit seinem Opel Ascona 400 wieder den Sieg an. Holger Knöbel im Allrad-Subaru Impreza WRX und weitere starke Konkurrenten werden dem Rekordsieger das Leben bis zum Zieleinlauf um ca. 18.00 Uhr schwer machen. Parc fermé, Rallyeparty mit Live-Band und Siegerehrung finden dann im A2-Forum statt.

Ralf und Nina Kleinemenke gewannen 2010 den Lauf zum Historic Rallye Cup

Es stehen fünf Wertungsprüfungen mit rd. 35 Kilometer auf dem Programm, die auf Bestzeit zu absolvieren sind. Für die Historic-Rallye gibt es Sollzeitvorgaben. Die Gesamtstrecke beträgt rd. 185 km und führt die Teams nach Herzebrock-Clarholz, Rietberg und auf den Gütersloher Flugplatz.

Rallyeleiter Hans-Udo Weckheuer: „Wir freuen uns auf ein großes und gut besetztes Starterfeld. Es wird eine Rallye mit anspruchsvollen Prüfungen, die den Zuschauern an zahlreichen, ausgewiesenen Punkten hochkarätigen, spannenden Motorsport bietet.“

Um den Umweltschutz und die Einbindung alternativer Antriebe kümmert sich der Vorsitzende des MSC Wiedenbrück, Heinz Sasse, persönlich: „Wie in den vergangenen Jahren werde ich als Umweltbeauftragter auf die Einhaltung der Vorgaben achten. Derzeit führe ich Gespräche mit dem Ziel, Fahrzeuge mit Elektroantrieb in die Veranstaltung einzubinden. Auf drei Prüfungen soll den Zuschauern ein Eindruck vermittelt werden, in welche Richtung die technische Entwicklung gehen wird.“

Ausschreibung und Nennung, sowie weitere Informationen gibt es beim Veranstalter: http://www.msc-wiedenbrueck.de

5. ADMV Wedemark Rallye 2011

Gesamtsieg 2011: Reindl / Ehrle, Mitsubishi Lancer Evo 9

Das Wetter spielte mit und trotz dem Regen in den Vortagen, blieb es trocken auf der 5. ADMV Wedemark Rallye. Das war auch gut so, denn die Sandgruben in der Wedemark rund um Mellendorf hätte bei zu starken Regen eher eine Matschgrube werden können. Durch den Regen der vergangenen Tage war es nun aber ein guter Untergrund zum Rallye fahren und der Staub hielt sich im Gegensatz zu den letzten 5 Jahren etwas zurück.

Mark Muschiol und Kerstin Munkwitz als bester Fronttriebler auf Platz 7

49 Teams wollten es dieses Jahr wissen und traten gegeneinander an. Der Schotter Cup versprach schon im Vorfeld die Quertreiber und die Zuschauer hatten sichtlich Spaß an den Fahrkünsten der Teilnehmer. Marcus Hesse, der die letzten Jahre als Vorwagen unterwegs war, wollte es dieses mal wissen und startete in Wertung. Souverän führte er auch die Ergebnislisten an. Letztendlich hatte er einen 30 Sekunden Vorsprung nach der vierten Wertungsprüfung vor Jaakko Keskinen. Leider vereitelte ein technischer Defekt den sicheren Sieg.

Philipp Knof als bester Volvo Orignal Cup Fahrer auf Platz 9

Jedoch auch Jaakko Keskinen hatte kein Glück und konnte seinen zweiten Platz, nach Ausfall Hesse war führend in die fünfte und letzte WP eingefahren, nicht in einen Sieg verwandeln. Rudolf Reindl und Michael Ehrle  schafften es, sich in der letzten Wertungsprüfung nach vorne zu quetschen und sogar über 20 Sekunden Vorsprung vor Jaakko Keskinen einzufahren. Den dritten Platz erlangte Eric Karlsson mit seinem Audi TT vor Raphael Ramont.

Diese Rallye war klar ein Sieg für die Allrad Fahrzeuge.  Mark Muschiol schaffte es mit dem ersten Fronttriebler auf Platz 7 mit 1 Minute 49 Sekunden Rückstand zum Erstplatzierten. Als schnellsten Volvo aus dem Volvo Original Cup konnte sich Philipp Knof mit 3 Minuten 21 Sekunden Rückstand auf den 9. Platz im Gesamt einreihen.

Bilder der Veranstaltung hier in der Galerie: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/wedemark11/

Ergebnislisten und Informationen zur Veranstaltung: http://www.wedemark-rallye.de

Eifel Rallye Festival 2011

Jochi Kleint und Klaus Hartjen auf der Zielrampe mit ihrem Ascona 400

Das Festival ist nun vorbei. Alle schönen alten Rallye Buliden aus den vornehmlich 70er und 80er Jahren sind wieder daheim im Service und werden für den nächsten Lauf wieder auf Vordermann gebracht oder einfach nur wieder in die Garage gestellt. Es war atemberaubend so viele interessante Fahrzeuge geballt auf einem Fleck sehen zu können. Aber nein, nicht nur sehen, sondern vor allem auch hören und auf den Wertungsprüfungen auch fahren sehen.

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Tag 2 und erste Wertungsprüfung auf dem Eifel Rallye Festival 2011

Jochi Kleint und Klaus Hartjen mit dem Ascona 400 beim Fotoshooting

Kein Regen! Entgegen einiger Wettervorhersagen Anfang der Woche, blieb der Freitag am Tage vom Regen verschont. Das ist gut, denn auf dem Programm standen einige Aktionen, die allesamt draussen im Service Park und auch auf einem nahegelegenen Flugplatz stattfinden sollten.

Zum einen erwachte der Service eher gemütlich. Während die Teilnehmer einige WP für den Samstag abgefahren sind und damit bis Mittag zu tun hatten. Besucher strömten allerdings ohne Ende und am späteren Morgen war die Rallyemeile voll mit Zuschauern und Teilnehmern.

Autogramme geben war die Hauptaufgabe von Jochi Kleint am Nachmittag

Dazu gesellten sich die Fahrzeuge, denn die Technische Abnahme musste getätigt werden und dazu wurden die Fahrzeuge durch die Rallyemeile geleitet. Vorher waren die Fahrzeuge alle noch unterwegs zum Flugplatz um ein Gruppenfoto mit allen Fahrzeugen und Fahren zu schiessen. Riesen Event ! Bei dem Wetter.

Nebenher waren für einige der VIP Fahrer, so auch für Jochi Kleint, Autogrammstunden angesetzt. Gut besucht, wurde auch diese Pflicht am frühen Nachmittag erfüllt und neben den ganzen Gesprächen im Service Park verging die Zeit bis zum Start der WP1 recht schnell. Der Ascona wurde schon am Vormittag fitt gemacht und auch dem Problem mit der Handbremse ging man bei. Scheinbar zu gut, wie der Abend zeigte.

Walter Röhrl im Audi Quattro mit viel Schwung über die Kuppe

Die WP1 als Rundkurs gefahren mit kleiner Sprungkuppe, wo es die Piloten allesamt ziemlich krachen ließen. Die Vorwagen der Slowy Sideways machten den Anfang, gefolgt von den „Null Wagen“. Die Reigen der Eifel Rallye Teilnehmer führte dann Walter Röhrl mit einem Audi Quattro an. So wie die meisten Zuschauer Röhrl auch mit diesem Audi und seinen Erfolgen verbinden. Jochi Kleint war mit der Startnummer 4 unterwegs, jedoch wurde die WP nicht zu Ende gefahren. Nach der ersten Runde am Start kam er mit „Daumen runter“ am Zuschauerpunkt 1 vorbei. Schlechtes Zeichen. Die Hinterachsbremse hatte sich festgesetzt. Leider war nur der vorzeitige Abbruch der WP und die Anfahrt zum Service möglich. Das Auto wird derzeit wieder vom Youngtimer Service Wolf fitt gemacht für den morgigen Tag, damit auch der Ascona noch mit Volldampf den Zuschauern präsentiert werden kann. Wir werden morgen sehen, wie es gelaufen ist.

Vorab schonmal wieder Bilder vom Service, der Autogrammstunde und von der WP1. Mehr dann ab Samstag.

46. Visselfahrt / XX. Buten un' Binnen 2011

Sieger Visselfahrt 2011: Berlandy/Schaaf BMW M3

Das IVG Gelände in der Nähe von Liebenau (Kreis Nienburg a.d.Weser) war wieder einen Tag voll in Rallye Hand. Nachdem die Pegasus Rallye des MSG Sulinger Land schon vor 2 Monaten zwei Wertungsprüfungen auf dem Gelände gefahren hat, wurde dieses mal 2 Veranstaltungen mit jeweils 4 Wertungsprüfungen auf 2 Strecken, die doppelt gefahren wurden, ausgerichtet. Dabei wurden gegenüber dem letzten Jahr 2 Wertungsprüfungen zu einer zusammengefasst, was gut 10 Kilometer Wertungsstrecke brachte. Zehn Kilometer Kurven und Abzweige, alte Bunker, viel Wald und ab und an mal ein bisschen geradeaus. Der Beifahrer hat also richtig zu tun und wohl dem, der dabei nicht aus dem Takt kommt. Das Gelände sieht überall gleich aus, wie einige Teilnehmer schon beim abfahren bemerkten und sich nur schwerlich im Gelände orientieren konnten. Aber keine Sorge: Keiner geht verloren, alle kommen wieder raus, sei es auf der eigenen Achse oder auf dem Anhänger.

Sieger Buten un' Binnen 2011: Imhoff/Walker Golf Kitcar

Leider musste auf der Visselfahrt am Morgen die WP1 nach 3 Unfällen abgebrochen werden, da die Bergungsarbeiten einfach mehr Zeit in Anspruch nahmen, als zur Verfügung stand. Die WP3, die auf der gleichen Strecke gefahren wurde, konnte nach dem Regrouping wieder aufgenommen werden und so waren nur 3 WP in Wertung. Auf den verbleibenden Strecken wurde heiß gekämpft. Letztendlich konnte sich Georg Berlandy und Peter Schaaf mit dem BMW M3 durchsetzen. Olaf Müller/Henrik Grünhagen (BMW 320is) und Guido Imhoff/Sebastian Walker (Golf 3 Kitcar) mussten sich beide mit 11,4 Sekunden Abstand auf die Plätze 2 und 3 gesellen. Walter Gromöller und Maik Bredenförder fuhren mit ihrem Ascona B 400, der auf der Stemweder Berg Rallye nach Unfall ausgeschieden war, auf Platz 4 und hatten auch nur 12 Sekunden Abstand zum führenden. Martin Schütte/Heinke Möhrpahl (Renault Clio) schafften nur Platz 5 mit 33 Sekunden Rückstand.

Immer vorn mit dabei: Olaf Müller mit seinem BMW 320is

Die Buten un‘ Binnen Fahrt am Nachmittag startete mit 10 Teilnehmern weniger. Die Ausfälle wollten aber auch am Nachmittag nicht enden, jedoch waren hier oft nur technische Defekte Schuld daran. Die Wertungsprüfungen, identisch mit der Visselfahrt, konnte alle in Wertung gefahren werden. Der eine oder andere größere Blechschaden erfolgte dann doch eher auf WP4, nachdem das letzte aus dem Wagen und der Strecke noch herauszuholen war. Guido Imhoff konnte den Nachmittag mit seinem Golf Kitcar für sich entscheiden. Die Plätze zwei bis vier waren aber wieder knapp. Georg Berlandy (BMW M3) konnte sich mit 17 Sekunden den zweiten Platz holen, dicht gefolgt von Olaf Müller, der mit seinem BMW nur 21 Sekunden zum führenden Einbüßen musste.  Martin Schütte konnte sich diesmal den vierten Platz mit einer halben Minute Abstand zu Imhoff erhaschen. Walter Gromöller musste sich auf dem fünften Platz mit über einer Minute Rückstand geschlagen geben.

Ein paar Bilder gibt es hier: http://www.ckworks.de/wp/v/rallye/bubi11/

Ergebnisse auf der Homepage der Rallye-Gemeinschaft Buten un‘ Binnen: http://www.rg-bubi.de

Ex Rallye-Europameister Jochi Kleint beim Eifel Rallye Festival am Start

Klaus Hartjen und Jochi Kleint (v.l.n.r) vor dem neu restaurierten RA31 (Opel Ascona 400)

(kf) Über 30 Jahre ist es her, als der Halstenbeker Jochi Kleint im Werks Opel Ascona 400 (RA 31) dritte im Gesamtklassement bei der Rallye Monte Carlo1981 wurden. Einen Einsatz mit dem Fahrzeug gibt es nun beim Eifel Rallye Festival am 14. – 16. 07.11 in Daun (Vulkaneifel).

Der Neuwieder Autosammler Joachim Lütticken erwarb das Gruppe 4 Fahrzeug 2008 und ließ es in einer Restaurationsschmiede wieder liebevoll herrichten. Nach seiner „Dienstzeit“ in der Motorsportabteilung bei Opel wurde das Fahrzeug veräußert und privat in der kenianischen Rallyemeisterschaft eingesetzt. Die Streckenabschnitte die teilweise fernab jeder menschlichen Ansiedlung gefahren wurden, hinterließen doch einige Spuren am Auto. Nach drei Jahren Restaurationszeit, erstrahlt das Fahrzeug nun wieder im alten Glanz.

 

 

Jochi Kleint übt für die Autogrammstunde am Freitag beim Eifel Rallye Festival

Jochi Kleint wird mit seinem Ex Copiloten Klaus Hartjen vom MSC Trittau im ADAC e.V. an den Start gehen. Hartjen der schon 1985 mit Jochi Kleint zusammen ein Team bildeten „unteranderem“ auch die Int. ADAC Hamburg Rallye gewannen, freut sich nach Jahren mal wieder mit Kleint eine Rallye zu bestreiten. „Ich bin selbst schon knapp 40 Jahre auf Int. Rallyepfaden unterwegs, aber einen solchen Lenkrad-Akrobaten wie Jochi habe ich anderweitig noch nicht erlebt.“

Über 150 Teilnehmer haben sich insg. angekündigt und werden die Wertungsprüfungen in Angriff nehmen. Ein zweites Team des MSC – Trittau im ADAC e.V. wird auch am Start sein. Diedrich Bahrenburg und Stefan Heer werden mit einem Opel Kadett GSI der Gruppe A mit dem der Österreichische Staatsmeister Sepp Haider viele Jahre in der Deutschen Rallyemeisterschaft unterwegs war , an den Start gehen. Schirmherr dieser Veranstaltung ist Walter Röhrl der auch selbst verschiedene Fahrzeuge seiner Karriere pilotieren wird. „Röhrl´s internationaler Durchbruch fand im Halstenbeker Team von Kleint Racing statt.“

 

 

Quer mag es der Ascona am liebsten

Für Kleint ist es ein kleines Jubiläum, Er ist in diesem Jahr genau 45 Jahre im Rallyesport aktiv und ist damit auch Deutschlands Dienstältester Rallyepilot. Das der mittlerweile 63 jährige Kleint noch nichts an seinem Speed verloren hat, zeigt er bei Fahrsicherheitstraining´s für Audi Driving Experience. Instruktor Kleint vermittelt die Grenzen der Fahrphysik. Durch seine intensive Betreuung kann man sein fahrerisches Potenzial steigern. Von Ihrer verbesserten Fahrtechnik und Fahrzeugbeherrschung profitiert man dann später jeden Tag. Das ist sein Ziel: Sicherheit im Strassenverkehr.

Das Eifel Rallye Festival findet von Do. den 14.07. bis Sa. Den 16.07 statt. Opel wird dort auch das Wettbewerbsauto von Jochi Kleint mit dem er 1979 Europameister wurde, ausstellen.

Info´s unter: www.eifel-rallye-festival.de

Bilder: Oliver Steffes-tun, STO-Motorsportfotos.de

Ab Donnerstagabend wird direkt vom Eifel-Rallye-Festival mit Exklusiv Bildern vom Team Jochi Kleint und Klaus Hartjen berichtet. Schaut einfach mal rein.